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| » Hildebrand wartet auf Anruf |

03.08.2008 14:26
Im Sommer wurde er von Joachim Löw aus dem EM-Kader gestrichen, nun wartet Timo Hildebrand weiterhin auf ein Gespräch mit dem Bundestrainer. Gestern kehrte er mit dem FC Valencia erstmals nach der EURO nach Deutschland zurück, bestritt ein Testspiel in Mönchengladbach (2:4).
Valencia. Für den FC Valencia stand der Ex-Stuttgarter Hildebrand gestern in gegen Bundesligaaufsteiger Borussia Mönchengladbach eine Halbzeit lang im Kasten. Am Rande des Spiels fand der 29-Jährige außerdem Zeit für ein Interview. Er berichtete über die schwere Zeit nach der überraschenden Nicht-Nominierung für den deutschen EM-Kader, seine Zukunft im DFB-Dress und die Lage in Valencia.
Ohne große Hoffnung
„Ich bin im Sommer ausgebootet worden, was soll ich da groß erwarten“, zeigte sich Hildebrand im Hinblick auf eine Rückkehr ins DFB-Tor ohne große Hoffnung. Auch das Gespräch, das ihm Bundestrainer Löw nach der Nicht-Nominierung für die EURO 2008 in Aussicht gestellt hatte, gab es bislang nicht. „Bisher hat niemand angerufen und mit mir gesprochen. Ich will aber auch niemanden dazu auffordern“, so Hildebrand.
Reisen nach Irland und Amerika
Statt als zweiter Torhüter mit zur Europameisterschaft zu fahren, hat Timo Hildebrand die unverhoffte Freizeit im Sommer mit Reisen verbracht. „Ich habe abgeschaltet und Freunde besucht. Ich war in Irland bei meinem früheren Mannschaftskollegen Dirk Heinen und in Amerika. Ich habe versucht, das alles auszublenden“, berichtete er. Aber: „Wenn man nach Deutschland zurückkehrt, wird man natürlich an allen Ecken und Enden damit konfrontiert.“ Den von DFB-Coach Löw favorisierten Generationenwechsel kann er nicht verstehen. „Ich weiß nicht, was der Bundestrainer vorhat. Ich bin keine neue Generation. Ich bin 29 Jahre alt“, äußerte die ehemalige Nummer zwei im DFB-Tor seinen Unmut.
Hartes Geschäft
Nach einem zehntägigen Trainingslager in den Niederlanden wird sich Hildebrand nun in Valencia voll und ganz auf seine zweite Saison in der Primera Division konzentrieren. In seinem ersten Jahr in Spanien brachte er es auf immerhin 26 Einsätze für den FC Valencia, gewann den nationalen Pokal und verdrängte die dortige Torwart-Legende Santiago Canizares größtenteils auf die Ersatzbank. „Ich weiß ja, dass das Geschäft hart ist, aber jetzt habe ich es am eigenen Leib gespürt“, resümiert Hildebrand, der zwischendurch ebenfalls nur zweite Wahl war.
Blick in die Zukunft
Nach einer erneuten Wechsel im Vorstand und einer katastrophalen letzten Spielzeit, die der ehemalige spanische Meister und Champions League-Finalist nur auf Rang 10 beendete, hofft Hildebrand nun auf mehr Ruhe. „Unser neuer Trainer Unai Emery macht wirklich tolle Arbeit. Ich hoffe, dass es in dieser Saison etwas ruhiger wird. Wir haben ja jetzt den dritten Präsidenten innerhalb eines Jahres“, schilderte er die Situation. Zumindest sein neuer Trainer Unai Emery bescheinigt dem Deutschen bislang eine gute Arbeit: „Er trainiert gut. Und wir sind mit der Art und Weise, wie er arbeitet, sehr zufrieden.“
Quelle:. goal.com
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| » Auf gehts nach Gladbach |

31.07.2008 Spanischer Pokalsieger gibt sich die Ehre
Zur Saisoneröffnung kommt am Samstag (Anstoß: 15.30 Uhr) der spanische Pokalsieger FC Valencia mit vier Europameistern und zahlreichen anderen Stars in den BORUSSIA-PARK.
Der neue Besen scheint bislang bestens zu kehren: Unai Emery, seit 1. Juli Trainer des spanischen Erstligisten FC Valencia, erhält dieser Tage gute Kritiken seitens der Spieler.
Und mit dem 1:0-Testspielsieg am vergangenen Wochenende gegen den VfL Bochum feierte der 36-Jährige auch ein erstes Erfolgserlebnis. Valencia ist für Emery die zweite Station als Profitrainer. Zuvor führte er UD Almeira im ersten Jahr in die Primera Division, im zweiten auf einen sensationellen neunten Platz in Spaniens oberster Spielklasse. „Er hat sich hier sehr wohl gefühlt, aber ihn hat die Größe und Geschichte von Valencia gelockt, und wir wissen, was für eine große Chance das für ihn bedeutet“, verabschiedete ihn Valencias Präsident Alfonso Garcia.
Die Chance, etwas in Valencia zu erreichen, ist in der Tat groß: Erstens hat sich die Mannschaft dank des Gewinns des spanischen Pokals für den UEFA-Cup qualifiziert. Und zweitens ist nach der enttäuschenden Ligasaison, die nur auf dem zehnten Tabellenplatz endete, noch viel Luft nach oben. Angeblich hat Emery das Angebot von Valencia nur unter der Bedingung angenommen, dass trotz der enormen finanziellen Probleme des Vereins keine wichtigen Spieler verkauft werden. Interessante Namen, die Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen wecken, gibt es in Valencia jedenfalls genug: Neben dem deutschen Torwart Timo Hildebrand sind da unter anderem Iván Helguera, Rubén Baraja, Joaquin, Fernando Morientes und vor allem die vier frisch gebackenen Europameister David Silva, David Villa, Carlos Marchena und Raul Albiol zu nennen.
Das Quartett genoss nach dem Titelgewinn mit der spanischen Nationalmannschaft verlängerten Sommerurlaub, ist aber mittlerweile wieder im Mannschaftstraining. Im Trainingslager im niederländischen Ermelo holen die Europameister momentan ihren Trainingsrückstand auf. Ehe es für den FC Valencia mit dem Supercup-Finale bei Real Madrid (23./24. August) und dem ersten Saisonspiel gegen RCD Mallorca (31. August) um Pokale und Punkte geht, ist der Test im BORUSSIA-PARK eine wichtige Standortbestimmung für das Team.
Quelle.: Borussia.de
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| » Valencia droht Ausverkauf |

Beim FC Valencia, dem Club des deutschen Nationaltorwarts Timo Hildebrand, droht nach Presseberichten ein Ausverkauf von Stars. Der abstiegsgefährdete spanische Erstligist werde sich aufgrund einer angespannten Finanzlage möglicherweise von Profis wie den Nationalspielern David Villa, Joaquín oder David Silva trennen, berichtete das Sportblatt As.
Die Lokalzeitung Las Provincias meldete, auch ein Weggang von Hildebrand sei nicht ausgeschlossen. Die hohen Schulden des FC Valencia führten auch dazu, dass die Verhandlungen mit dem Wunschtrainer Marcelino García Toral scheiterten. Der bisherige Coach von Racing Santander ließ die Gespräche nach Presseberichten platzen, weil die Valencianer für die kommende Saison kaum Geld für Neuverpflichtungen hätten.
60 Millionen für die Katz'
Der FC Valencia hatte zu Beginn der laufenden Saison 60 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Er war als Titelanwärter gestartet, liegt in der Primera División als Tabellen-15. aber nur vier Punkte von der Abstiegszone entfernt.
Torwart Santiago Cañizares, der Hildebrand zu Saisonbeginn den Platz in der Stammelf streitig gemacht hatte, einigte sich mit dem Club darauf, seinen bis 2009 laufenden Vertrag zum Saisonende aufzulösen. Der 38-Jährige will seine Karriere beenden.
Quelle: sport1
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| » Hildebrand-Klub koffert Coach Koeman |

Die Tage von Roland Koeman beim FC Valencia sind gezählt. Der Niederländer wurde einen Tag nach dem 1:5-Debakel bei Athletic Bilbao entlassen.
Der FC Valencia hat die Reißleine gezogen und einen Tag nach dem 1:5-Debakel bei Athletic Bilbao Trainer Ronald Koeman entlassen. Dies gab der Klub des deutschen Nationaltorhüters Timo Hildebrand im Anschluss an eine Krisensitzung am Montagabend bekannt. Koeman, niederländischer Ex-Nationalspieler und Europameister von 1988, hatte erst im Oktober 2007 die Nachfolge von Quique Sanchez Flores angetreten.
Der frühere spanische Nationalspieler Salvador Gonzalez Marco, der bisher als Mannschaftsbetreuer tätig war, wird das Team nun als Interimstrainer betreuen. Valencia hatte am Mittwoch durch ein 3:1 gegen den FC Getafe den Pokal gewonnen, liegt aber fünf Spieltage vor dem Saisonende in der Primera Divison nur zwei Punkte vor den Abstiegsrängen.
Quelle: Focus
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| » Pokalsieger mit tausend Problemen |

Timo Hildebrand gewinnt in seiner ersten Saison beim FC Valencia den ersten Titel, doch in der Liga geht nichts mehr
Der FC Valencia hat im spanischen Fußball-Pokalfinale Europas liebsten Außenseiter, den FC Getafe, mit 3:1 besiegt. Doch für den Club des Ex-Stuttgarters Timo Hildebrand ist das nur ein schwacher Trost.
Von Ronald Reng, Madrid
Den Erfolg hat Timo Hildebrand in einer durchsichtigen Plastiktüte aus dem Stadion Vicente Calderãn getragen. "Warte, ich zeige ihn dir", sagte er und wühlte mit der Zufriedenheit eines erfolgreichen Schnäppchenjägers in der Einkaufstasche. Sein schwarzes Torwarttrikot lag darin und darunter: der spanische Königspokal. Statt einer Medaille erhält jeder Cupgewinner in Spanien traditionell eine Miniaturausgabe der Trophäe.
Wie ein Puppenspielzeug lag sie nach dem 3:1-Sieg seines FC Valencia gegen den FC Getafe im Endspiel in Madrid in der Hand des deutschen Nationaltorhüters. Pokalsieger in seinem ersten Spieljahr in Spanien, das klingt nach dem perfekten Einstand. Es ist aber nur "eine kleine Entschädigung", sagte Hildebrand. "Was ich dieses Jahr hier alles erlebt habe, ist einzigartig." Das war nett gesagt.
Die gesamte Saison hindurch widmet sich Valencia mit grimmiger Entschlossenheit seiner Selbstzerstörung. Doch der Fußball benimmt sich gerne einmal unmöglich, und so bezwang dieser Chaosclub am Mittwochabend Getafe, das vor einer Woche mit seinem vergeblichen Aufstand gegen Bayern München im Uefa-Pokal zum liebsten Außenseiter Europas aufgestiegen war.
Um ein Uhr in der Nacht standen sie in all ihrer Widersprüchlichkeit nebeneinander im Kabinengang. Getafe vertreten durch den Schweizer Mittelfeldspieler Fabio Celestini, der kein Lob mehr hören wollte. "Schlagzeilen wie die sympathischste Mannschaft vergisst man schnell; Gewinner vergisst man nie", sagte er, und dann blieben seine Gedanken stecken: "Traurig, traurig, traurig", sagte Celestini. Einen Meter weiter sagte Valencias Kapitän Ruben Baraja die Siegesparade am nächsten Tag ab. "Wir haben nicht die Muße zu feiern. Nun beginnt wieder die grausame Realität." Der FC Valencia, dessen Elf für Abenteuer unter den Weltbesten zusammengestellt wurde, ist sechs Partien vor Saisonschluss den Abstiegsrängen der Primera Divisiãn bis auf fünf Punkte nahegekommen.
Der Pokalwettbewerb war das ganze Jahr hindurch ihr Wochenende. Hier erholte sich der FC Valencia von sich selbst. Auch im Finale schwebten sie losgelöst, nach zehn Minuten lagen sie bereits 2:0 durch Tore von Juan Manuel Mata und Alexis Ruano in Front. Geordnet, zielstrebig und präzise hielten sie die Hoheit über ein anschauliches Spiel. Einmal, beim Stand von 2:1 (Esteban Granero traf per Foulelfmeter für Getafe), musste Hildebrand einen Kopfball von Braulio spektakulär um den Pfosten lenken. Mehr Zweifel an Valencias Überlegenheit gab es nach dem dritten Tor durch Fernando Morientes nicht. Der Pokal lädt alle Problemfälle ein, aus ihrer grauen Wirklichkeit zu flüchten, denn einige wenige richtige Auftritte im rechten Moment machen hier Gewinner. So weit wie das Team aus Valencia hat aber selten jemand die Realitätsflucht im Cup getrieben.
"In der Liga sieht man schon seit Wochen, dass bei uns nichts mehr geht", sagte Hildebrand. All die Versuche, die Dinge zum Besseren zu wenden, verschlechterten Valencias Befinden meist nur dramatisch. Allen voran der Trainerwechsel zu Ronald Koeman und die Suspendierung von drei Spieleridolen, darunter Hildebrands Torwartkonkurrent Santiago Canizares. Der Club steht unter permanenter Spannung. Selbst bei der Pokalübergabe pfiffen und brüllten Valencias Fans plötzlich wüst. Der Trainer hatte die Hand an den Cup gelegt. Vier Siege in 21 Ligaspielen hat Koeman vorzuweisen. Er flüchtete sich in schwarzen Humor: "Ich habe nicht genau verstanden, ob die Fans ,Koeman raus" oder ,Koeman bleib" gerufen haben."
Ausreden oder andere Schuldige für die Misere hat der Niederländer immer angeführt. Falls er noch irgendwelche Fürsprecher hat, verbergen sich diese geschickt. "Selbst Spieler reden jetzt schon öffentlich über den Trainer. Was soll da noch rauskommen?" fragt sich Hildebrand. Er ist nicht naiv genug zu glauben, ein Pokalsieg könnte die Sorgen vertreiben. "Was hier alles passiert, da wird bis zum Saisonende auch noch einiges geschehen." Die unehrenhafte Verabschiedung Koemans, spätestens im Juni, ist eine Gewissheit.
Was ist besser: ein Pokalsieger mit tausend Problemen sein oder wie Getafe jedermanns Liebling, aber schon wieder tragischer Verlierer? Aus Valencias Umkleidekabine kam wie zur Antwort lautes Geschrei. Der Champagner war dort gerade angekommen.
Quelle: stz.de
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| » Hildebrand hält den Pokalsieg fest |

Valencias Matchwinner im Finale gegen Getafe / 18.04.2008
Timo Hildebrand hat den FC Valencia zum siebten spanischen Pokalsieg geführt und damit seinen ersten Titel im Ausland gewonnen. Der deutsche Fußball-Nationaltorwart legte mit mehreren Paraden und einer spektakulären Glanztat im Finale im Vicente-Calderon-Stadion von Madrid gegen den FC Getafe den Grundstein zum 3:1 (2:1)-Erfolg. "2007 die Meisterschaftsschale mit dem VfB Stuttgart und jetzt der spanische Pokal - das ist geil", sagte Hildebrand.
"Hildebrand hielt Weltklasse", schrieb die Sportzeitung Marca und feierte den 29 Jahre alten Keeper als Matchwinner. In der 74. Minute parierte er einen platzierten Kopfstoß von Braulio, der das 2:2 bedeutet hätte. Für Valencia ist der Gewinn der Copa del Rey und die Qualifikation für den Uefa-Cup in der kommenden Saison Balsam auf die geschundene Seele. Die Mannschaft des niederländischen Trainers Ronald Koeman durchlebt in der Primera Division eine total verkorkste Spielzeit und hat als 15. nur fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. "Wenn wir in den restlichen Spielen auftreten wie im Pokalfinale, mache ich mir über den Klassenerhalt keine Sorgen", sagte Hildebrand. "Und dann feiern wir alles zusammen", sagte Präsident Agustin Morera. Nach dem Pokalfinale gönnte sich die Mannschaft nur einen Kurzbesuch in einer Diskothek.
Valencias Triumph vor den Augen von Spaniens König Juan Carlos und 55000 Zuschauern war verdient. Juan Manuel Mata (4.) und Alexis Ruano (11.) schossen schnell einen beruhigenden 2:0-Vorsprung heraus. Nach dem Anschlusstreffer von Esteban Granero per Strafstoß (45.) geriet das Hildebrand-Team jedoch mehrfach in Gefahr, doch der Schlussmann bewahrte seine Mannschaft vor einem weiteren Gegentor.
Quelle: W-Zeitung
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