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15.06.07 |
Mit seiner Folterbank erfolgreich |
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Von Timo Hildebrand
Zwölf Jahre habe ich nun beim Vfb Stuttgart gespielt, habe viele kommen – und auch gehen sehen. Jetzt bin ich weg. Mit einem >Adiòs > haben mich etliche Leute verabschiedet. Und sie hatten alle dieses wissende Schmunzeln im Gesicht, weil ja mittlerweile durchgesickert ist, dass es mich nach Spanien zieht. Der Fußball dort fasziniert mich ebenso wie die Art zu leben, die Menschen, die Lebendigkeit der Städte , Seit ich im Winter meine Entscheidung, den Vfb zu verlassen, bekannt gegeben habe, wurde wild spekuliert, wohin ich gehe. Immer wieder wurde und wird Valencia genannt. Ich lasse das alles unkommentiert, sage nichts dazu. Denn von Beginn an gab es bei allen Gesprächen Einigkeit darüber, dass wir keine Personaldiskussionen entfachen wollen.
Ich finde es klasse, dass es so gelaufen ist. Für mich ist es ein Zeichen von seriöser Arbeit und dass man sich auf Absprachen verlassen kann. Beides Dinge, die für mich wichtig sind.
Bis die Saison der Prima Division am 17. Juni beendet ist, wird mein neuer Klub entscheiden, wann und wie er mich als Neuzugang vorstellt. So ist der Ablauf, so ist es okay.
Ich jedenfalls mache jetzt Urlaub, schalte ab, bin mit guten Kumpels auch ein paar Tage auf Ibiza, plane natürlich schon den Umzug , stelle die Weichen und ich bin tierisch gespannt auf all das, was jetzt kommt. Und ich pauke weiterhin spanische Vokabeln. Unterhalten kann ich mich schon.
Ja, die Abschiedswehmut ist gelebt, vorbei. Jetzt überwiegt die Freude auf das, was kommt. Denn klar ist: Es wartet eine riesige Herausforderung auf mich. Vergleichbar mit damals, als ich mit 15 Jahren aus Hofheim nach Stuttgart kam. Auch damals hat es eine Weile gebraucht, bis ich mich mit dem Leben in der neuen Stadt angefreundet habe. Jetzt also kommt der Schritt in ein neues Land. Andere Sprache, alles neu, Punkt null, sich Stück für Stück ans neue Ziel heranarbeiten: Das wird meiner Entwicklung als Mensch und Sportler sicher gut tun.
Was ich alles mitnehme? Eines ganz sicher: meine Folterbank, also das Gyrotonic -Gerät. Das ist diese Streckbank, auf der ich neben den normalen Trainingseinheiten zusätzlich arbeite. Ich werde mir in der neuen Wohnung ein spezielles Arbeitszimmer einrichten, möchte meine individuelle Fitness weiter verstärken und ausbauen. Ab und zu werde ich auch meine persönliche Trainerin Heike Labude nach Spanien einfliegen lassen. Mit iist das Training noch effektiver.
Spanien ist meine Zukunft, der Vfb meine Vergangenheit. Der Blick zurück: Beim Ausräumen meines Schrankes in der Vfb – Kabine habe ich mir viel Zeit genommen.Als ich da alleine herumgesessen bin und die Tasche gepackt habe, sind mir die wildesten Gedanken durch den Kopf geschossen.
Auch wie Trainer Armin Veh vor der Saison gesagt: > Timo, du bist Führungsspieler. Du musst vorn weggehen. Nicht so ruhig sein. > Jogi Löw nach der Meisterschaft meinte: > Timo, Glückwunsch zu deiner starken Saison! >Versöhnlicher als mein Abschied aus Stuttgart kann ein Abgang nicht sein. Dass die Fans meinen Wechsel so akzeptieren, mich so unterstützen und mich dann in der Kurve feiern – das konnte ich in dieser Form nicht erwarten. Einfach geil, dass ich beim Abschied vom Vfb mit der Schale jubeln konnte.
Mein letztes Spiel für den Vfb habe ich verloren. Das DFB – Pokal Finale gegen Nürnberg war zwar eine Pleite, aber die Pokalparty war ein Highlight, da ging es hoch her. Wir haben uns zwischendurch von der offiziellen Veranstaltung verabschiedet, sind mit etlichen Spielern und deren Frauen in einem Szene – Club aufgetaucht. Mit dabei war auch Arne Friedrich von Hertha BSC. Als da Feierabend war, ging es zurück ins Hotel – und da war keine tote Hose, sondern noch immer Voll – Alarm. Klasse war das. Die Stimmung erinnerte an unsere WM – Party in Stuttgart nach dem dritten Platz.was haben wir da Gas gegeben!
Mich haben viele Leute gefragt, warum ich beim Pokal – Endspiel direkt nach dem Abfiff in die Kabine gerannt bin. Sicher nicht zum Heulen, nein. Es war eher ein ganz anderes menschliches Bedürfnis. Ich hatte den Schiri schon nach der ersten Verlängerung gefragt, ob ich mal auf die Toilette könnte. Da er Nein sagte, bin ich eben nach dem Abfiff losgerannt.
Ja, so einfach sind die Dinge manchmal im Fußball…
17. Juni 07 sportbild
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| 03.07.2007 |
Spanien: Wechsel nach Valencia ist offiziell |
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Hildebrand: Vorstellung am Mittwoch
Der FC Valencia hat nun vermeldet, was schon lange mehr als nur eine Vermutung war: Timo Hildebrand schließt sich ab der kommenden Saison für drei Jahre dem Vierten der abgelaufenen Primera-Divisón-Saison an. Wie der Klub auf seiner Website bekannt gab, wird der deutsche Nationaltorwart am Mittwochvormittag zunächst den obligatorischen Medizinchek absolvieren, bevor er dann am Mittag offiziell vorgestellt wird.
Hildebrand hatte seinen Vertrag in Stuttgart nicht verlängert. Zuletzt hatte der 28-Jährige stets eisern zu seiner sportlichen Zukunft geschwiegen. Unklar ist jedoch nach wie vor, wie gestärkt Hildebrands Position bei seinem neuen Verein sein wird, nachdem Valencias Manager Amadeo Carboni, entscheidender Fürsprecher des Ex-Stuttgarters, als Verlierer aus dem internen Machtkampf mit Trainer Quique Sánchez Flores hervorgegangen war und seinen Hut nehmen musste. Flores ist nicht rundum überzeugt vom neuen Schlussmann und frisch gebackenen deutschen Meister. Hildebrands Spiel sei zu sehr auf Show-Effekte aus.
Durch Carbonis Weggang scheint Hildebrands Ausgangsposition im Duell um den Platz im Tor mit dem spanischen Ex-Nationaltorhüter Santiago Cañizares weiter geschwächt. Erschwerend kommt hinzu, dass der 37-Jährige, der bereits seit 1998 beim zweimaligen Champions-League-Finalisten spielt, in Valencia Publikumsliebling ist und Kultstatus genießt.
Quelle: marca.com ~ deutsche Übersetzung ~ timos-fanpage.de
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11.06.2007 |
Timo hat bei Valensina unterschrieben. |
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Stuttgart/Valencia. Er kam, sah – und unterzeichnete. Nach Goal.com-Informationen ist der Deal zwischen VfB Stuttgarts Timo Hildebrand und dem FC Valencia endlich perfekt. Der deutsche Nationaltorhüter Nummer zwei bindet sich drei Jahre in Spanien.
Vehement hatte Timo Hildebrand in den vergangenen Wochen Transfergerüchte abgeblockt. Einige unkten gar bereits, der Transfer zum FC Valencia sie gescheitert. Nun aber machten beide Parteien Nägel mit Köpfen. Hildebrand unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag, sodass der Deal endlich in trockenen Tüchern ist.
Präsentation am 30. Juni
Am 30. Juni soll Hildebrand der Öffentlichkeit als Neuzugang präsentiert werden. Der Keeper der Schwaben wechselt ablösefrei auf die iberische Halbinsel, nachdem sein Kontrakt in Stuttgart ausgelaufen war und sich der Torwart auf eigenen Wunsch einer neuen Herausforderung stellen wollte. Es fehlt nun nur noch der obligatorische Medizin-Check.
Hildebrand verweilte das komplette Wochenende in Valencia, um sich schon einmal einen Eindruck von der Stadt zu machen. Es hat den Anschein, als wolle er etwas von den Bemühungen zurückzugeben, die sich der spanische Club auch in ihn investiert hatte. Schon im Januar war der technische Direktor Amedeo Carboni ins Schwabenland gereist, um Hildebrand einen Wechsel schmackhaft zu machen.
Quelle: Goal.com
PS. In Vertretung für Mom! Bild einsetzen kann ich nicht !
Also doch Valensina !!!
Warum nicht gleich so Timo ! Leute 3 Jahre kann er sich nun bilden, sich neu entdecken, sein Niveau im Tor steigern - Last hinter sich lassen und neu anfangen, einfach nur Timo sein, der als Profi im Tor steht. Auch in der National 11 kann er, wenn er Konstanz weiterhält seinen 2 Platz verteidigen. Ich freu mich für Timo Hildebrand.
Deniz |
31.05.2007 |
Hildebrand muss im Training pausieren |
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(nr) Herzogenaurach. Während sich die deutsche Nationalmannschaft dieser Tage in Herzogenrauch auf ihre nächsten zwei EM-Qualifikationsspiele gegen San Marino und Slowenien vorbereitet, musste Torwart Timo Hildebrand mit dem Training aussetzen.
Deutschlands Nummer zwei verletzte sich an der rechten Hand und musste so die Übungseinheit aussetzen. Allerdings steht Hildebrand am Samstag für einen möglichen Einsatz in Nürnberg gegen San Marino wieder Gewehr bei Fuß.
Zukunft ungewiss Unklarheit herrscht hingegen nach wie vor über Hildebrands sportliche Zukunft. Der Ex-Keeper vom VfB Stuttgart schweigt weiter und gibt keine Informationen. Ob er zum FC Valencia wechelt und von dort aus eventuell gleich weiter ausgeliehen wird, wie es Gerüchte zuletzt immer besagten, ist und bleibt offen.
Quelle: GOAL
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27.05.2007 |
Hildebrand-Abschied blieb ohne Happy End |
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Bei seinen letzten Interviews im Stuttgarter Trikot verdüsterte sich noch einmal die Miene des zuletzt so gelassenen Timo Hildebrand: Einen Fehler wollte sich der Torwart des VfB Stuttgart beim Siegtreffer des 1. FC Nürnberg im DFB-Pokalfinale nicht nachsagen lassen.
Der Sonntagsschuss war nicht haltbar. Das ist egal, wo man steht bei dem Schuss», bügelte er Vorhaltungen ab, er habe beim 3:2 des Dänen Jan Kristiansen in der 109. Minute zu weit vor seinem Tor gestanden. «Den Ball trifft der nur einmal in seinem Leben so», sagte Torjäger Mario Gomez und verteidigte seinen Keeper ebenso wie Teammanager Horst Heldt: «Timo hat klasse gespielt und kann an allen Toren nichts machen.
Hildebrands kurzer Ärger über kritische Nachfragen wich jedoch schnell dem Gedanken, dass eine Ära im Stuttgarter Tor zu Ende ging. «Ich denke, er wird uns vermissen. Wir ihn natürlich auch», sagte Heldt über Hildebrand, der nach 221 Bundesliga-Spielen und fast acht Jahren ein neues Kapitel seiner Torhüter-Laufbahn aufschlägt. «Ist mir noch nicht so bewusst, dass jetzt Schluss ist», sagte der 28-jährige Keeper. «Ich bin einfach nur glücklich, das erlebt zu haben mit dem VfB: Zwei Finals zu spielen und einen Titel zu holen.» Eine Woche nach seinem ersten Meistertitel ging auch für den Nationaltorwart die Fußball-Welt nach dem verpassten Double nicht unter.
Stattdessen sparte Hildebrand nicht mit Lob für das fast 90 Minuten in Unterzahl spielende VfB-Team: «Ich bin stolz auf die ganze Mannschaft. Was sie in Unterzahl geleistet hat, war sensationell. Wir haben einen Super-Fight abgeliefert.» Wohin der Weg des gebürtigen Hessen führen wird, dazu sagte er nach seinem letzten Saisonspiel nichts anderes als in den Monaten zuvor. Dies bekannt zu geben, sei Sache des neuen Vereins und so auch ausgemacht. Als wahrscheinliche Variante gilt nach wie vor der spanische Erstligist FC Valencia.
Seinem» VfB sagt er eine erfolgreiche Zukunft voraus. «Davon bin ich überzeugt, weil die Jungs wieder eine Super-Moral gezeigt haben. Wenn Super-Charaktere in die Mannschaft kommen, dann traue ich der Mannschaft wieder alles zu.» Mit seinem Nachfolger Raphael Schäfer, der als Pokalsieger vom «Club» an den Neckar wechselt, plauderte Hildebrand angeregt nach dem Schlusspfiff und vor der Siegerehrung: «Raphael hat mir Glück gewünscht, ich ihm auch. Ich hoffe, dass er eine gute Zeit hat beim VfB.»
Quelle: Financial
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15.05.2007 |
Timo Hildebrand überbringt Muttertagsgrüße im SOS-Kinderdorf Württemberg |
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VfB-Torwart Timo Hildebrand wurde im SOS-Kinderdorf Württemberg am Muttertag mit tosendem Applaus empfangen. Rund 4.000 Gäste – darunter natürlich auch zahlreiche Fußballfans – begrüßten den Ehrengast beim Tag der offenen Tür. Die SOS-Kinder freuten sich nicht nur, den Nationaltorhüter persönlich zu treffen, sie feierten natürlich auch den Sprung auf den ersten Tabellenplatz, den der VfB Stuttgart einen Tag zuvor geschafft hatte. Während die Kinder Bälle geschenkt bekamen, übergab der sympathische VfB-Keeper den SOS-Kinderdorfmüttern Blumensträuße zum Muttertag.
Die SOS-Kinderdorfmütter waren trotz Muttertag den ganzen Tag lang eingespannt – das SOS-Kinderdorf Württemberg hatte zur jährlichen "Hocketse" geladen, einem ausgelassenen und gemütlichen Familienfest, zu dem knapp 4.000 Besucher auf das Gelände in Schorndorf-Oberberken gekommen waren. Klar, dass jeder anpacken musste. Kinderdorfmütter, Erzieherinnen, Jugendliche des SOS-Kinderdorfes und viele ehrenamtliche Helfer aus der Umgebung versorgten die Gäste mit Mittagessen und über 100 selbst gebackenen Torten, eine ganze Mannschaft schenkte Getränke aus
Da kam der freundliche Blumengruß von Timo Hildebrand gerade recht, der bei seinem gemeinsamen Rundgang mit Einrichtungsleiterin Hanne Mörtl bei jeder SOS-Kinderdorfmutter persönlich vorbeischaute. Anschließend nahm Timo Hildebrand gemeinsam mit den SOS-Kinderdorfkindern die Torwand unter Beschuss und bewies, dass er Bälle nicht nur gut fangen, sondern ebenso schießen kann. Auch bei der Autogrammstunde zeigte der Torwart großen Einsatz, signierte Bälle, Autogrammkarten, T-Shirts – und so manchen Unterarm und Kinderbauch.
"Ich unterstütze die SOS-Kinderdörfer schon seit einiger Zeit. Es macht mir einfach unheimlich viel Spaß, Zeit mit Kindern zu verbringen. Zudem wollte ich den Müttern zum Muttertag eine kleine Freude bereiten", erklärte Timo Hildebrand seinen Besuch. Mit dem SOS-Kinderdorf Württemberg verbindet Timo Hildebrand eine besondere Freundschaft – bereits im vergangenen Jahr lud er einige Jungen und Mädchen zum gemeinsamen Spaghettiessen ein.
» Mehr Informationen über das SOS-Kinderdorf Württemberg
Quelle: sos-kinderdorf.de
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11.05.2007 |
"Das wird eine emotionale Kiste" |
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Der Torhüter hat den VfB Stuttgart in den vergangenen zwölf Jahren in vielerlei Hinsicht mitgeprägt
Stuttgart - Zwölf Jahre lang hat Timo Hildebrand das Trikot des VfB Stuttgart getragen. Nach dieser Saison kehrt der 28-jährige Nationaltorwart dem Verein den Rücken, um sich einer neuen Herausforderung in der Fremde zu stellen. Dass er eines Tages zurückkehrt, ist nicht ausgeschlossen.
Es werden die emotionalsten Tage seiner Karriere, und er hat in den vergangenen zwölf Jahren in Stuttgart manches Hoch und Tief erlebt. Timo Hildebrand sagt Servus zu dem Ort, den er als "zweite Heimat" bezeichnet, an dem er sich vom ambitionierten Jugendspieler zu einem Torwart von internationalem Format hochdiente. Er hat Champions-League-Erfolge gefeiert, stieg zum Coverboy auf, zur Werbefigur, und hat sich zwischenzeitlich mit "seinem" Verein rund um seine Vertragsverlängerung überworfen.
Nun, in den vergangenen Monaten, scheint es, als habe Hildebrand seinen Frieden geschlossen mit dem Verein und vielleicht auch ein bisschen mit sich. "Er hat im letzten halben Jahr eine unheimlich positive Ausstrahlung gehabt", sagt sein Trainer Armin Veh. In der Tat wirkt Hildebrand offener an diesem Abend in der Gaststätte Meisters im Stuttgarter Westen, in die er am Mittwoch geladen hat, um eine vorzeitige Bilanz seiner Zeit im Schwabenland zu ziehen, um sich danach voll auf den Endspurt zu konzentrieren. Das Verkrampfte, Verbitterte und Misstrauische in seinem Wesen ist gewichen. Er spricht freier, auch wenn es weiter sein Geheimnis bleibt, wo er in Zukunft Fußball spielen wird. Einblicke gab er dennoch:
» Über seinen Abschied ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, da der Verein Erfolg hat: "Ein bisschen Wehmut ist dabei, aber ich bereue es nicht zu gehen, nur weil wir jetzt erfolgreich sind. Es freut mich, dass es läuft, so bleibt man länger in Erinnerung."
» Über die vergangenen Wochen in Stuttgart: "Das sind Tage, die man viel bewusster erlebt, weil der Abschied nahe ist. Ich bin ein emotionaler Mensch und sensibel. Es ist schwer wegzugehen. Ich bin als 16-Jähriger gekommen, ich habe mich hier als Mensch entwickelt. Stuttgart ist meine zweite Heimat, das wird eine emotionale Kiste."
» Über Verbindungen nach Stuttgart: "Es gibt Freundschaften, die sich hier entwickelt haben. Es hat gedauert, bis ich mich geöffnet habe. Es ist ein Gefühl wie damals, als ich die Familie zurückgelassen habe."
» Über eine Rückkehr nach Stuttgart: "Ich weiß es noch nicht. Ich lasse mich die nächsten Jahre erst einmal treiben. Aber ausgeschlossen ist nichts."
» Über seine intensivsten Erlebnisse als VfB-Profi: "Da ist zum einen das Spiel gegen Schalke, mit dem wir 2001 den Abstieg vermieden haben. Und dann ist da das Spiel in Mainz, wo es enorm war zu erfahren, wie die Fans mit einem umgehen können. (Hildebrand wurde in dieser Partie im Januar 2005 vom eigenen Anhang ausgebuht, weil seine Vertragsverhandlungen mit dem Verein zum damaligen Zeitpunkt gescheitert waren, die Red.) Das war ein sehr bewegendes Spiel. Ich habe nach der Partie geweint."
» Über seinen Nachfolger Raphael Schäfer: "Ich kenne ihn aus den DFB-Nachwuchsmannschaften. Ich habe ihn damals abgelöst. Jetzt wird er mein Nachfolger - so schließt sich der Kreis. Nächstes Jahr spielt er Champions League. Das wird eine große Erfahrung für ihn. Ich hoffe, er bewältigt sie."
» Über die Zukunft des VfB Stuttgart: "Ich hoffe, dass es für den Verein kontinuierlich weitergeht und nicht alle zwei, drei Jahre neue Leute im Management anheuern. Wenn sich die jungen Profis so weiterentwickeln wie bisher, ist viel möglich. Sie werden sich aber im nächsten Jahr in der Champions League umstellen müssen."
» Über seine Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft: "Ich habe nicht das Gefühl, dass es für mich ein Nachteil ist, dass ich ins Ausland wechsle. Wenn ich dort bei einem Topverein spiele, warum sollte ich dann nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft aufgestellt werden?"
» Über die Motive für einen Wechsel ins Ausland: "Wenn man mal in einer anderen Liga spielt, ist das schon eine Motivation, einmal herauszukommen aus dem Alltagstrott. Ich gehe diesen Weg, um in meiner Karriere den nächsten Schritt zu tun, nicht zu stagnieren. Ich muss mich neu beweisen."
» Über die Aussichten, sich als deutscher Meister zu verabschieden: "Ich glaube daran, dass wir deutscher Meister werden. Ein Titel zum Abschluss wäre der Höhepunkt."
Nach zwei Stunden ist das Gespräch beendet. Gut zwei Wochen bleiben Timo Hildebrand noch, dann schlägt er ein neues Kapitel in seinem Leben auf. Er wird alleine gehen, aber zumindest noch einmal zurückkommen. Denn erst in der Vorbereitung auf die neue Saison steigt das Abschiedsfest mit den Freunden und den alten Kollegen in Stuttgart. Hildebrand wird dann nur zu Besuch sein. Noch bleiben ihm ein paar Tage, bis das Umzugsunternehmen kommt, er zum letzten Mal vor der Cannstatter Kurve steht und womöglich erstmals auf dem Rathausbalkon. Er wird es mit einem dicken Kloß im Hals tun - und der Meisterschale in der Hand?
Quelle: stn.de
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07.05.2007 |
Sendung am 13. Mai 2007 |
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Sport im Dritten
Moderatorin: Valeska Homburg

Sport im Dritten ist das aktuelle Sportmagazin für Baden-Württemberg. Jede Woche zeigen wir Bundesliga-Fußball und sportliche Höhepunkte aus dem Land, analysieren und hinterfragen - und das mit prominenten Studiogästen.
Unsere Themen sind voraussichtlich: Fußball-Bundesliga
VfL Bochum - VfB Stuttgart
Für Timo Hildebrand ist es eines der letzten Spiele im Trikot des VfB Stuttgart. Wir blicken zurück auf seine Zeit beim VfB Stuttgart.
Felix Magath, führte den VfB Stuttgart in die Championsleague. Der ehemalige Erfolgscoach der Schwaben analysiert mit Moderatorin Valeska Homburg den Kampf des VfB um das Titelrennen. 
2. Fußball-Bundesliga
Karlsruher SC - SC Freiburg
Brisanz im "Baden-Derby": am kommenden Sonntag benötigt der SC Freiburg beim KSC unbedingt 3 Punkte, um die Gastgeber in die Bundesliga zu begleiten.
Klartext
In der Rubrik "Klartext" behandeln SWR-Reporter das Top-Thema der Woche aus ihrer ganz persönlichen Sicht
Quelle: swr.de
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22.04.2007 |
Meine erfolgreichste Woche in Stuttgart |
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Herr Hildebrand, hat sich der VfB Stuttgart durch das 2:0 über den FC Bayern den dritten Platz in der Bundesliga und damit die Qualifikation zur Champions League gesichert?
Timo Hildebrand: Dieser Rückstand ist für die Bayern noch aufholbar. Wir müssen weiter vorsichtig bleiben. Ich bin aber optimistisch, dass wir es schaffen. Was kann angesichts von fünf Punkten Vorsprung auf die Münchner denn noch schief gehen?
Timo Hildebrand: Jetzt kommen vier schwierige Spiele gegen Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen.
Was war entscheidend für den souveränen Sieg? Timo Hildebrand: Wir haben super aggressiv verteidigt und sind insgesamt sehr gut gestanden. Das war eine gute Leistung von uns. So ein Sieg gegen die Bayern tut immer gut. Aber wir haben zu Hause auch gegen Schalke und Bremen gut gespielt und gewonnen.
Hinter Ihnen liegt eine erfolgreiche englische Woche mit drei Siegen, darunter am Mittwoch beim VfL Wolfsburg der Einzug ins DFB-Pokalfinale. Timo Hildebrand: Das war meine erfolgreichste Woche in Stuttgart.
Im Titelrennen liegt Stuttgart vier Punkte hinter Spitzenreiter Schalke 04 und zwei Zähler hinter Werder Bremen. Zudem steht der VfB im Pokalfinale. Was ist in dieser Saison möglich? Timo Hildebrand: Wir können in diesem Jahr alles erreichen.
Nun spielt der VfB wahrscheinlich in der Champions League, und Sie sind wegen Ihres Wechsels nicht dabei. Bedauern Sie das nicht? Timo Hildebrand: Ich gehe davon aus, dass ich mit meinem neuen Verein in der kommenden Saison auch in der Champions League spielen werde.
Quelle: sportbild.de |
19.04.2007 |
"Der Traum ist wahr geworden" ... |
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Wolfsburg - Genau zehn Jahre nach dem letzten Triumph im DFB-Pokal steht der VfB Stuttgart wieder im Finale in Berlin
Timo Hildebrand wird den VfB Stuttgart im Sommer verlassen
Beim damaligen 2:0-Sieg gegen Energie Cottbus spielte Timo Hildebrand noch in der A-Jugend.
Jetzt gehört der Nationaltorwart zu den Garaten für den Höhenflug der Schwaben, die in der Bundesliga derzeit auf einem Champions-League-Plazu rangieren.
Hildebrand, der Stuttgart am Saisonende mit noch unbekanntem Ziel verlassen wird, will sich unbedingt mit einem Titel nach zwölf Jahren beim VfB verabschieden.
Werbung ausgeblendet.
Entsprechend glücklich war der 28-Jährige im Interview nach dem 1:0 im Halbfinale beim VfL Wolfsburg und vor dem Spitzenspiel am Samstag gegen den FC Bayern
Frage: Herr Hildebrand, wie sieht es in Ihnen aus nach dem Erreichen des Pokal-Finals?
Timo Hildebrand: Der Traum ist wahr geworden. Jetzt wollen wir gegen Nürnberg auch noch den letzten Schritt machen.
Frage: Wie haben Sie das Halbfinale erlebt?
Hildebrand: Es war ein sehr hart umkämpftes Spiel, beide Mannschaften waren sehr aggressiv. Wolfsburg hat gut begonnen, wir haben das Spiel dann aber immer besser in den Griff bekommen. Es war bezeichnend, dass die Partie durch ein Standard-Tor entschieden wurde.
Frage: Und ausgerechnet der zuletzt in die Kritik geratene Toni da Silva macht den entscheidenden Treffer…
Hildebrand: Das hat eben den Unterschied gemacht. Toni hat den Freistoß überragend getreten, Marcelinho schießt seinen kurz vor Schluss neben das Tor.
Frage: Im Finale wartet der 1. FC Nürnberg. Gegen den Club hat der VfB nach den zwei Pleiten in der Liga ja noch einige Rechnungen offen…
Hildebrand: Das ist richtig. Wir bekommen jetzt tatsächlich nochmal eine Chance. Und ich glaube nicht, dass wir ein drittes Mal gegen die verlieren werden. Wir wollen natürlich Revanche - und so ein DFB-Pokalfinale ist ein guter Rahmen dafür.
Frage: Im Finale wird mit Raphael Schäfer Ihr Nachfolger beim VfB im Tor des Gegners stehen. Eine komische Situation für Sie?
Hildebrand: Überhaupt nicht. Wir haben die Chance auf den Pokal-Triumph, da interessiert das überhaupt nicht.
Frage: Wie erklären Sie sich den VfB-Höhenflug im Laufe der Saison?
Hildebrand: Der Trainer hat in den ersten Spielen einiges ausprobiert. Spieler haben auf Positionen gespielt, die sie nicht gewohnt waren. Da wir so einiges in der Probephase. Aber jetzt sind wir eine Mannschaft. Das ist der entscheidende Unterschied.
Frage: Am Samstag kann der VfB seine Woche gegen die Bayern vergolden. Was erwarten Sie vom Spiel gegen den Rekordmeister?
Hildebrand: Die Bayern haben eine überragende Mannschaft, die an uns vorbeiziehen will und uns ein Bein stellen will.
Frage: Denken Sie so kurz nach dem Spiel schon an die Bayern?
Hildebrand: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Das müsste eigentlich jedes Jahr so sein. Wir freuen uns aber schon auf die Bayern.
Quelle: sport1.de |
17.03.07 |
Timo Hildebrand hofft ... |
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Personalsorgen haben auch die Stuttgarter. Der VfB bangt um den Einsatz von Thomas Hitzlsperger, Serdar Tasci und Benjamin Lauth. "Es könnte sein, dass er spielfähig ist. Aber wenn das Risiko zu hoch ist, werden wir es nicht eingehen", sagte Trainer Armin Veh über Hitzlsperger. Der Nationalspieler leidet noch an einer Oberschenkelzerrung. Tasci und Lauth leiden an Achillessehnenbeschwerden. Nationalstürmer Mario Gomez ist noch verletzt

Die Statistik spricht für die Stuttgarter: In vier Pokalpartien zwischen beiden Teams setzten sich immer die Stuttgarter durch. Timo Hildebrand hofft, dass das auch diesmal der Fall ist: "Ich möchte mit dem VfB in dieser Saison unbedingt noch etwas erreichen. Wir sind noch im Pokal und im Kampf um die Meisterschaft dabei. Es wäre ein Traum, wenn ich mich mit einem Titel verabschieden könnte", sagte der Torwart.
Quelle: Spiegel.de
Wir drücken Dir die Daumen Timo. |
05.04.2007 |
Herzlichen Glückwunsch Timo |
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Happy Birthday Timo Hildebrand
Unser Torwart vom VfB-Stuttgart feiert heute am 05.04.2007 seinen 28 Geburtstag ! Jensi von jeollo.de hat sich für das TF-Team auf den Weg gemacht , um von dem Geburtagskind beim Training von heute ein paar aktuelle Fotos zu schiessen.
Gelungender Auftrag - wir werden die besten 20 Bilder für euch in die Fan-Gallery reinschubsen.
Timo, Dir alles alles Gute, bleib so wie du bist und verändere dich bitte nicht !!!
Aber singen tun wir jetzt für dich nicht ... >>> Trainings - Bilder <<<
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31.03.2007 |
Interview mit Timo Hildebrand |
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"Der VfB muss Qualität dazuholen" - Stuttgart - VfB-Torwart Timo Hildebrand startet an diesem Samstag im Heimspiel (15.30 Uhr) gegen Aachen seine Abschiedstournee. Der 27-Jährige wechselt wohl zum FC Valencia. Davor sprach er über seine Gefühle, sein Image und seine Ziele: "Ich will die Nummer eins im deutschen Tor werden und den Pokal gewinnen."
Herr Hildebrand, Ihre Abschiedstournee beginnt - empfinden Sie Wehmut?
Nach so langer Zeit sind viele Emotionen dabei, aber ich freue mich auf jedes Spiel.
Die gute Stimmung, die um den VfB herrscht, macht den Abschied nicht leichter. Auch Ihr Image ist nun wieder besser.
Das sehe ich anders. Ich hatte in all den Jahren noch nie im Verein und bei den Fans Probleme. Außerdem: Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.
Sie erlebten schon einmal so eine Aufbruchstimmung beim VfB - ist die Ära Felix Magath mit der von heute zu vergleichen?
Schwer. Eigentlich ist alles anders. Die Spielertypen, die Charaktere und der Trainer. Außerdem hat der VfB jetzt mit Horst Heldt einen Manager.
Wo liegen in der Zukunft die Gefahren?
Wir haben auch jetzt wieder viele junge Spieler, die aus dem Nichts emporgestiegen sind. Diese Spieler müssen sich jetzt verbessern. Bei den Jungs wird sich zeigen, wie die zweite Saison läuft, wenn die Belastung durch den internationalen Wettbewerb dazukommt. Ich glaube, wir sind in diesem Jahr auch deshalb so gut, weil wir keine Dreifachbelastung haben.
Klingt da ein wenig Misstrauen durch?
Nein. Aber ich habe erlebt, was nach der Zeit von Felix Magath passiert ist. Die Leistung zu bestätigen ist immer schwieriger.
Diese Zeit hat auch Horst Heldt erlebt. Er dürfte wissen, was zu tun ist.
Ich wünsche es mir. Der Verein hat ein Riesenpotenzial, um dauerhaft in der Spitzengruppe zu sein. Das Schwierige an diesem Geschäft ist, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen.
Geht es konkreter?
Der VfB muss jetzt Qualität dazuholen und die Abgänge entsprechend ersetzen. Für den Club geht es darum, Fehler zu vermeiden. Man kann nicht immer darauf hoffen, dass wieder Spieler wie Kuranyi oder Gomez nachkommen. Das ist eher die Ausnahme. Deshalb gilt es, eine gute Transferpolitik zu betreiben.
Zurück zu Ihnen. Wie erklären Sie sich, dass Sie erst in der Rückrunde wieder Topleistungen zeigen?
Ich glaube, bis auf die ersten Spiele nach der WM habe ich in der ganzen Runde auf einem hohen Niveau gespielt. Dazu kommt, dass ich mit meiner Situation sehr gut klarkomme.
Trotz des Wohlfühlfaktors verlassen Sie den VfB. Angeblich zum FC Valencia. Was werden Sie vermissen?
Wohin mein Weg im Sommer führt, darüber wird viel spekuliert. Dazu äußere ich mich nicht. Aber klar ist, dass ich meinen gesamten Freundes- und Familienkreis vermissen werde. Ich hoffe auf viel Besuch.
Wie wollen Sie im Ausland wirken - als Person und als Spieler?
Erst einmal bescheiden, offen und kooperativ. Ich werde versuchen, mich schnell sportlich und menschlich in meinem neuen Umfeld einzubringen.
Der Wechsel birgt Risiken - auch für Ihre Position in der Nationalmannschaft.
Ich sehe da mehr Chancen. Die Trainer wissen, was sie an mir haben. Auch wenn ich jetzt gegen Dänemark nicht gespielt habe, weiß ich, dass der Bundestrainer zu mir steht. Es gibt immer Chancen und Risiken - aber ich habe Ziele. Dazu gehört, die Nummer 1 in der Nationalelf zu werden.
Ein Rückblick: Was war die spannendste Zeit beim VfB?
Die 90 Minuten gegen Schalke, als es um den Abstieg ging. Das war unglaublich aufregend, da ging es um die Existenz des ganzen Vereins.
. . . und die schwierigste . . .
Das erste Profijahr. Da habe ich in kürzester Zeit viel gelernt und erlebt. Da war alles dabei: Uefa-Cup, Abstiegsangst und der Trainerwechsel. Das war eine harte, aber prägende Zeit.
. . . die schönste . . .
Unser Champions-League-Jahr mit dem Liga-Rekord ohne Gegentor.
. . . die schlimmste . . .
(lacht) Die Zeit unter Giovanni Trapattoni.
Jetzt lachen Sie. Doch damals war es eher ungemütlich für sie, weil Sie als Rebell dastanden. Erwarten Sie nun ruhigere Zeiten?
Es wird eine aufregende Zeit, und es geht für mich darum, den Horizont zu erweitern. Ich brauche die Herausforderung, um als Mensch und Sportler zu wachsen.
Noch ein Wort zu Ihrem Image. Ihnen hafteten in der Zeit beim VfB viele Etiketten an - vom Tortanic bis hin zum Rebell. Welches traf den Menschen Hildebrand am besten?
(schmunzelt) Ich bin weder der Typ Leonardo DiCaprio noch der Rebell. Ich sehe mich als mündigen Spieler, der vorankommen will und seine eigene Meinung vertritt.
Was schenken Sie dem VfB zum Abschied?
Es gibt eigentlich nicht Schöneres als eine Trophäe. Da es mit der Meisterschale etwas schwer werden dürfte, bleibt der Pokal. Den will ich mit aller Macht gewinnen.
Fragen von Martin Haar
Quelle: Stuttgarter Nachrichten 31.03.2007 |
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30.03.2007 |
" Will Nummer eins werden" |
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Stuttgart – Timo Hildebrand, Torhüter des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart, hat trotz seines bevorstehenden Wechsels ins Ausland klare Ansprüche für die Zukunft in der Nationalmannschaft angemeldet. „Die Trainer wissen, was sie an mir haben. Auch wenn ich jetzt gegen Dänemark nicht gespielt habe, weiß ich, dass der Bundestrainer zu mir steht. Es gibt immer Chancen und Risiken – aber ich habe Ziele. Dazu gehört, die Nummer 1 in der Nationalelf zu werden“, sagte Hildebrand in einem Interview mit unserer Zeitung. Zugleich verteidigte der 27-Jährige seinen Wechsel ins Ausland nach dieser Saison: „Ich suche eine neue Herausforderung, um als Mensch und Sportler zu wachsen.“ Dabei hofft Hildebrand offenbar auch, bei seinem neuen Club ein anderes Image zu bekommen: „Ich bin weder der Typ Leonardo di Caprio noch der Rebell. Ich sehe mich als mündigen Spieler der vorankommen will und seine eigene Meinung vertritt.“
Hildebrand startet an diesem Samstag im Bundesliga-Heimspiel (15.30 Uhr) gegen Alemannia Aachen seine Abschiedstournee. „Wir haben auch jetzt wieder viele junge Spieler, die aus dem Nichts emporgestiegen sind. Diese Spieler müssen sich jetzt verbessern. Bei den Jungs wird sich zeigen, wie die zweite Saison läuft, wenn die Belastung durch den internationalen Wettbewerb dazukommt“, sagte Hildebrand über die Perspektiven des VfB Stuttgart. Er habe nach der Zeit des früheren VfB-Trainers Felix Magath erlebt, wie schwer es sei, die Leistung zu bestätigen. Dem Management des Fußball-Bundesligisten empfiehlt der scheidende Torwart eine klare Linie: „Für den Club geht es darum, Fehler zu vermeiden. Man kann nicht immer darauf hoffen, dass wieder Spieler wie Kuranyi oder Gomez nachkommen. Das ist eher die Ausnahme. Deshalb gilt es, eine gute Transferpolitik zu betreiben.“
Quelle: stn.de |
29.03.2007 |
Hildebrand - Transfer angeblich perfekt |
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Vierjahresvertrag in Valencia
Beim Länderspiel Deutschland gegen Dänemark (0:1) musste Timo Hildebrand am Mittwochabend seinem Konkurrenten Robert Enke (Hannover 96) den Vortritt lassen. Dennoch sorgte der Torhüter des VfB Stuttgart für Schlagzeilen. Laut spanischen Medienberichten ist sein Transfer zum sechsmaligen spanischen Meister FC Valencia endgültig perfekt.
Wie der spanische Radiosender Cadena Ser am Mittwoch unter Berufung auf Hildebrand-Berater Dusan Bukovac vermeldete, erhält der 27-Jährige ab der kommenden Saison einen Vierjahresvertrag in Valencia. Hildebrand hatte unmittelbar vor Beginn der Winterpause die Verhandlungen mit dem VfB für gescheitert erklärt. Der Torwart wechselt ablösefrei - sein Vertrag bei den Roten läuft zum Saisonende aus.
Der Wechsel zu einem der Topclubs der spanischen Liga ist aus sportlichen Gründen nachvollziehbar. Aber er ist auch eine große Herausforderung für Hildebrand. In Valencia würde der Keeper auf starke und unangenehme Konkurrenz treffen - damit ist vor allem der ehemalige spanische Nationaltorwart Santiago Canizares gemeint. Der 37-Jährige hat kürzlich seinen Vertrag beim Champions-League-Finalisten von 2000 und 2001 bis 2009 verlängert.
Und nach allem, was man aus Valencia hört, ist der Konkurrenzkampf unter den Torhütern nicht gerade der größte Spaß. Ein Schlangennest, so der Tenor, sei dagegen der reinste Vergnügungspark. Einer, der es wissen muss, ist Andrés Palop, Schlussmann des FC Sevilla. Palop war von 1999 bis 2005 immerhin sechs Jahre lang der Konkurrent von Canizares (seit 1998 in Valencia). Über diese Zeit weiß Palop nur Schlechtes zu berichten: "Canizares hat die ganze Zeit über kein Wort mit mir geredet." Außerdem verfüge er über ein glänzendes Netzwerk. Er habe sehr gute Kontakte und Befürworter bei den Verantwortlichen, in der Mannschaft und bei den Medien. Dazu kommt, dass Valencia neben Canizares bereits zwei weitere Torhüter unter Vertrag hat: Ludovic Butelle (23/Vertrag bis 2012) und Juan Luis Mora (33/Vertrag bis 2008).
Doch all das scheint Hildebrand wenig zu beunruhigen. Genauso gelassen reagierte der 27-Jährige auf die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw, im Testspiel gegen Dänemark in Duisburg Robert Enke den Vorzug zu geben - Hildebrands großem Konkurrenten im Kampf um die Nachfolge von Stammkeeper Jens Lehmann. "Es ist kein Problem für mich, auf der Bank Platz zu nehmen. Dass Joachim Löw solch ein Spiel nutzt, um auch einmal Robert Enke zu sehen, ist absolut legitim", sagte Hildebrand. Was dem VfB-Keeper aber weniger gefallen haben dürfte: Enke bot beim 0:1 eine klasse Leistung - und wurde von den Fans mit Sprechchören gefeiert.
Stuttgarter Nachrichten 29. März 2007
persönliche Bemerkung: Endlich ist es raus !
Pustekuchen ... lt. Timo war es eine Ente. |
26.032007 |
» Wechseleinsatz Enke/Hildebrand ... |
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Duisburg. Baumeister Joachim Löw wird das Länderspiel gegen Dänemark am Mittwoch in Duisburg (Anpfiff 20 Uhr) nutzen, um neue Spieler zu testen, zahlreichen Akteuren eine Ruhepause zu gönnen und anderen eine neue Bewährungschance zu bieten. Die Startformation wird fleißig durcheinander gewirbelt.
Wie es wohl aussieht, wird Timo Hildebrand und Robert Enke sich eventuell die Halbzeiten teilen dürfen.
Das wird Timo wieder neues Selbstbewusstsein geben und ihn stärken, zumal er sich wieder in der Nat.11 neu beweisen kann. Wenn man an das vergangene Georgienspiel in Zypern denkt, kann man nur hoffen das er *diesmal* die Ruhe behält.
DER KADER ·Tor: Enke (Hannover), Hildebrand (Stuttgart). ·Abwehr: Castro (Leverkusen), M. Friedrich (Mainz), Fritz (Bremen), Jansen (Mönchengladbach), Madlung (Wolfsburg), Metzelder (Dortmund). ·Mittelfeld: Freier (Leverkusen), Hilbert (Stuttgart), Hitzlsperger (Stuttgart), Rolfes (Leverkusen), Schulz (Bremen), Trochowski (Hamburg). ·Angriff: Helmes (Köln), Kießling (Leverkusen), Kuranyi (Schalke), Schlaudraff (Aachen).
Quelle: www.goal.com
Neumeldung: stn.de
Enke im Tor
"Er hat die Chance verdient", sagte Köpke. Der Stuttgarter Schlussmann Timo Hildebrand wird auf der Bank sitzen. Für das Freundschaftsspiel in Duisburg wird Bundestrainer Joachim Löw vermutlich noch eine Nachnominierung vornehmen müssen, denn der Einsatz des gerade erst von einem Muskelfaserriss kurierten Bremers Christian Schulz ist gefährdet.
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.24.03.2007 |
» EM Tschechien Deutschland... |
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Das Deutsche Nationalteam ist in Prag eingetroffen. Alle 20 Akteure sind angehalten ihr bestes zu geben. Das Abschluss Training heute abend wird ergeben, wer auflaufen kann. Die verletzten Frings und Metzelder sw. Kuranyi, der am morgen noch gespritzt worden ist, werden aber insoweit von Professionalität unterstützt.
Sperre:
Bernd Schneider und auch Bastian Schweinsteiger sind mit Gelb vorbelastet und würden bei einer weiteren Verwarnung im Qualifikationsspiel gegen San Marino am 2. Juni in Nürnberg fehlen. In Prag muss Löw auf die gesperrten Miroslav Klose und Clemens Fritz sw. Mario Gomez (Muskelfaserriss) verzichten.

Torwart:
Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird Jens Lehmann Im Tor stehen. Unsere Backups Timo Hildebrand und Robert Enke sind aber wie immer dabei, um die Deutsche 11 in und um die Mannschafft zu unterstützen, bzw. das gesamtbild der Mannschafft zu presentieren - als Team.
24. März 2007: EM-Qualifikation Tschechien - Deutschland in Prag.
Sendetermin: Sportschau live | Samstag, 20.15 Uhr | im Ersten ARD
Bildquelle: dpa
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11.03.07 |
» Nicht in WOB dabei ... |
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Da Timo zur Zeit krank ist (Bronchitis ) und er im BuLi-Spiel gg. Wolfsburg Endstand 0:0 durch Michael Langer ersetzt werden musste - der übrigens hervorragend mit irren Paraden gehalten hat, wird es aber nun höchste Zeit das er wieder auf die Beine kommt. Es soll ihn aber mittlerweile wieder besser gehen, denn so ne Grippe und alles was dazu gehört - kann so ziehmlich lästig sein. Für M. Langer war es natürlich "seine" Chance sich zu beweisen - u. das hat er .. und wie ... !!! Ich hoffe, er wird seine Chance noch öfters bekommen zwischen den Pfosten zu stehen.
Ganz grosses Pech hatte Mario Gomez, der sich bei einem Schussversuch das linke Knie verdrehte u. schon vor der ersten HZ Pause da KO angab. Alles GUTE von hier aus. Und wenns einen trifft dann schlägt das Elend gleich 2mal zu! Auch Serdar Taski wurde nicht verschont und musste wie sich später rausstellte wegen eines Muskelfaserrisses ausgetauscht werden. VFB das Lazareth der Kranken .... da bringen uns auch nicht die roten Trikots weiter, mit denen wir immer Glück hatten. Dummer Aberglaube !
Am Samstag 17.03.2007 15:30 in der Veltins-Arena gg. Schalke04 ... wird wieder gepunktet.
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