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» Finale! Hildebrand greift nach dem ersten Titel

Sensation im spanischen Pokal – und ein Deutscher mittendrin! Timo Hildebrand (28) und der FC Valencia haben mit einem 3:2 (2:0)-Erfolg über den FC Barcelona das Endspiel um den „Copa del Rey“ erreicht.


Dank einer Weltklasse-Leistung des Nationaltorwarts hatte der FC Valencia „Barca“ im Camp Nou ein 1:1 im Hinspiel abgetrotzt.

Die gute Ausgangslage nutzte Valencia zuhause. Ruben Baranja (17.) und Juan Manuel Mata (44.) brachten den Tabellen-Zehnten in Führung.

Barcelona schon zur Halbzeit am Boden!
Erst in der 72. Minute ein Lebenszeichen des spanischen Rekord-Pokalsiegers: Thierry Henry traf zum 1:2 – doch nur eine Minute später stellte erneut Mata den alten Abstand wieder her. Der erneute Anschlusstreffer von Samuel Eto'o in der 80. Minute kam zu spät.

Hildebrand im Finale!

Für den FC Valencia könnte der Pokal eine verkorkste Saison retten – ähnlich wie bei Borussia Dortmund in Deutschland. Und Timo Hildebrand greift gleich in seiner ersten Spielzeit in Spanien nach einem Titel!

Gegner im Endspiel ist übrigens Bayerns Uefa-Cup-Gegner FC Getafe. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel reichte Getafe ein 1:1 bei Racing Santander


Quelle: Bild.de

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» Primera Division - Copa: Hildebrand ärgert Barcelona


Der FC Barcelona kam im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Rey nicht über ein 1:1 (0:1) gegen den FC Valencia hinaus.

David Villa hat die Gäste in der 70. Minute in Führung gebracht, Xavi glich in der 90. Minute für die Katalanen aus. Überragender Spieler aber war Valencias Schlussmann Timo Hildebrand.

Vor 74.378 Zuschauern im Camp Nou scheiterte "Barca" ein ums andere Mal an der Defensive des FC Valencia, oder genauer gesagt - an Hildebrand. Der deutsche Nationaltorhüter brachte den Favoriten mit 14 Paraden zur Verzweiflung - nur in der letzten Minute musste er nach Xavis Schuss ein Mal hinter sich greifen.

Hildebrand wurde von der spanischen Zeitung "AS" zum besten Spieler der Partie gewählt. "Dass Valencia weiter im Rennen bleibt, ist allein Timo zu verdanken", schrieb das Blatt weiter. Das Rückspiel in Valencia findet am 20. März statt. Im zweiten Halbfinale stehen sich der FC Getafe und Racing Santander gegenüber.

Quelle: Eurosport

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» Valencia CF muss gegen Getafe auf Morientes und Miguel verzichten


Der Valencia CF muss beim Auswärtsspiel in der Primera Division gegen Getafe CF auf sechs Spieler verzichten. Der Club des deutschen Nationaltorhüters Timo Hildebrand reist ohne Stürmer Morientes und Rechtsverteidiger Miguel nach Madrid.

Trainer Ronald Koeman muss Morientes wegen einer Fuß-Sohlen-Entzündung ersetzen, Miguel kann wegen einer Muskelverhärtung in der Wade nicht spielen. Beide Spieler bleiben in Valencia, um ein individuelles Reha-Programm zu absolvieren.

Ebenfalls aussen vor bei dem Spiel beim Tabellen-Zwölften sind Javier Arizmendi (gesperrt), sowie Alexis, Rubén Baraja und Vicente aufgrund von Verletzungen. Nikola Zigic und Marco Caneira zählen nach überstandenen Blessuren jedoch wieder zum Kader.

Nominiert wurden: Hildebrand, Mora, Marchena, Helguera, Lombán, Moretti, Albiol, Caneira, Silva, Maduro, Ever, Edu, Sunny, Montoro, Joaquín, Zigic, Villa und Mata.

Das Spiel Getafe gegen Valencia beginnt um 19 Uhr im Stadion Coliseum Alfonso Pérez in Madrid.

Hintergrund
Im Vorfeld des Spiels kam beim Valencia CF erneut Unruhe auf. Grund dafür ist die vor Wochen von Koeman veranlasste Suspendierung der Spieler Cañizares, Albelda und Angulo. Letzterer gab der Sportzeitung Marca am Wochenende ein Interview, in dem er zwei Spieler beschuldigte, ihn "verraten" zu haben. Die Namen der Spieler wollte er nicht nennen.

Die gleiche Zeitung schreibt weiter, dass die Führung des Clubs sich mit einigen Spielern getroffen habe, um diese dazu zu bewegen, gegen Albelda auszusagen, der gegen seine Suspendierung geklagt hat. Eine erste Anhörung wurde von dem valencianischen Gerichtshof Nummer 13 für den 22. Februar angesetzt.


Quelle: spanienaktuell.com - 17. Februar 2008 - 

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» Für Timo Hildebrand und den CF Valencia gilt erneut: verlieren verboten!


So fordert es die Lokalpresse, so fordern es die Fans. Und sollte man am Sonntag bei Real Valladolid (Castilla y León) verbotenerweise trotzdem als Verlierer vom Platz gehen, so wird ganz sicher wieder gebrüllt, lamentiert und selbstverständlich auch demonstriert.

Im Anschluss daran werden dann Wände angeschmiert und der Rauswurf von "Irgendeinem, Hauptsache einem" gefordert, während der Präsident, der eigentlich ein Baulöwe ist und in der Levante-Stadt noch Großes vor hat, vielleicht noch ein paar weitere Umbesetzungen im Vorstand vornimmt.

Was natürlich völlig unerheblich ist, denn die Zügel, die hat Juan Soler, der ob seiner Körperfülle einem Fussball immer ähnlicher wird und immer weniger nach Sport aussieht, selbstverständlich weiterhin in der Hand.

Für Timo Hildebrand gilt also auch am Sonntag: Halte auch die Unhaltbaren, sonst wirft man dir wieder "Schwindel und Nepp" vor. So lautet nämlich die deutsche Übersetzung des spanischen Wörtchens "timo".

Er gelobe aber Besserung der Mannschaft wie er in der heutigen Presse-K. äußerte.


Quelle: spanienaktuell.com
02.02.2008

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» Feuerwerk beim Krisenklub


Die spanische Hafenstadt Valencia ist berühmt für ihre riesigen Feuerwerke.

Ob am Nationalfeiertag oder während des spektakulären Straßenfestes "Fallas" im Frühjahr: Explodierende Böller und funkelnde Raketen am Himmel gehören in Valencia fast zum Alltag
Dieser Tradition fühlt sich neuerdings wohl auch der ortsansässige Traditionsklub FC Valencia verpflichtet

Beim sechsmaligen spanischen Meister gehen vor dem Hinspiel im Achtelfinale des spanischen Pokals bei Betis Sevilla (ab 20 Uhr ständig neue Knallkörper in die Luft.

Präsident kündigt Rücktritt an
Nach Angaben von "Radio Marca" soll Juan Soler seinen Rücktritt vom Präsidenten-Amt des Klubs des deutschen Nationaltorhüters Timo Hildebrand angekündigt haben. Seine Aktien-Mehrheit will Soler aller Voraussicht nach aber behalten.

Zwist mit Trainer Koeman
Mit dem Rücktritt vom Präsidenten-Posten würde Soler auf den öffentlichen Zwist mit Trainer Ronald Koeman sowie auf Fan-Proteste reagieren. Soler hatte öffentlich behauptet, dass die von Koeman ausgemusterten Spieler - Hildebrands Rivale Santiago Canizares, David Albelda und Miguel Angel Angulo - weiter dem Verein angehören würden.

Koeman entgegnete umgehend, das Trio werde unter ihm nicht mehr zum Einsatz kommen. Zudem hatten kurz vor Weihnachten rund 150 Fans vor der Geschäftsstelle demonstriert und lautstark den Rücktritts Solers gefordert.

Anrüchiges Video vom Neuzugang
Für ein weiteres Highlight aus der pyrotechnischen Abteilung des kriselnden Klubs sorgte ausgerechnet der argentinische Neuzugang Ever Banega. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler, für den die Spanier angeblich 17,6 Millionen Euro an die Boca Juniors aus Buenos Aires überweisen müssen, ist im Internet als Hauptdarsteller eines freizügigen Videos zu sehen, wie die Sporttageszeitung "Marca" berichtet.

Schlägerei mit der Polizei
Erst wenige Tage zuvor hatte Valencias portugiesischer Nationalspieler Manuel Fernandes für Aufsehen gesorgt.
Er wurde in der Nacht zum Freitag vor einer Nobeldisko in Valencia von der Polizei abgeführt.
Zunächst hatte 21-Jährige im Club randaliert und sich anschließend eine Prügelei mit einem Polizisten geliefert. Fernandes war erst im Sommer für 17 Millionen Euro von Benfica Lissabon nach Valencia gewechselt und wurde inzwischen an den englischen Premier-League-Klub FC Everton ausgeliehen.

Sportliche Krise auf allen Ebenen
Zu diesen Skandalen und Skandälchen addieren sich für Trainer Koeman noch die eigentlichen Probleme der sportlichen Krise, in der sich die "Valencianos" befinden. In den zwei Monaten, seitdem Koeman Quique Sanchez Flores als Trainer beerbt hat, sprang in der Primera Division lediglich ein magerer Sieg gegen Real Murcia heraus.
Inzwischen wartet der Klub seit sechs Spielen auf einen Sieg in der Liga, ist auf europäischer Ebene aus allen Wettbewerben ausgeschieden und hat in der Meisterschaft auf Platz sieben bereits 17 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Real Madrid.

Kritik an Koeman immer größer
Kein Wunder, dass die Kritik am Niederländer immer größer wird. Nach dem 0:0 am Sonntag im Derby gegen UD Levante musste er das "Estadio Mestalla" schon unter Polizeischutz verlassen. Die Wut der Fans hat Koeman sich dabei größtenteils selbst zuzuschreiben. Mit harter Hand versuchte er bislang, den Verein aus der Krise zu führen. Spektakulärste Maßnahme war dabei die Verbannung der Ikonen Angulo, Albelda und Canizares aus dem Kader. Damit brachte er viele Fans gegen sich auf, ohne dass ein positive Veränderung der Mannschaftsleistung zu beobachten war.

Hildebrand kann endlich überzeugen
Immerhin Timo Hildebrand konnte von dieser Situation profitieren. Sein schärfster Konkurrent um den Platz im Valencia-Tor, Canizares, wurde ihm aus dem Weg geräumt. Mit zuletzt drei Spielen in Folge ohne Gegentor nutzte der ehemalige Stuttgarter seine Chance und scheint im Moment unangefochten. "Ich bin sehr froh darüber, dass ich der Mannschaft jetzt helfen und ihr zeigen konnte, dass man sich auf mich verlassen kann", erklärte der siebenmalige Nationalspieler.

Schwierige Aufgaben
Ob ein konstant gut spielender Hildebrand der Mannschaft helfen kann, in die Erfolgsspur zurückzukehren, bleibt zweifelhaft.
Nach dem Auftritt in Sevilla - wo David Odonkor weiter verletzt fehlt - geht es am Sonntagabend zu Atletico Madrid
"Es wird noch ein schwieriges restliches Jahr", beurteilt Hildebrand die Situation. Kommt er mit Valencia gut in den Frühling, wartet aber wenigstens eine Belohnung. Mitte März finden traditionell die "Fallas" statt. Und da gibt es jede Nacht ein wunderschönes Feuerwerk.

Quelle: sport1.de
09.01.2008

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» "Er redet nicht mehr mit mir"


Bei Schalkes Champions-League-Gegner FC Valencia scheint Torhüter Timo Hildebrand einen zunehmend hässlichen Konkurrenzkampf nun doch zu verlieren.

In der Sportstadt des FC Valencia im Vorort Paterna trainieren sie Seite an Seite. Trocken klatschen die Schüsse des Torwarttrainers in ihren Handschuhen, das schönste Geräusch für einen Torwart. Abwechselnd gehen sie ins Tor, im Vorbeigehen müssen beide die Präsenz des anderen spüren; knisternd, elektrisierend. Sonst würden sie sich gegenseitig doch nicht so konsequent ignorieren. Seite an Seite, begegnen sich ihre Augen nie.

"Er redet nicht mehr mit mir", sagt Timo Hildebrand, der deutsche Nationaltorhüter des FC Valencia, später beim Mittagessen in der Altstadt über Valencias anderen Torwart, Santiago Cañizares. Hildebrand findet, "dass man auch als Konkurrenten respektvoll miteinander umgehen kann". Aber er ist neu in Spanien, Cañizares seit einem Jahrzehnt der Mann beim FC Valencia, also bestimme Cañizares die Umgangsformen. "Am Anfang, als er sich wohl noch in der Sicherheit wiegte, er würde spielen, verhielt sich Cañizares mir gegenüber noch normal. Jetzt haben wir gar kein Verhältnis mehr."

Seit fünf Monaten ringt Timo Hildebrand, 28, mit dem zehn Jahre älteren Santiago Cañizares um den Platz im Tor, und bis zu diesem Dienstag schien das Duell so ungeklärt zu sein wie am ersten Trainingstag. Kein anderer Spitzenklub leistete sich solche Ungewissheit; denn, Fußballers Gesetz, ein Torwart, der mit Angst um seinen Posten spielt, bekommt kalte Hände. Sie erlebten es in Valencia. Viermal schon wurde zwischen den beiden hin und her gewechselt, mit dem Resultat, dass beide Torhüter fern ihrer Außergewöhnlichkeit blieben. Das wiederum brachte die Trainer immer wieder in Versuchung: Einmal wechsele ich noch, dachten sie dann und wechselten wieder. Am Sonntag glaubte der neue Trainer Ronald Koeman, die endgültige Entscheidung getroffen zu haben - pro Cañizares.

Dann ermöglichte der die 0:1-Niederlage im Ligaspiel in Santander, als er einen harmlosen Aufsetzer in die Mitte des Tors passieren ließ. Sollte Koeman nun also wieder wechseln? "Nein, der Posten des Torwarts ist zu wichtig, da kann man nicht jede Woche wechseln", sagte er am Dienstag plötzlich - und entschied, dass Hildebrand auch gegen Schalke auf der Bank bleiben muss.

Damit scheint der Deutsche den Zweikampf, den er schon gewonnen zu haben schien, nun doch noch verloren zu haben. Hildebrand hat so einen Konkurrenzkampf noch nie erlebt. Er kam aus Stuttgart, wo er nach acht Jahren als Nummer eins die Sicherheit des lokalen Helden aufgab. Aber es wäre naiv zu glauben, die Zeit beim VfB hätte ihn nicht auf Cañizares’ schweigende Missachtung und andere Tricks aus dem Handbuch der Torwartganoven vorbereitet. Was anderswo als Mobbing gilt, ist im Profifußball, dem Traumberuf, Alltag.


Einmal, am Abend vor einem Uefa-Cup-Spiel, rief Stuttgarts Trainer Felix Magath Hildebrand zu sich. Er führte Hildebrand auf Video seine jüngsten fünf Gegentore vor. "Da waren Tore dabei, aus 16 Meter volle Kanne in den Winkel, aber Magath ließ das in Superzeitlupe laufen und sagte: 'Du bewegst dich zu spät! Warum hältst du den nicht? Und den?'" Brutaler Druck, latente Anspannung, gilt im Fußball als leistungsfördernd. "Aber dieses 'Ich mache den anderen Torwart kaputt', ist nicht meine Art", sagt Hildebrand, "ich sehe auch nicht, dass das eine Qualität sein soll."

Er ist realistisch genug zu erkennen, dass Trainer und Mitspieler in Valencia von ihm noch nicht überzeugt sein können. Er hat selbst gemerkt, wie er bislang, "wie soll ich sagen: zurückhaltend" spielte, weil er erst ,,ein bisschen angekommen‘‘ ist im neuen Land und Klub. Aber seine Selbstkritik mischte sich schon mit Wut, als am Sonntag noch einmal pro Cañizares gewechselt wurde (und dieser die Chance zum dritten Mal mit einem krassen Gegentor quittierte).

Schwankend zwischen Gelassenheit und Frust, ist Hildebrand ein fester Glaube geblieben: dass sich Qualität durchsetzt, irgendwann. "Dem musst du Druck machen", dieser schlechte Dauerspruch des Torwartkampfes bedeutet für ihn nur: jeden Tag im Training besser sein und dem anderen so die Ruhe rauben. Die Psychospielchen will er Cañizares überlassen.

Spieler, die ihn gut kennen, halten es nicht für Zufall, dass sich Cañizares diese Saison immer dann krank meldete, wenn ihm nach Fehlern die Ersatzbank drohte - und er prompt wieder gesund war, wenn Hildebrand für zehn Tage zur Nationalelf verschwand und er, Cañizares, im Vereinstraining Pluspunkte sammeln konnte. Fürs Erste hat der Trick geholfen.


Quelle: süddeutsche.de 28 - 11 - 2007

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» Hildebrand: "Man muss an sich glauben"

Timo Hildebrand hat laut eigener Aussage mit dem Wechsel zum FC Valencia den richtigen Schritt vollzogen, auch wenn der erbitterte Zweikampf zwischen dem deutschen Nationalkeeper und seinem Kontrahenten Santiago Canizares um den Stammplatz im Tor des FC Valencia von großer Rivalität geprägt ist und keinen Platz für Sentimentalitäten lässt.
 
"Canizares und ich sind keine Freunde, wir reden auch nicht groß miteinander. In erster Linie sind wir Trainingspartner. Wenn er mit mir reden will, dann spreche ich mit ihm, aber ansonsten haben wir keinen großen Kontakt", beschrieb Hildebrand vor dem Champions-League-Spiel der Spanier am Mittwoch gegen Schalke 04 (20.45 Uhr/live bei Premiere) im Premiere-Interview das eher unterkühlte Verhältnis zur Klub-Ikone Canizares.
 
"Ich habe bislang gut gespielt"
 
Hildebrand, der vor der Saison ablösefrei vom deutschen Meister VfB Stuttgart nach Valencia gewechselt war, bewertet seine bisherigen Leistungen im Tor des Tabellensechsten der Primera Division als positiv. "Ich habe bislang gut gespielt, es gibt keinen Grund, etwas an mir auszusetzen. Ich denke, dass auch die Akzeptanz innerhalb der Mannschaft steigt", erklärte der 28 Jahre alte Schlussmann und fügte an: "Es ist natürlich nicht einfach, aber man muss immer weiter an sich glauben."
 
Seinen Wechsel zum ehemaligen Champions-League-Finalisten hat Hildebrand trotz des aufreibenden Konkurrenzkampfes mit Canizares nicht bereut. Es sei eine "total neue Lebenssituation." Am Anfang sei man auf sich alleine gestellt und müsse erst einmal damit klarkommen. Hildebrand: "Mein ganzes soziales Umfeld, das ich in Stuttgart aufgebaut habe, war von jetzt auf nachher weg. Doch ich wollte das schon lange machen und bin jetzt auch froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe."
 
Die Chancen für den siebenmaligen Nationaltorhüter Hildebrand, am Mittwoch gegen Schalke ins Tor zurückzukehren, stehen indes nicht schlecht. Bei der 0:1-Niederlage am Sonntag bei Racing Santander verschuldete Canizares mit einem dicken Patzer den entscheidenden Gegentreffer.


Quelle: fucus.de - 27.11.07 -

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» Hildebrand bekommt einen neuen Trainer

Mourinho und Lippi beim FC Valencia für die Nachfolge des entlassenen Flores im Gespräch ...

Als Timo Hildebrand am Montagmorgen zum Training erschien, fiel die übliche Ansprache des Trainers aus. Statt Quique Sanchez Flores sprach Sportdirektor Miguel Angel Ruiz zur Mannschaft des deutschen Nationaltorhüters und teilte ihr mit, dass Flores nicht mehr ihr Trainer ist. Mit der Entlassung, die 03.52 Uhr nach einer Präsidiumssitzung getroffen wurde, reagierte der FC Valencia auf das 0:3 (0:1) am Abend zuvor in der spanischen Primera Division beim FC Sevilla. Es war die dritte Saisonniederlage für Valencia, das in der vergangenen Woche bereits 0:2 in der Champions League bei Rosenborg Trondheim verloren hatte.

Als Nachfolger, so berichteten gestern bereits mehrere spanische Zeitungen übereinstimmend, ist neben dem italienischen Weltmeistertrainer Marcello Lippi auch Jose Mourinho im Gespräch. Der 44-jährige Portugiese war erst vor 40 Tagen nach dreijähriger Amtszeit bei Chelsea London entlassen worden. Beide sollen ins Anforderungsprofil des FC Valencia passen. Der Klub von der spanischen Ostküste ist seit Jahren bemüht, den großen Rivalen FC Barcelona und Real Madrid ein ernsthafter Konkurrent zu sein. Womit sich Valencia aber schwer tut. Die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen zwar, auch wird das alte Mestalla-Stadion in den kommenden Jahren durch eine neue Multifunktionsarena ersetzt, doch dem qualitativ gut besetzten Kader fehlt es an der nötigen Siegermentalität. Und dem Verein an Glanz und Glamour. Deshalb wird nun ein Startrainer bevorzugt, der die Spieler in Form bringen und die Aufmerksamkeit erhöhen soll.

Was die Personalentscheidung für Timo Hildebrand bedeutet, wird sich erst noch zeigen. Gegen Sevilla hatte der 28-Jährige wieder das Tor von Valencia gehütet, nachdem in Trondheim noch Santiago Canizares den Vorzug erhalten hatte. Bei den Toren von Frederic Kanoute, des ehemaligen Schalkers Christian Poulsen und Luis Fabiano war Hildebrand allerdings machtlos.
Auf Nachfrage der WELT verwies Hildebrand gestern auf eine Anweisung der Klubführung, sich zu den aktuellen Ereignissen nicht zu äußern. "Von mir gibt es keinen Kommentar", sagte Hildebrand, der sich einzig und allein auf das sportliche Geschehen konzentrieren will, denn bereits morgen steigt das nächste Pflichtspiel. Gegner ist das vom deutschen Trainer Bernd Schuster trainierte Real Madrid. Der Tabellenführer und Rekordmeister hatte am Sonntag 3:1 gegen La Coruna gewonnen.

Dass der bisherige Reservetrainer Oscar Fernandez den FC Valencia gegen Real Madrid betreuen wird, steht bereits fest. Wer im Tor steht, allerdings noch nicht. Der entlassene Trainer Flores hatte sich weder zu Hildebrand noch zum langjährigen Stammtorhüter Canizares eindeutig bekannt. Es gab ein stetiges Wechselspiel im Tor. Darüber war Hildebrand, der im Juli ablösefrei vom VfB Stuttgart gekommen war, natürlich nicht erfreut. Zumal er als amtierende Nummer zwei bei der deutschen Nationalmannschaft auch Druck von Bundestrainer Joachim Löw verspürte, der ihm vor wenigen Wochen zu verstehen gab, dass Gesprächsbedarf bestünde, sollte er auf Dauer keine Spielpraxis bekommen. Was nach wie vor auch die Nummer eins, Jens Lehmann, betrifft, der am Sonntag beim FC Arsenal im Spiel gegen Liverpool (1:1) wieder nur Ersatz war.

Hildebrand hatte zuletzt allerdings immer wieder betont, dass es genau die Art von Herausforderung sei, "wie ich sie ja gesucht habe. Ich hätte es ja einfacher haben können und in Stuttgart bleiben können. Doch ich wollte in meiner Karriere einen Schritt weiter kommen". Bislang hat Hildebrand sieben Pflichtspiele für Valencia bestritten.
Valencias Klubpräsident Juan Soler wollte sich gestern nicht zur Verpflichtung eines neuen Trainers äußern. Der Immobilien-Millionär sagte lediglich: "In unserer momentanen Situation war das die absolut richtige Entscheidung. Jetzt müssen wir nach vorn schauen und schnell in die Erfolgsspur zurückfinden."

Quelle: welt.de 30.10. 2007

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» Hildebrand bald unter Mourinho?


Montag, 29. Oktober 2007 - Valencia feuert Sanchez Flores

Der spanische Fußball-Erstligist FC Valencia hat sich von seinem Trainer Quique Sanchez Flores getrennt. Der Verein reagierte damit auf die 0:3-Niederlage beim FC Sevilla. Die Mannschaft des deutschen Nationaltorhüters Timo Hildebrand hatte zuletzt vier Mal hintereinander verloren und war auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht.

Interimsnachfolger ist Oscar Fernandez, der bislang die Drittliga-Mannschaft des FC Valencia betreute. Er soll das Team am Mittwoch im Ligaspiel gegen Tabellenführer Real Madrid betreuen. Spanischen Medienberichten zufolge ist der ehemalige Trainer des FC Chelsea, Jose Mourinho, Favorit für die Nachfolge von Quique Sanchez Flores.

Gegen den FC Sevilla stand Hildebrand wieder im Valencia-Tor, konnte die klare Niederlage aber nicht verhindern. Bei den Toren von Frederic Kanouté, des Ex-Schalkers Christian Poulsen und Luis Fabiano war er machtlos.

Quelle:
ntv.de

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» "Ich soll mehr Druck auf Lehmann ausüben"


Löw heizt den Kampf um die Nummer eins an – Ex-VfB-Keeper bereut Wechsel zu Valencia nicht


Valencia - Der Kampf um die Nummer eins im deutschen Tor ist noch nicht entscheiden. Ex-VfB-Keeper Timo Hildebrand (28/FC Valencia) verrät: "Ich soll noch mehr Druck auf Jens Lehmann ausüben."
Herr Hildebrand, jetzt wissen Sie, wie sich zuletzt VfB-Keeper Raphael Schäfer fühlte.
Warum?

Früher Rückstand, der Torwart ist machtlos, das Spiel ist entscheiden ...
Es war wirklich kein guter Tag. Ich war so motiviert. Schade, dass es so gelaufen ist.

Für Sie hätte es eine Chance sein sollen, Ihre Ambitionen im Tor der Nationalelf zu untermauern. Ein Rückschlag?
Nein, solch ein Spiel muss man abhaken. Ich kann an den Toren nichts machen, also haben die üblichen Kritiker auch keine Angriffspunkte.

Auch weil Sie sowieso bald die Nummer eins sind.
(lacht) Das sagen sie.

Und was sagen Sie?
Dass ich Schritt für Schritt meinem Ziel näher komme.

Gibt es eine Erklärung für die miserable Leistung gegen Tschechien?
Vielleicht war die Anspannung nicht hoch genug.


Und wie hat Bundestrainer Löw darauf reagiert?

Er hat die Leistung der ersten Halbzeit nicht akzeptiert. Nach dem Spiel hat er uns aufgemuntert, aber gesagt, dass so etwas kein zweites Mal passieren dürfe.

Der Bundestrainer hatte zuletzt an jeden Spieler ein Handbuch mit den jeweiligen Stärken und Schwächen verteilt. Unter der Rubrik Schwäche wird bei Ihnen das Fehlen der letzten Verbissenheit angemahnt.
Jein. Es wird aber schon gefordert, ich könne noch mehr Druck auf Jens Lehmann ausüben, den Konkurrenzkampf am Leben erhalten.

Wenn Sie so ein Handbuch über den VfB verfassen müssten - was stünde darin?
Eine gemeine Frage. Ich sage Ihnen lieber, was ich dem VfB wünsche.

Bitteschön.
Dass die Jungs in den nächsten Wochen die Kurve kriegen.

Wie erklären Sie sich den Leistungsabfall? Ist das typisch für den VfB?
So etwas ist leicht gesagt. Ich denke, es ist die Summe aus vielen Faktoren: Die Schwierigkeiten in der Vorbereitung, die Führungsspieler sind nicht in Topform und die Doppelbelastung durch die Champions League.

Stefan Effenberg sagt: Mit Ihnen im Tor hätte der VfB sechs Punkte mehr. Und: Für ein paar Euro mehr wären Sie geblieben.
Sechs Punkte mehr?
Schwer zu sagen. Und zu meinem Wechsel habe ich schon oft gesagt: Geld war nicht ausschlaggebend.

Wechseln wir den Fünfmeterraum. Von Stuttgart nach Valencia. Wie fliegt es sich in Spanien?
Gut, es macht großen Spaß. Ich genieße es, das neue Leben täglich so anzunehmen, wie es kommt.

Zuletzt lief es gut. Haben Sie sich endgültig gegen Santiago Cañizares durchgesetzt?
Der Konkurrenzkampf geht weiter, weil sich unser Trainer nie festlegen lässt. Aber ich bin optimistisch, im Tor zu bleiben.

Wie kommen Sie eigentlich zu Ihrer Rückennummer 13. Eine Glückszahl?

Nein. In Spanien haben die Torhüter entweder die 1, die 13 oder 25.

Also haben Sie nächste Saison die 1.
Ich würde mich nicht dagegen sträuben.

Hatten Sie in der ersten Zeit, als Cañizares gesetzt war, Zweifel am Wechsel?

Nein, ich habe mir einfach Zeit gegeben.

Haben Sie dennoch manchmal Heimweh?
Es ist in der Tat immer wieder ein komisches Gefühl, wenn ich in Deutschland war und nach Spanien zurückreise.

Und wie ist das Lebensgefühl in Spanien?

Es hat eine andere Qualität. Alleine schon wegen des milden Klimas.

Wie leben Sie in Valencia?
Ich wohne in einem neuen Viertel und kann von meiner Terrasse aus das Meer sehen. Gut ist auch, dass ich in meinen Gästezimmern immer Besuch empfangen kann.

In der spanischen Liga wimmelt es vor Stars. Immer noch fasziniert?
Klar, es ist immer noch alles neu für mich.

Stars stehen für Qualität. Kann die Bundesliga mit der Primera Division mithalten?
Das Niveau hier ist höher.

Was sind die größten Unterschiede?
Es gibt kaum schlechte Teams. Die Liga ist viel ausgeglichener. Und es wird noch mehr Wert auf Taktik gelegt.

Redet Trainer Quique Flores viel mit Ihnen?
(Grinst) Er ist eher schweigsam. Aber ich habe damit keine Probleme.

Weil Sie es von ihrem Ex-Trainer Felix Magath gewohnt sind?

Das kann man so sagen.

Außer Ihnen spielen Christoph Metzelder, David Odonkor und ihre Ex-VfB-Kollege Andi Hinkel in Spanien. Ist das eine Hilfe?
Ja, mit Andi stehe ich im E-Mail-Kontakt und mit Metze telefoniere ich häufig. Leider ist kaum möglich, dass wir uns treffen.

Zum Schluss ein Spanisch-Test. Was wünschen Sie ihren Ex-Kollegen?

Mucha suerte - viel Glück in Hamburg.

Quelle: StN.de

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» Starker Hildebrand kassiert Rückschlag


Der FC Valencia hat den sechsten Sieg in Folge und den Sprung an die Tabellenspitze der Primera Division verpasst. Das Heimspiel gegen Espanyol Barcelona ging überraschend mit 1:2 verloren. Valencias Keeper Timo Hildebrand hielt dabei, was zu halten war. Ihm konnte niemand einen Vorwurf machen.


Valencia ging zwar durch Ruben Baraja (5.) in Führung, doch Albert Riera (20.) und Luis Garcia (81.) sicherten den Katalanen mit ihren Toren vor 38.000 Zuschauern den Sieg. Zuletzt hatte Valencia fünf Spiele in der spanischen Meisterschaft in Folge gewonnen.

Es hatte nach dem frühen Führungstor so gut für die Gastgeber ausgesehen. Denn nur sechs Minuten später besaß David Villa, der später mit einer Muskelverletzung ausgewechselt werden musste, nach einem feinen Solo die Chance zum Ausbau der Führung, scheiterte allerdings knapp am glänzend reagierenden Torwart Carlos Kameni.

Der Ausgleich durch den spanischen Neu-Nationalspieler Riera brachte die Hausherren allerdings aus dem Konzept. Er hatte das Leder nach einer Flanke von Valdo nach exzellenter Brustannahme mit einer Direktabnahme in die Maschen gedroschen. Nur kurze Zeit später traf Raul Tamudo nur den Pfosten. Danach hatte Hildebrand seine stärkste Szene, als er einen tückischen Tamudo-Freistoß spektakulär aus der Ecke fischte.

Im zweiten Abschnitt bäumte sich Valencia noch einmal auf und kam durch Joaquin zu einer guten Möglichkeit. Das entscheidende Tor ließ jedoch auf sich warten. Und als sich alle schon mit einem Remis abgefunden hatten, überlistete Luis Garcia Torwart Hildebrand mit einem Flachschuss.


Quelle: eurosport.de

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© by Regina Strauß