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dpa
Stuttgart feiert den VfB

2:1-Sieg gegen Cottbus sichert den fünften Gewinn der Deutschen Meisterschaft - Schlossplatz fest in der Hand der Fans

Stuttgart - Der VfB Stuttgart schwebt im siebten Fußball- Himmel. Nach einer Zitterpartie am Ende einer furiosen Saison haben sich die Schwaben zum deutschen Meister gekrönt. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh verteidigte am letzten Bundesliga-Spieltag mit einem mühsamen 2:1 (1:1)-Sieg gegen Energie Cottbus die Tabellenführung und zwei Punkte Vorsprung vor Verfolger FC Schalke 04. 56.000 Zuschauer im ausverkauften Daimler-Stadion feierten am Samstag den VfB, der als Tabellenletzter in die Runde gestartet war und als das Sensationsteam nun sogar auf das Double hoffen darf.

Nach der Führung der Lausitzer durch Sergiu Radu (19. Minute) hatte Nationalspieler Thomas Hitzlsperger für den Ausgleich gesorgt (27.). Der erst 20 Jahre alte Deutsch-Tunesier Sami Khedira sorgte mit seinem Treffer zum 2:1 (63.) für die Erlösung beim VfB. Das mit Abstand beste Rückrundenteam tat sich dieses Mal ungemein schwer, feierte aber am Ende völlig losgelöst den fünften Titel nach 1950, 1952, 1984 und 1992.

Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw und dessen Assistent Hansi Flick baute der VfB auch seinen Vereinsrekord auf acht Siege hintereinander aus. Die Spieler dürfen sich nun auf eine Meisterprämie von jeweils etwa 100.000 Euro freuen. Vor allem für Timo Hildebrand war es ein denkwürdiges letztes Heimspiel: Der Nationaltorwart verlässt den VfB (zum FC Valencia?) wie sehnlichst erwünscht mit einem Titel und kann mit seinen Kollegen am kommenden Samstag im DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den 1. FC Nürnberg nachlegen.

Mit einem Fahnenmeer und einer WM-reifen Stimmung hatten die Anhänger ihre Mannschaft in der Arena empfangen. Bei stahlblauem Himmel und 25 Grad begannen die Stuttgarter - vor allem die jungen Spieler wie Khedira - nervös. Veh ließ Torjäger Mario Gomez, der erst am vergangenen Wochenende nach langer Verletzungspause sein Comeback gefeiert hatte, zunächst auf der Bank und brachte Marco Streller als zweite Spitze neben Cacau.

Die Gastgeber kamen in der Offensive jedoch nicht zum Zug wie gewohnt. Hitzlsperger feuerte zwar in der 12. Minute die ersten beiden ganz gefährlichen Warnschüsse ab, doch es schlug auf der Gegenseite ein: Nach einem Schuss von Vlad Munteanu hielt Radu den Fuß hin und traf zum Entsetzen des VfB mit seinem 14. Saisontor zum 1:0. Kurz zuvor war es unter der Stuttgarter Anhängerschaft schon ganz ruhig geworden, weil die Nachricht von Schalkes Führung durchgedrungen war, obwohl auf der Anzeigetafel nichts angezeigt wurde.

Glück hatten die Schwaben, als nur zwei Minuten nach dem Rückstand ein Handspiel von Innenverteidiger Matthieu Delpierre im Strafraum nicht von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Landshut) angezeigt wurde. Der VfB machte nun etwas mehr Druck und vergab eine Riesenchance durch Cacau. Nach einem Eckball von Pavel Pardo hämmerte Hitzlsperger dann den Ball direkt ins Tor.

"Man sieht, wir sind sehr nervös und kommen nicht in die Zweikämpfe. Man merkt, dass das heute etwas Besonderes ist", kommentierte Teammanager Horst Heldt zur Halbzeit die verzweifelten Bemühungen seiner Mannschaft. In Antonio da Silva brachte Veh nach der Pause einen Spielmacher und schickte nur acht Minuten später Gomez ebenfalls auf den Platz. Der Nationalstürmer und Hoffnungsträger wurde mit großem Jubel empfangen. Doch nicht Gomez gelang die Führung, sondern Mittelfeldspieler Khedira ließ mit seinem Treffer zum 2:1 das ganze Schwabenland erbeben.

Quelle: stn.de

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12.05.2007 /Stuttgart spielt und feiert schon wie ein Meister
Timo Hildebrand machte eine starke Partie im Tor
12. Mai 2007 

Der VfB Stuttgart hat den Titelgewinn in der Fußball-Bundesliga dicht vor Augen. Die Schwaben kamen am Samstag beim 3:2 (1:2)-Erfolg gegen den VfL Bochum zu ihrem siebten Sieg in Serie und konnten damit den bisherigen Tabellenführer FC Schalke 04 überholen. Damit kann die Mannschaft von Trainer Armin Veh am kommenden Samstag mit einem Heimsieg über Energie Cottbus den fünften Meistertitel der Vereinsgeschichte gewinnen.

Die Bochumer hingegen mussten nach drei Siegen in Serie ihre Hoffnungen auf einen internationalen Startplatz für die kommende Saison begraben. Vor 31.328 Zuschauern im ausverkauften rewirpower-Stadion erzielten Thomas Hitzlsperger (24. Minute), Mario Gomez (61.) und Cacau (72.) die Treffer für die Stuttgarter, Oliver Schröder (4.) und Marcel Maltritz (42.) trafen für die Gastgeber.

„Das ist ein toller Tag für uns. Wir haben einen richtigen Lauf und sind auf einem guten Weg, aber wir müssen vorsichtig sein“, warnte Torschütze Hitzlsperger. „Für diese tolle Leistung der Mannschaft fehlen mir die Worte“, befand VfB-Manager Horst Heldt. „Für uns ist das natürlich enttäuschend, aber wir haben eine tolle Saison gespielt“, sagte dagegen Bochums Trainer Marcel Koller.

Offener Schlagabtausch
Die Schwaben, bei denen Serdar Tasci den gesperrten Manndecker Fernando Meira ersetzte, waren noch gar nicht richtig in die Partie gestartet, da schlugen die Gastgeber schon zu. Nach Vorarbeit von Torjäger Theofanis Gekas erzielte Schröder nach dem ersten Angriff aus kurzer Distanz das 1:0 für den VfL. Dem Abwehrspieler gelang somit nach 21 Monaten wieder ein Bundesliga-Treffer. Die Antwort des VfB ließ nicht lange auf sich warten: Erst scheiterte Hitzlsperger mit einem Distanzschuss an Torhüter Jaroslaw Drobny (5.), kurz darauf landete ein abgefälschter Schuss von Cacau am Außenpfosten (8.). Fast im Gegenzug hatte Gekas die Möglichkeit zum 2:0, doch der Grieche vergab völlig frei stehend und schoss über das Tor.
Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch mit Torszenen auf beiden Seiten. Die in unveränderter Formation angetretene Revierelf, die vor fünf Monaten im DFB-Pokal zu Hause gegen Stuttgart 1:4 unterlag, setzte den Gegner vor allem über die Flügel unter Druck. Die Stuttgarter waren bei Kontern sehr gefährlich. In der 24. Minute nutzte Cacau einen Fehler von Antar Yahia und setzte Hitzlsperger in Szene. Der Nationalspieler traf aus halblinker Position zum 1:1. Auf der anderen Seiten hatte VfB-Keeper Timo Hildebrand Glück, als ein Befreiungsschlag von Christoph Dabrowski abgefälscht wurde und gegen die Querlatte des Stuttgarter Gehäuses prallte. Noch vor der Pause gelang dann Maltritz mit einem fulminanten Schuss aus 25 Metern die 2:1-Führung für Bochum.

Der große Auftritt von Gomez
Die Partie blieb auch im zweiten Abschnitt rassig und sehr umkämpft. Die Gastgeber agierten sehr konzentriert und kämpften aufopferungsvoll, die Stuttgarter drängten auf den Ausgleich. Nach 55 Minuten feierte Hoffnungsträger Gomez sein Comeback im VfB-Trikot nach zweimonatiger Verletzungspause. Doch auch Bochum blieb gefährlich: Joel Epalle scheiterte mit einem 16-Meter-Schuss knapp (57.). Doch dann kam der große Auftritt von Gomez: Der Torjäger war nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung per Kopf zur Stelle und erzielte den Ausgleichstreffer. In der spannenden Schlussphase gelang Cacau (72.) per Drehschuss ins lange Eck zum Sieg des VfB, der sich zum zweiten Mal in dieser Spielzeit die Tabellenführung erkämpfte.

Quelle: faz.net

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05.05.2007 Stuttgart wahrt seine Meisterchance 2:0
dpa
Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat die Chance auf den Gewinn der Deutschen Meisterschaft gewahrt
Die Schwaben gewannen am drittletzten Spieltag der Bundesliga mit 2:0 (1:0) gegen den FSV Mainz 05.

Durch den sechsten Sieg in Folge bleibt der VfB, der am 26. Mai in Berlin auch noch den DFB-Pokal und damit das Double gewinnen kann, mit einem Punkt Rückstand auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter Schalke 04. Mainz hat nach der siebten Partie in Serie ohne Sieg hingegen kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt

Meira und Hilbert treffen
Kapitän Fernando Meira (26.) und Roberto Hilbert (64.) sorgten mit ihren Treffern für den verdienten VfB-Sieg.
Allerdings sah Meira, der nach einer Erkältung in die Innenverteidigung zurückgekehrt war, seine fünfte Gelbe Karte und ist damit im Auswärtsspiel am nächsten Samstag beim VfL Bochum gesperrt.

Stuttgart klar besser
Vor 56.000 Zuschauern im ausverkauften Gottlieb-Daimler-Stadion übernahmen die Schwaben von Beginn an die Initiative
Zunächst fehlte es bei den Pässen jedoch noch an der Genauigkeit. Die erste Chance hatte Stuttgarts Top-Torjäger Cacau.
Mit einem Distanzschuss verfehlte der Brasilianer knapp das Tor (17.), fünf Minuten später scheiterte er an FSV-Schlussmann Christian Wetklo

Kaum Mainzer Chancen Kurz darauf war Wetklo, der erneut den an der Schulter verletzten Stammtorhüter Dimo Wache vertrat, beim verdeckten Schuss von Meira von der Strafraumgrenze machtlos.
Die Mainzer agierten äußerst defensiv. Trainer Jürgen Klopp hatte seine Anfangsformation im Vergleich zum 1:2 am vergangen Samstag gegen Hannover 96 auf drei Positionen verändert und Mohamed Zidan als einzigen Stürmer aufgeboten.

Der Ägypter hatte in der ersten Halbzeit auch die einzige Chance für die Gäste (16.), doch seinen Schuss konnte Nationaltorhüter Timo Hildebrand entschärfen. Ansonsten war Zidan zumeist bei Meira gut aufgehoben

Tolles 2:0 durch Hilbert
Nach dem Seitenwechsel brachte Klopp in Petr Ruman einen zweiten Stürmer, doch das große Aufbäumen blieb aus.
Stuttgart beschränkte sich darauf, das Spiel zu kontrollieren. Nach glänzender Vorarbeit des eingewechselten Antonio da Silva sorgte Hilbert mit seinem siebten Saisontor für das beruhigende 2:0.

Beste Stuttgarter Spieler waren die beiden Torschützen Meira und Hilbert


Bei Mainz gefielen mit Abstrichen der nach abgelaufener Gelb-Sperre in die Mannschaft zurückgekehrte Leon Andreasen und Innenverteidiger Nikolce Noveski.

Quelle: Sport1.de

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1:0 in Mönchengladbach
dpa
Hilbert hält Stuttgart auf Titelkurs 28. April 2007 

Der VfB Stuttgart hat seine Titelambitionen in der Fußball-Bundesliga untermauert. Die Schwaben gewannen am Samstag beim westdeutschen Traditionsclub ihr sechstes Pflichtspiel in Serie mit 1:0 (0:0) und konnten mit nunmehr 61 Punkten den Rückstand auf Spitzenreiter FC Schalke 04 (62) bis auf einen Punkt verkürzen. Die seit sechs Spielen sieglosen Gladbacher, bei denen Steve Gohouri in der 90. Minute auch noch die Gelb-Rote Karte sah, hingegen bleiben weiterhin abgeschlagenes Schlusslicht und können bereits an diesem Sonntag im Falle eines Sieges von Arminia Bielefeld als erster Absteiger feststehen. Vor 48.014 Zuschauern im Borussia-Park erzielte Roberto Hilbert (53. Minute) den Treffer für die Gäste.

Bei Temperaturen von über 30 Grad unterstrichen die Schwaben zunächst ihre Favoritenrolle und hatten bereits nach 43 Sekunden durch Junioren-Nationalspieler Sami Khedira die erste Tormöglichkeit, doch der Kopfball des VfB-Profis strich über das Tor. Ohne ihre Stammspieler Arthur Boka, Mario Gomez und Fernando Meira mussten die Gäste aber bald dem Tabellenletzten die Initiative überlassen. Den kaum noch vermeidbaren Abstieg vor Augen erspielten sich die Gladbacher, angetrieben von Marcell Jansen und Peer Kluge, einige Gelegenheiten und zeigten sich dem Titelanwärter durchaus ebenbürtig.

Gladbach wieder harmlos

Die beste Möglichkeit für die ersatzgeschwächten Gastgeber, bei denen Torjäger Oliver Neuville (Leistenbruch) bis zum Saisonende verletzt ausfällt, vergab Nationalspieler Jansen, der mit einem 20- Meter-Schuss in Torhüter Timo Hildebrand seinen Meister fand (19. Minute). Kluge (6.) und Kaspar Bögelund (25.) scheiterten ebenfalls mit Distanzschüssen. Die Stuttgarter hatten im ersten Abschnitt allerdings die beste Torchance. Mittelstürmer Cacau tauchte in der 14. Minute allein vor Christofer Heimeroth auf, doch der Borussen-Torhüter verhinderte einen Rückstand.

Nach dem Wechsel wurden die Borussen dann kalt erwischt. In der 53. Minute setzte sich Hilbert im Strafraum gegen Bo Svensson und Torhüter Heimeroth und erzielte den Führungstreffer für sein Team. Es war bereits sein dritter Treffer in den vergangenen fünf Spielen für den VfB. Mit dem 1:0 im Rücken gewann das Spiel der Schwaben an Sicherheit.

Die Gladbacher waren wie so oft in den vergangenen Wochen im Angriff viel zu harmlos und hatten nach dem Rückstand kaum noch Gelegenheiten. Federico Insua (69.) vergab mit einem Linksschuss die beste Ausgleichschance, danach ließen sich die Stuttgarter den Sieg nicht mehr nehmen.

Quelle: faz.net

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VfB Stuttgart schlägt Bayern München mit 2:0
dpa
Stuttgart 21.04.2007
- Der VfB Stuttgart darf weiter vom Double träumen, für Bayern München ist dagegen der Traum von der Champions League wohl frühzeitig ausgeträumt. Dank eines überragenden Cacau machten die Schwaben beim 2:0 (2:0) gegen den Titelverteidiger einen großen Schritt Richtung Königsklasse, während die Bayern vor dem bitteren Gang in den Uefa-Cup stehn.

Drei Tage nach dem Einzug ins Finale des DFB-Pokals setzten sich die Hausherren im Südgipfel durch die Saisontore Nummer zehn und elf des brasilianischen Stürmers Cacau innerhalb von zwei Minuten (23., 25.) gegen die Bayern durch und fügten dem Rekordmeister vier Spieltage vor dem Saisonende eine empfindliche Schmach zu.

Vor 55.000 Zuschauern im ausverkauften Gottlieb-Daimler-Stadion erteilten die Stuttgarter den Bayern eine Lehrstunde. Das galt vor allem für Cacau, der die völlig indisponierte Münchner Abwehr um Lucio und Daniel van Buyten ein ums andere Mal düpierte. In der 23. Minute profitierte Cacau von einem Querschläger. Christian Lell schoss Cacau an, von dem der Ball am verdutzten Oliver Kahn vorbei ins Tor trudelte. Nur zwei Minuten später enteilte Cacau Lell und Lucio und erhöhte aus kurzer Distanz auf 2:0.

Danach lagen die Nerven beim Münchner Starensemble blank. Keeper Kahn und Nationalstürmer Lukas Podolski standen kurz vor einem Platzverweis. Cacau hätte bereits vor der Pause für die Vorentscheidung sorgen können. Zunächst verfehlte er mit einem Schuss knapp das Tor (28.), vier Minuten später traf er mit einem Kopfball die Querlatte. Thomas Hitzlsperger (21.) und Roberto Hilbert (22.) vergaben weitere gute Möglichkeiten.

Die Bayern enttäuschten auf der ganzen Linie. In der ersten Halbzeit hatten die Münchner keine einzige Torchance und fielen lediglich durch ruppige Aktionen auf.

Stuttgarts Trainer Armin Veh, der zuvor noch keinen Sieg gegen die Bayern verbuchen konnte, hatte seine Startelf gegenüber dem 1:0 im Pokalhalbfinale beim VfL Wolfsburg auf zwei Positionen verändert. Hitzlsperger rückte für den Siegtorschützen Antonio da Silva ins Mittelfeld, Benjamin Lauth begann für Marco Streller im Sturm. Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld vertraute der gleichen Anfangsformation wie beim 2:1 am vergangenen Wochenende gegen Bayer Leverkusen.

Nach dem Seitenwechsel brachte Hitzfeld Claudio Pizarro für den Rot-gefährdeten Podolski. Pizarro (50.) sorgte kurz darauf für die erste Chance der Bayern, als er mit einem Distanzschuss knapp das Tor verfehlte. Zwei Minuten später scheiterte Mark van Bommel an VfB-Schlussmann Timo Hildebrand. Im Gegenzug vergab Hilbert die Chance zum 3:0. Kahn verhinderte zudem gegen Hitzlsperger (58.) eine höhere Niederlage

Beim VfB verdiente sich neben Cacau Innenverteidiger Fernando Meira die beste Note. Bei den Münchner konnten mit Abstrichen Kahn und Roque Santa Cruz überzeugen.

Quelle: stn.de

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Stuttgart - HaMnnover 2:1
VfB-HSV
VfB auf Champions-League-Kurs
14. April 2007 
Der VfB Stuttgart bleibt auf Kurs Richtung Champions League. Gegen Hannover 96 tat sich der schwäbische Fußball-Bundesligaklub beim 2:1 zwar schwer, kletterte aber zumindest bis Sonntagabend auf Tabellenplatz zwei und setzte damit Rekordmeister FC Bayern München beim Duell gegen Bayer Leverkusen unter Zugzwang.

Roberto Hilbert hatte vor 53.000 Zuschauern die Heimmannschaft bereits in der 2. Minute in Führung gebracht, die Hannovers Steven Cherundolo nach einer Stunde ausglich. Dariusz Zuraw (74.) vergab mit einem unglücklichen Eigentor den durchaus verdienten und möglichen Hannoveraner Punktgewinn.

Boka sieht Rot
Die 96er sind nun seit 36 Jahren beim VfB sieglos und versinken mit nur zwei Zählern aus den vergangenen sechs Spielen tiefer im Abstiegsstrudel. Stuttgart hat weiter vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Schalke 04, muss aber im Heimspiel nächste Woche gegen Bayern München auf Arthur Boka verzichten, der kurz vor Schluss wegen eines groben Fouls die Rote Karte sah.

Bei den Stuttgartern ersetzten Boka und Antonio da Silva die gesperrten Ludovic Magnin und Thomas Hitzlsperger. Für Marco Streller rutschte zudem Alexander Farnerud in die Mannschaft. Vor dem Mexikaner Pavel Pardo agierte eine Viererkette im Mittelfeld hinter dem einzigen echten Stürmer Cacau. Hannover spielte ohne die gesperrten Altin Lala und Frank Fahrenhorst, Vahid Hashemian erhielt den Vorzug gegenüber Jiri Stajner.

Vorsprung verwaltet
Der VfB erwischt einen Start nach Maß. Hilbert verwertete eine Flanke aus kurzer Distanz zur Führung. Sami Khedira (17.) hätte sogar zum 2:0 erhöhen können. Die frühe Stuttgarter Führung warf das taktische Konzept der 96er über den Haufen und es dauerte eine Viertelstunde, bis sich die anfangs einfallslosen Hannoveraner gefangen hatten. Arnold Bruggink prüfte VfB-Schlussmann Timo Hildebrand mit einem Freistoß aus gut 25 Metern (19.).

Die Schwaben taten in der Folge zu wenig für den Spielaufbau und verwalteten ihren Vorsprung. Die Partie verflachte: Chancen ergaben sich nur aus Standardsituation wie bei einem 30-Meter-Freistoß von Vinicius, den Hildebrand kurz vor der Pause nur mit Mühe wegfausten konnte.

Mit der Einwechslung von Marco Streller zu Beginn der zweiten Hälfte erhoffte sich VfB-Trainer Armin Veh mehr Offensivimpulse. Doch bis auf einen Weitschuss des schwachen Antonio da Silva, den Robert Enke zur Ecke lenkte (58.) kam das Hannoveraner Tor nicht in Gefahr. Cherundolo ließ beim nicht unverdienten Ausgleich mit einem Schuss unter die Latte Hildebrand keine Chance. Bedrängt von Streller traf Hannovers Zuraw eine Viertelstunde vor Schluss dann ins eigene Netz. Der eingewechselte Montabell hatte kurz vor Spielende noch den Ausgleich für 96 auf dem Fuß, schoss aber vorbei.

Text: FAZ.NET mit Material von dpa und sid Bildmaterial: REUTERS

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Hamburg - Stuttgart 2:4
dpa
Stuttgart untermauert Titelambitionen
07. April 2007 
Der VfB Stuttgart hat seine Ansprüche im Titelrennen der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll untermauert und die Erfolgsserie des Hamburger SV unter Trainer Huub Stevens mit einem 4:2-Sieg beendet.

Meister? Veh bleibt vorsichtig

Der Stuttgarter Trainer Armin Veh verkniff sich hinterher allzu viel Freude: „Wir haben viel Selbstvertrauen aus der frühen Führung gezogen und eine sehr gute erste Halbzeit gezogen.“ Der VfB, ein Kandidat für die Meisterschaft? Veh blieb vorsichtig: „Darüber sprechen wir nur intern. Wir verändern jetzt unsere Ziele nicht. Wir müssen einfach nur Spiele gewinnen, dann bleiben wir auch oben dabei. Mit vier Heim- und zwei Auswärtsspielen haben wir eine gute Ausgangsposition.“

Stevens meinte: „Wir waren in den ersten 45 Minuten geistig nicht auf dem Platz. Wenn man dann gegen so eine starke Mannschaft wie Stuttgart spielt, dann kriegt man Gegentore. Vier Gegentore mit dem Kopf dürfen natürlich nie passieren, das hat etwas mit dem geistigen Zustand zu tun. Wir müssen sehen, dass wir uns ganz schnell wieder so präsentieren wie vor dem Spiel, sonst bekommen wir Probleme. Wir haben heute enttäuscht, aber wir werden unseren Weg weitergehen.“

Zehntes Tor von Cacau
Seine Nebenleute Cacau und Hilbert agierten deutlich wirkungsvoller. So erzielte der Brasilianer seinen zehnten Saisontreffer nach Vorlage von Matthieu Delpierre, wobei HSV-Torhüter Frank Rost aber lautstark ein Foulspiel von Cacau an Verteidiger Joris Mathijsen reklamierte. Nur drei Minuten später erwischte die harmlose Stevens-Elf, der dieselbe Formation wie beim 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfburg aufgestellt hatte, der zweite Treffer. Der Deutsch-Tunesier Khedira verwertete per Kopf nach Flanke von Pavel Pardo, wobei Gegenspieler Mathijsen nicht glücklich aussah.

Beim 3:0 verwertete Hilbert nach einem 25-Meter-Freistoß von Hitzlsperger ebenfalls per Kopf. Die Hamburger ergaben sich lange Zeit in ihr Schicksal, wirkten im mit 57.000 Zuschauern ausverkauften heimischen Stadion verunsichert. Die einzig hochkarätige Möglichkeit hatte van der Vaart (43.), als er frei vor dem Tor in die Arme von Nationalkeeper Timo Hildebrand spielte.

Der vierte Kopfballtreffer in der Partie gelang VfB-Mannschaftskapitän Meira nach Pass von Pardo. Jarolim mit seinem ersten Saisontor und der eingewechselte Olic mit seinem dritten Treffer für den HSV waren für die in den letzten 30 Minuten drängenden Hamburger erfolgreich, konnten das Blatt aber nicht mehr wenden.

Quelle: stn.de

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... Die Roten ergreifen die Flucht nach vorn ...
vfb
Stuttgart - Es gibt Siege, die sind viel mehr wert als drei Punkte.

Für den VfB Stuttgart war das 3:1 gegen Aachen ein Triumph über die Selbstzweifel und Versagensängste. "Überlebenswichtig", sagt Manager Horst Heldt. Der Erfolg lässt Meisterträume reifen. Nach Spielschluss genügte ein Blick in die Gesichter der Spieler. Wie auf Kommando fiel von allen die Anspannung ab, die sich nach vier sieglosen Spielen in Folge aufgestaut hatte. Das Mienenspiel machte deutlich: Selten war die Erleichterung über einen Erfolg größer. "Der Erfolgsdruck war für die Spieler höher als vor dem Spiel in Schalke", räumte Armin Veh ein.

Beim Spitzenreiter kann man verlieren. Eine Niederlage gegen den Aufsteiger Aachen hätte die Roten dagegen aus der Bahn werfen können. Und so, wie die Mannschaft auftrat, war ein Scheitern gar nicht mal abwegig. Denn der VfB ließ lange Zeit die Homogenität und Entschlossenheit vermissen, die ihn über weite Strecken dieser Saison ausgezeichnet haben. Die Roten wirkten seltsam verzagt. Das lag zum einen an der Durststrecke der vergangenen Wochen - gerade mal zwei Punkten aus vier Spielen hatten am Selbstvertrauen geknabbert. Zum anderen steckt die junge Mannschaft die Ausfälle von Stürmer Mario Gomez, der Verteidiger Matthieu Delpierre und Serdar Tasci sowie von Spielmacher Antonio da Silva eben nicht mit links weg. So war auf einigen Positionen Improvisationskunst gefragt. Und die zahlreichen Umstellungen forderten ihren Tribut.

Sami Khedira etwa ist kein Spielmacher, aber er hat seine Aufgabe auf der "10" ordentlich erfüllt, zumal er mit 19 Jahren nur einen geringen Erfahrungsschatz mitbringt. "Sami hat nicht überragend gespielt. Aber er hat immer versucht, das Beste aus seiner Situation zu machen", sagte Timo Hildebrand. Auch Ludovic Magnin ist keine Ideallösung in der Innenverteidigung - doch die Alternative mit Markus Babbel, der seit Monaten keine Spielpraxis hat, war Veh dann doch zu riskant. Und im Angriff kann Marco Streller den verletzten Gomez nicht ansatzweise ersetzen. Dennoch gelang dem Schweizer die wichtige Führung - Soll erfüllt. Das alles wirkte nicht zwingend stabil. Am treffendsten gelang es Pavel Pardo, die Verfassung der Roten einzuordnen: "You never know", sagte der Mexikaner.

Frei übersetzt: Der VfB ist in der personellen Konstellation vom Samstag eine Wundertüte. Keiner weiß, ob jeder der Nervenprobe gewachsen ist. Ob jeder die Ansprüche auf ungewohnter Position erfüllt. Und was man überhaupt von dieser Mannschaft erwarten darf, ohne sie zu überfordern.

Das gilt auch für den Endspurt dieser Saison. Wobei die Konstellation an der Tabellenspitze so eng und verlockend ist, dass die Roten jetzt fast zwangsläufig ihr Heil in der Flucht nach vorn suchen müssen. Platz zwei ist nur zwei Punkte entfernt, und selbst Rang eins scheint bei vier Punkten Rückstand wieder machbar. Jedenfalls zeigte sich Armin Veh ungewohnt angriffslustig. "Vor zwei Wochen war Schalke angeblich schon Meister. Aber es ist noch lange niemand Meister - und wenn wir gut spielen, sind wir auch dabei", sagte der Trainer. Ähnlich klang das aus dem Munde des Teammanagers. "Alles ist noch enger geworden. Es ist noch lange nicht klar, wer Meister wird. Es wird bis zum Schluss extrem spannend bleiben, und wir mischen dabei mit - das ist toll", sagte Horst Heldt.

Es ist der Spagat zwischen Chance und Risiko. So oder so: Der VfB wandelt weiter auf einem extrem schmalen Grat.

Hildebrand nimmt das 1:1 auf seine Kappe
Ehrlich: Timo Hildebrand redete nicht lange drum herum. Der Keeper nahm den 1:1-Ausgleichstreffer auf seine Kappe. "Ein Schönheitsfehler", sagt der VfB-Torwart, "ich war schon in der Ecke, habe dann aber aus unerfindlichen Gründen die Hand wieder zurückgezogen." In der 17. Minute bewahrte der 27-Jährige den VfB allerdings mit einem tollen Reflex auf der Linie vor dem Rückstand.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten 02.04.2007

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    0:1 auf Schalke

dpa

Der VfB verliert erneut
 
Viertes Spiel ohne Sieg für die Stuttgarter

Gelsenkirchen - Tabellenführer FC Schalke 04 hat mit einem glücklichen 1:0 (0:0) im Spitzenspiel der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart einen wichtigen Schritt zum erhofften Gewinn der ersten deutschen Fußball-Meisterschaft nach 49 Jahren gemacht.

Eine Woche vor dem Gastspiel bei Titelverteidiger Bayern München konnten die "Königsblauen" vor 61.482 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena durch das Tor des Tages von Mladen Krstajic (76. Minute) den Abstand zum schwäbischen Verfolger auf sieben Punkte vergrößern. Die Stuttgarter müssen nach vier Spielen ohne Sieg nun um einen Champions-League-Platz bangen.

Die Begegnung hatte lange Zeit keineswegs das Niveau eines Spitzenspiels, sondern war beeinträchtigt von zahlreichen technischen Mängeln und Fehlpässen auf beiden Seiten. Nach zwei Heimniederlagen ließen vor allem die Schalker den absoluten Siegeswillen fehlen und agierten alles andere als meisterlich. Trainer Mirko Slomka, der vor der Partie seinen Vertrag bis 2009 verlängerte, konnte erstmals nach langer Verletzungspause wieder Linksverteidiger Christian Pander aufbieten, der ein ordentliches Comeback feierte. Dagegen musste er weiterhin auf Gustavo Varela und Peter Lövenkrands verzichten.

Von den wenigen Chancen in der ersten Hälfte gingen alle auf das Konto der Gastgeber. In der vierten Minute schoss Mesut Özil unbedrängt und allein vor Stuttgarts Torwart Timo Hildebrand aus wenigen Metern über das Gehäuse. Beim 18-Meter-Schuss von Zlatan Bajramovic (31.) und einem Kopfball von Kevin Kuranyi (36.) konnte der VfB-Keeper mit glänzenden Paraden den Rückstand verhindern.

Auch die Stuttgarter hatten zunächst wenig zu bieten und blieben in den ersten 45 Minuten ohne Torchance. Der Ausfall von Nationalspieler Mario Gomez (Bänderriss/Handbruch) machte sich in der Offensiv-Abteilung schmerzlich bemerkbar. VfB-Chefcoach Armin Veh hatte neben Cacau den Schweizer Marco Streller, von dem aber wenig Gefahr ausging, im Sturm aufgeboten. Kompensieren mussten die Schwaben auch den Ausfall von Serdar Tasci.

Viel Glück hatte der Titelaspirant aus Gelsenkirchen nach dem Wiederanpfiff. Erst verfehlten Fernando Meira und Pavel Pardo knapp das gegnerische Tor, dann traf Thomas Hitzlsperger aus 25 Metern nur den Pfosten. Doch den etwas ausgelaugt wirkenden Schalkern glückte nach einer Ecke durch Krstajic aus dem Gewühl heraus mit einem Abstauber-Tor doch noch der schmeichelhafte Siegtreffer. Keine großen Akzente konnte der nach fast halbjähriger Verletzungspause erstmals wieder eingewechselte Nationalspieler Gerald Asamoah setzen.

StN,de 17.03.2007 -

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© by Regina Strauß