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28.11.0227
» Hildebrand auf der Ersatzbank
dpa
Valencia trifft auf Schalke


Rückschlag für Timo Hildebrand: Ausgerechnet zum Champions-League-Heimspiel gegen den Bundesligisten FC Schalke 04 wurde der deutsche Fußball-Nationaltorwart beim FC Valencia ins zweite Glied versetzt. Trainer Ronald Koeman gibt dem Rivalen des Ex-Stuttgarters den Vorzug: "Gegen Schalke wird Cañizares spielen", entschied der niederländische Coach zugunsten des Spaniers. "Der Posten des Torwarts ist wichtig, da kann man nicht jede Woche wechseln", begründete Koeman seine Entscheidung.
 
Für Hildebrand bedeutet die Verbannung auf die Ersatzbank einen herben Dämpfer. Denn im Konkurrenzkampf mit dem fast 38-jährigen Routinier um den Platz zwischen den Pfosten beim spanischen Erstligisten hatte der 28-Jährige sich schon fast durchgesetzt. Unter dem vorherigen Trainer Quique Sánchez Flores war er praktisch zur Nummer 1 avanciert. Auch der Nachfolger Koeman hielt zunächst an dem blonden Deutschen fest.
 
Torhüter-Diskussion erneut entbrannt
 
Aber irgendetwas scheint dem Niederländer an Hildebrand nicht gefallen zu haben. Für das Punktspiel am Wochenende bei Racing Santander holte Koeman überraschend Cañizares in die Stammelf zurück. Der "Oldie" leistete sich jedoch einen schweren Schnitzer, der zu Santanders 1:0-Siegtreffer führte. "Nun geht die Torhüter-Diskussion von vorne los", befürchtete die in Valencia erscheinende Zeitung "Las Provincias". Davon will Koeman jedoch nichts wissen. "Ich will zu dem Thema nichts mehr sagen", erklärte der Trainer. "Das ist weder für den Einen (Cañizares) noch für den Anderen (Hildebrand) gut."

Hildebrand räumte derweil ein, dass er und der Spanier "keine Freunde" seien. "Wir reden auch nicht groß miteinander. In erster Linie sind wir Trainingspartner", sagte der Schlussmann dem Pay-TV-Sender Premiere. "Er ist ehrgeizig und will spielen. Ich bin ebenfalls ehrgeizig und möchte natürlich auch im Tor stehen." Er habe aber auch keine Probleme mit Cañizares. "Wenn er mit mir reden will, dann spreche ich mit ihm, aber ansonsten haben wir keinen großen Kontakt. Aber es ist alles okay."

Seine bisherigen Leistungen bewertet Hildebrand insgesamt positiv: "Ich habe bislang gut gespielt, es gibt keinen Grund, etwas an mir auszusetzen. Ich denke, dass auch die Akzeptanz innerhalb der Mannschaft steigt." Seinen Wechsel nach Spanien bereut er nicht: "Das ist eine total neue Lebenssituation. ... Ich wollte das schon lange machen und bin jetzt auch froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe."

Quelle: n-tv.de

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15.11.2007
» Hildebrand über Lehmann: "Wir kommen gut klar"

Das Duell um den Posten im Tor der deutschen Nationalmannschaft ist nach Angaben von Timo Hildebrand (FC Valencia) frei von Konflikten. "Jens hat seine Stärken, ich habe meine. Wir kommen gut miteinander klar und reden lieber miteinander als übereinander", sagte der Ex-Stuttgarter über den Zweikampf mit Jens Lehmann (FC Arsenal) im Interview auf "www.ContiSoccerWorld.de".
 
Die Befürchtung, dass ein dritter Schlussmann vom Zweikampf Lehmann-Hildebrand profitieren und bei der EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz im deutschen Tor stehen könnte, hegt Hildebrand nicht. "Ich sehe das total entspannt. Bei der EM sollen die Besten ran, werden dann ihr Bestes geben - und mal schauen, wer dann am Schluss besser war als die Deutschen", erklärte der 28-Jährige.
 
Hildebrand: "Keine Freibriefe"
 
Seine Situation in Valencia unter dem neuen Trainer Ronald Koeman beurteilt der Keeper realistisch. "Grundsätzlich ist es so, dass wir hier in Valencia auf wirklich jeder Position sehr, sehr gut bestückt sind. Es gibt keine Freibriefe, für niemand", so Hildebrand, "und genau diese personelle Qualität sorgt dafür, dass sich jeder in jedem Training, bei jedem Einsatz reinhängen muss, sein volles Leistungspotenzial abrufen muss. Wer das nicht tut, muss damit rechnen, dass ein anderer seine Chance bekommt."
 
Er habe kein Problem damit, dass auf der Torhüterposition keine Ausnahme gemacht werde, dass da die gleiche Situation herrsche wie auf jeder anderen auch. Hildebrand muss sich beim ehemaligen Champions-League-Finalisten gegen seinen spanischen Konkurrenten Santiago Canizares behaupten.
 
Zum Leistungsstand der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Vergleich zur WM 2006 meinte Hildebrand: "Entscheidend ist ohnehin nicht die gefühlte Stärke, sondern das Resultat nach jedem Spiel. Es sind in den letzten Jahren doch schon etliche Teams mit breiter Brust und einem riesigen Selbstbewusstsein in ein Turnier gegangen, danach tief frustriert wieder vorzeitig heimgefahren. Jedenfalls ist eine Europameisterschaft meiner Meinung nach von der Leistungsdichte aller Teams viel höher anzusiedeln als eine WM."

Quelle: focus.de

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31.10.2007
» Neuer Trainer für Timo Hildebrand

Timo Hildebrands Arbeitgeber FC Valencia hat den ehemaligen niederländischen Nationalspieler Ronald Koeman als neuen Trainer verpflichtet. Der spanische Fußball-Erstligist hat sich mit dem Meistertrainer des PSV Eindhoven auf einen Drei-Jahres-Vertrag geeinigt.

Koeman darf den PSV für eine unbekannte Ablösesumme mit sofortiger Wirkung verlassen und seine Arbeit beim Tabellenvierten der Primera Division aufnehmen. Bereits beim Auswärtsspiel in Mallorca soll der 44-Jährige erstmals auf der Bank sitzen.

Valencia, in der Champions League Gruppengegner von Schalke 04, hatte Coach Quique Sanchez Flores nach der 0:3-Niederlage beim FC Sevilla entlassen. Als Nachfolger waren unter anderem Jose Mourinho, Fabio Capello und Marcello Lippi gehandelt worden.

Koeman will in Valencia an seine erfolgreiche Zeit als Spieler in Spanien anknüpfen. Von 1989 bis 1995 wurde er mit dem FC Barcelona vier Mal Meister und gewann zudem 1992 die Champions League. Außerdem war er bei den Katalanen von 1998 bis 2000 Assistenztrainer seines Landsmannes Louis van Gaal.

Seinen größten Erfolg als Profi hatte Koeman beim EM-Triumph mit der niederländischen Nationalmannschaft 1988 in Deutschland. Dabei war er allerdings nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale gegen Deutschland negativ aufgefallen, weil er sich mit dem Trikot von Olaf Thon demonstrativ den Hintern abgewischt hatte.

Quelle:
sport.de


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29.10.2007
» Valencia entlässt Trainer Sanchez Flores
Quicke Sanches Flores - Ex-Trainer v. CVF
Auch das noch:


Wie in der spanischen Presse zu lesen war hat sich Valencia von seinem Trainer Quique Sanchez Flores getrennt. Das gab der Verein nach der 0:3-Niederlage beim FC Sevilla bekannt. Die Mannschaft des deutschen Nationaltorhüters Timo Hildebrand hatte zuletzt vier Mal hintereinander verloren und war auf den vierten Tabellenplatz der spanischen Liga abgerutscht.

Favoriet: Mourinho
Medienberichten zufolge ist der ehemalige Trainer des FC Chelsea, Jose Mourinho, Favorit für die Nachfolge von Quique Sanchez Flores. Aber auch Marcello Lippi, Scolari und Capello sollen als Nachfolger von Quique in Betracht gezogen werden.

Bis zur Entscheidung wird Oscar Fernandez, der bislang die Drittliga-Mannschaft von Valencia betreute den Job als Trainer übernehmen. Er wird voraussichtlich das Team im Ligaspiel gegen Tabellenführer Real Madrid betreuen.

Flores: Keine Anerkennung bei den Fans.
Der ebenfalls ehemalige ative Spieler des C.F.Valencia Sanchez Flores übernahm damals Sommer 2005 die Mannschaft, konnte aber bei den Fan nie richtig punkten. Sein Ansehen verlor er nach den letzten Nieder-lagen der Primera Divisiòn sw. auch in der Champions League und wurde von den Fans oft ausgepfiffen - er solle entlich gehen!

Schade, das es nicht gereicht hat seine Mannschaft bis in den Sieg zu motivieren, statdessen kam es einen vor, als hätte Flores die Spieler nach Bauchgefühl eingesetzt.
Auch Hidlebrand konnte seinen Absturz nicht verhindern. Die Rotation zwischen Canete und ihm - war also SINNLOS - was die Torhüter selbst keine Sicherheit gab und dazu die Abwehr verunsichert hat.

Wer sich jetzt die Hände reibt ist Carboni !

Quelle: timos-fanpage.de

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17.10.2007
» Ich bin zur Ruhe gekommen.
T-Hildebrand Ich bin zur Ruhe gekommen!
Timo Hildebrand über seinen Reifeprozess, den Konkurrenzkampf unter Torhütern und die Entwicklung des VfB Stuttgart


Gegen Tschechien steht heute (20.45 Uhr/ZDF) Timo Hildebrand im deutschen Tor. Vor ein paar Wochen schien der 28-Jährige in der Sackgasse - jetzt ist er wieder obenauf und will Nachfolger Jens Lehmanns werden. "Natürlich hoffe ich, dass ich irgendwann den nächsten Schritt mache und die Nummer eins werde", sagt Hildebrand im Gespräch mit Marko Schumacher.

Herr Hildebrand, hat Ihnen Jens Lehmann vor seiner Abreise nach London viel Glück gewünscht für heute Abend?

Ja. Ob Sie es glauben oder nicht: wir haben ein sehr gutes Verhältnis.

Was unterscheidet Ihr Verhältnis von dem zwischen Lehmann und Kahn?

Wir reden mehr miteinander. Wir gehen ganz normal miteinander um und flachsen auch mal auf dem Trainingsplatz. Das war bei Lehmann und Kahn bekanntlich anders.

Warum ist das Verhältnis unter Torleuten häufig so kompliziert?

Weil nur einer spielen kann. Das ist anders als bei Feldspielern, wo es immer mal wieder Wechsel gibt und die Chance größer ist, zum Einsatz zu kommen. Auf dem Torhüterposten wird normalerweise nicht rotiert.

Dann ballt man vermutlich innerlich die Faust, wenn man auf der Bank sitzt und der andere einen Fehler macht.

Stimmt, das ist auch nur menschlich. Man ist nicht zufrieden, wenn man auf der Bank sitzt. Umso mehr als sich die Chancen eigentlich nur dann vergrößern, wenn der andere patzt oder verletzt ist. Trotzdem hatte ich immer ein gutes Verhältnis zu den Kollegen, ob das beim VfB Ernst, Heinen oder Langer war, ob das Canizares in Valencia oder Lehmann in der Nationalelf ist. Das ist Charaktersache, wie man mit der Rivalität umgehen kann.

Nie Probleme mit der Konkurrenz gehabt?

Die Rollen waren ja immer klar verteilt. Nur als ich zum VfB kam, war das anders. In der A-Jugend gab es eine Mannschaft und vier Torhüter. Da musste man sich durchsetzen.

Auch in Valencia haben Sie sich durchgesetzt, Lehmann sitzt bei Arsenal auf der Bank. Sie könnten jetzt Ansprüche auf die Nummer eins anmelden.

Könnte ich - aber das ist nicht mein Charakter. Ich bin nicht der Typ, der lautstark Ansprüche anmeldet. Die Hierarchie ist klar vorgegeben, die Rollen in der Nationalmannschaft sind verteilt. Ich will gute Leistung bringen und dem Bundestrainer zeigen, dass ich zu Recht dabei bin.

Lehmanns Nachfolger wollen Sie aber schon werden.

Dass ich Dinge jetzt nicht über die Öffentlichkeit fordere, heißt nicht, dass es mir am nötigen Ehrgeiz fehlt. Natürlich hoffe ich, dass ich irgendwann den nächsten Schritt mache und die Nummer eins werde. Ich bin seit Jahren dabei, meine Entwicklung wird als gut bewertet, und ich spiele bei einem europäischen Topclub. Ich habe mich auch in der Nationalmannschaft etabliert, obwohl mich viele schon abgeschrieben hatten.

Noch vor ein paar Wochen hieß es: Hildebrand hat sich verzockt. Verlässt den deutschen Meister und sitzt in Valencia auf der Bank. Gab es Momente, in denen Sie gezweifelt haben, ob der Schritt richtig war?

Nein. Dafür ist auch zu wenig Zeit vergangen. Das hätte ich vielleicht im Winter gedacht, wenn ich kein einziges Spiel gemacht hätte. Jetzt nach drei Monaten habe ich schon fünf Spiele gemacht, es ist sehr gut gelaufen.

Wie schwer war es, in Canizares einen Mann zu verdrängen, der in Valencia eine Legende ist und eine riesige Lobby hat?

Einfach ist so etwas nicht. Das ist so, als wenn damals zum VfB ein junger Torwart gekommen wäre, der plötzlich von Anfang an spielt. Da hätte ich auch gedacht: das geht nicht, das kann nicht sein. Ich habe selbst nicht damit gerechnet, dass es in Valencia so schnell gehen würde. Aber ich habe immer gewusst: ich packe das.

Woher kam diese Gewissheit?


Es soll nicht arrogant klingen: aber ich weiß, welche Qualitäten ich besitze. Ich habe über Jahre auf hohem Niveau gespielt, bin mit einer Mannschaft Meister geworden, von der es keiner erwartet hatte. Das gibt einem das Selbstvertrauen, sich auch woanders durchzusetzen.

Sie hätten es sich leichter machen und beim VfB bleiben können.


Manchmal ist der schwerere Weg der bessere. Ich habe die Herausforderung gebraucht. In Spanien sind die Topspieler, da kann ich mich weiter verbessern.

Was müssen Sie noch lernen?

Andreas Köpke (der Torwarttrainer der Nationalmannschaft, Anm. d. Red.) hat gesagt, ich bin ein kompletter Torwart und bringe alles mit. Was jetzt noch fehlt, ist weitere Erfahrung. Die kommt in Spanien automatisch.

Sie wirken im Gegensatz zu früher viel gelassener und scheinen mittlerweile in sich zu ruhen. Merken Sie selbst, dass Sie sich verändert haben?

Ja. Das hängt auch mit meinem Wechsel zusammen. Ich bin ruhiger geworden. In Stuttgart war es schwieriger, da kannte ich so viele Leute, war mal hier und mal dort. In Valencia bekomme ich nicht viel mit, ich bin weit weg, kann viel nachdenken und habe nur mit mir selbst zu tun. Mein Leben ist nicht mehr so zerfleddert wie früher. Ich bin zur Ruhe gekommen. Dadurch reift man.

In Stuttgart geht es seit Ihrem Abschied bergab. Was sind die Gründe?


Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Ein Grund ist sicher, dass einige deutsche Spieler nicht mehr Teil der Mannschaft sind. Markus Babbel etwa, Heiko Gerber oder Dirk Heinen, die im Hintergrund für gute Stimmung gesorgt haben. Jetzt ist es eine neue Gruppe, die sich erst finden muss. Hinzu kommen die vielen Verletzungen und die Belastungen in der Champions League. Es ist nicht einfach, dienstags in der Champions League gegen Barcelona Vollgas zu geben und am Wochenende gegen Hannover in der Bundesliga.

Wie hat die Mannschaft das zu Ihrer Zeit geschafft, als der VfB ebenfalls ein Jahr in der Champions League war?

Das kann man schwer vergleichen. Wir haben damals mit fast der gleichen Mannschaft vom Vorjahr gespielt. Jetzt greifen bisher die Neuverpflichtungen noch nicht so, wie man sich das vorher gewünscht hat.

Einer von denen ist Ihr Nachfolger Raphael Schäfer. Auch er tut sich schwer.


Wenn die Mannschaft keine gute Phase hat, ist es auch für einen Torhüter schwer. Würde der VfB oben stehen, stünde auch er in einem anderen Licht da und würde anders auftreten. Außerdem ist es immer schwierig, zu einem neuen Verein zu kommen, auch in Deutschland. Es ist auch ein anderer Druck, ob man in Nürnberg spielt oder beim deutschen Meister. Es ist gerade ein schwieriger Weg für ihn, weil es noch nicht so gelaufen ist, wie er sich das gewünscht hat. Aber ich bin sicher, dass er sich durchbeißt.

Quelle: StN.de

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14.10.2007
» Ein bisschen Angst ist ganz gut“
Kurz sah es so aus, als hätte sich Timo Hildebrand mit seinem Wechsel von Stuttgart nach Valencia verspekuliert. Doch nun hat er seinen Konkurrenten Santiago Cañizares verdrängt und ist stärker denn je. Wir sprachen mit ihm über den nächsten Schritt

Herr Hildebrand, sind Sie gerade in kämpferischer Stimmung?

In kämpferischer Stimmung? Wieso?

Sie haben vor kurzem gesagt, Sie müssten nun warten, dass die älteren Herrschaften abtreten. In Valencia haben Sie Santiago Cañizares, den ersten dieser älteren Herrschaften, bereits aus dem Weg geräumt.

Dass es so schnell gehen würde, damit hat wahrscheinlich niemand gerechnet. Cañizares ist eine Institution in Valencia, er spielt schon ewig für den Verein. Aber er hatte zuletzt auch ein paar unglückliche Situationen. Es ist nicht so, dass die Leute ihren Cañizares zurückhaben wollen.

Sind Sie jetzt endgültig die Nummer eins?

Der Trainer hat sich noch nicht geäußert. Ich weiß auch nicht, ob er sich überhaupt festlegen wird: Das ist mein Torhüter, der spielt diese Saison, egal was passiert. Ich glaube, dass er uns ein bisschen kitzeln will. Aber ich habe gut gespielt und gehe davon aus, dass ich erst mal im Tor bleibe.

Und als Nächster muss jetzt Jens Lehmann Ihren Angriff fürchten.

Es bringt nichts, große Sprüche zu klopfen. Viel wichtiger ist: Man muss immer besser werden, immer weiterkommen wollen. Ich mache mir keine großen Gedanken, wann ich bei der Nationalmannschaft die Nummer eins bin.

Lehmann wird im November 38, er ist bei seinem Klub nur Ersatz. Die Chance, bei der EM 2008 die Nummer eins zu sein, ist vielleicht größer als bei der WM 2010.

Das glaube ich nicht. Natürlich weiß man nicht, was passiert, wenn Jens bei Arsenal auf Dauer nicht spielt, aber eigentlich ist doch klar, dass es im Tor bis zur EM keinen Wechsel mehr geben wird. Joachim Löw hat klar gesagt: Jens ist seine Nummer eins, er spielt, und ich bin die Nummer zwei. Was nach der EM kommt, ist für mich weit weg. Jens wird irgendwann aufhören, dann rechne ich mir Chancen aus, auch in der Nationalmannschaft zu spielen. Bei Torhütern ist es nun mal so, dass es länger dauert. Jens Lehmann musste bis zu seinem 36. Lebensjahr warten.

Aber Sie sehen sich schon als sein legitimer Nachfolger? Es sind ja viele Namen im Gespräch.

Eben. Uli Hoeneß hat schon die nächste Generation – Rensing, Adler und Neuer – ins Spiel gebracht.

Solche Spielchen habe ich ja lange genug miterlebt: Der eine sagt was, dann wird der andere damit konfrontiert und reagiert darauf. In solchen Situationen bin ich ganz froh, dass ich jetzt etwas ab vom Schuss bin. Ich kann mich mehr auf mich konzentrieren, und die Leute sind nicht mehr so fokussiert auf mich. Jetzt registriert man nur: Der Hildebrand hat gut gespielt. Aber wie der ganz genau gespielt hat, interessiert keinen mehr.

Dann waren Sie vermutlich ganz froh, dass Robert Enke die Aufgabe übernommen hat, Uli Hoeneß zu widersprechen.

Ich bin ja nicht angerufen worden … Nein, dass Hoeneß die Jungs ins Spiel bringt, bedeutet nicht viel. Das ist ein ganz normaler Mechanismus. Wenn ein Junger neu in die Bundesliga kommt und Aufsehen erregt, wird er ganz anders nach oben getragen als jemand, der schon ein paar Jahre spielt. Viel schwieriger ist es, ein hohes Niveau über zwei, drei Jahre zu halten.

Wie war das mit Ihrem Anfangsbonus?

Es gab keinen Anfangsbonus. Mein Anfangsbonus war, dass ich mit dem VfB beinahe abgestiegen wäre. Das war eine ganz schwierige Situation, auch weil ich in diesem Jahr noch viele Fehler gemacht habe. Ich bin nicht gleich so nach oben geschossen wie die Jungs jetzt, die das Glück haben, in guten Mannschaften zu spielen. Mein Stern ist erst später aufgegangen. Aber es ist immer besser, wenn man peu à peu nach oben kommt, als wenn man einmal richtig einschlägt und dann ein großes Tief kommt. Ich kann mit Recht sagen, dass ich in meiner Karriere noch nie richtig nach unten abgefallen bin.

Wären Sie auf diesen Fall vorbereitet?


Ein bisschen Demut, ein bisschen Sorge, ein bisschen Angst sind immer ganz gut. Dann bleibt man wachsam, hebt nicht ab und wird nicht arrogant. Das ist der beste Schutz.

Als Sie in Valencia auf der Bank saßen, haben Sie einen sehr gelassenen Eindruck gemacht. Wie viel Schauspielerei war dabei?

Gar keine. Das war einfach Ausdruck dessen, wie es mir in Valencia geht. Mir gefällt es da, mir geht es gut. Ich tue nicht gelassen, ich bin es. Und ich war es auch, als ich nicht gespielt habe. Weil ich gewusst habe, wie die Situation im Verein ist, auch meine persönliche. Ich weiß einfach, dass ich Qualität habe und irgendwann spiele.

Aber zunächst sah es so aus, als hätten Sie sich mit Ihrem Wechsel verspekuliert.

Stellen Sie sich vor, ich wäre beim VfB geblieben, mit in die Krise gerutscht und hätte viele Tore kassiert. Dann hätten alle gesagt: Was will der Hildebrand denn in der Nationalmannschaft? Ich bin nach Valencia gegangen, um dort zu spielen. Das habe ich geschafft. Jetzt warte ich darauf, dass Jens Lehmann in der Nationalmannschaft aufhört. Dann will ich den nächsten Schritt gehen, den letzten.

Da sind Sie ganz gelassen.


Auf jeden Fall. Ich weiß, dass die Bundestrainer mir vertrauen. Sie wissen, dass ich ein guter Torhüter bin. Warum soll ich mir da große Sorgen machen?

Und es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass Sie auf jeden Fall bei der EM dabei sind.


Was heißt auf jeden Fall dabei? Ich habe mir ja selbst Gedanken gemacht: Was ist, wenn ich ein halbes Jahr in Valencia auf der Bank sitze? Oder ein ganzes? Aber im Moment muss ich mir darüber keine Gedanken mehr machen.

War Spanien für Sie die einzige Option?

Spanien war mein Favorit. Die Primera División ist eine Top-Liga, von ihrer Qualität her viel höher einzuschätzen als die Bundesliga. Es gibt kaum eine Mannschaft, die wirklich abfällt. Selbst Huelva hat richtig gute Kicker in der Mannschaft.

Wäre es für einen Torhüter nicht reizvoller, in England zu spielen?


In England ist der Fußball vielleicht noch schneller, noch aggressiver. Aber in Spanien lassen die Schiedsrichter auch viel mehr laufen als in der Bundesliga. Die Leute im Stadion wollen Spaß haben, gute Aktionen sehen, Tore. Dadurch passiert viel mehr. So mag ich das.

Quelle: 11 Freunde.de

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05.70.2007
» Satz mit X

FC Chelsea, angeschlagen durch den Wirbel des Ex-Trainers Jose Mourinho - scjhaffte die Wende zum Verdruss des deutschen Nationalkeepers Timo Hildebrand. "Ich hätte nach drei Liga-Siegen in Folge liebend gern auch mein erstes Champions-League-Heimspiel gewonnen, diese kleine Serie fortgesetzt. Satz mit x - wurde nix", schrieb Hildebrand nach dem 1:2 seines Klubs FC Valencia gegen die "Blues" auf seiner Internetseite. Obwohl, beim ersten Gegentor hatte Hildebrand ein ganz schlechtes Stellungsspiel. Dieses Tor muss nicht zwangsläufig fallen.

Torwart-Duell gewonnen?
Immerhin scheint Hildebrand momentan den Kampf um den Platz im Tor gegen den zuletzt verletzten Konkurrenten Santiago Canizares vorerst!?! gewonnen zu haben. "Es sieht so aus als ob Hildebrand weiter im Tor bleibt",war im "Marca"zu lesen, wo Valencias Trainer Quique Flores (ein Trainer mit Verstand ) wie folgt zitiert wurde: "Der Torwart war nicht entscheidend für das Ergebnis." Das war am Ende eine Blitzaktion der Gäste. Joe Cole spielte einen herrlichen Steilpass auf Torjäger Didier Drogba, der zum 2:1 sicher verwandelte und für neue Euphorie bei den Engländern sorgte.

Schneller die Nr. 1 als gedacht ?
Ich bin nach Valencia gekommen um die Nr. 1 im Tor zu werden, sagte Hildebrand bei seinen Einstand bei Valencia vor der Spanischen Presse. Einen Spieler mit so vielen Verdiensten sei es zu wünschen seine Ziele erreichen zu können.

Quelle& Foto: timos-fanpage.de

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29.09.2007
» Nochmalige Chance für Timo Hildebrand

Durchbruch od. nur Einsatz ?
Der 6. Spieltag am Sonntag erhält Timo Hildebrand wiederum seine Bewährungschance. Der deutsche Keeper steht gegen Recreativo Huelva ebenfalls im Tor des Valencia CF und kann im Kampf um einen Stammplatz Boden gut machen.

Der National-Keeper wird im Spiel erneut für Stammtorwart Cañete das Tor hüten.
Der Akteur leidet weiterhin unter einer Muskelzerrung und wurde von Trainer Quique Flores nicht für das Spiel nominiert. Cañete befindet sich derzeit trotz allem im Training u. möchte sicherhaltshalber nichts reskieren.
 
Dadurch dürften die Chance für Hildebrand gestiegen sein, auch am Mittwoch im eignem Stadion (Mastella) in der Champions League gegen den englischen Vizemeister FC Chelsea zu bestreiten.

Hildebrand hatte mit seinen Club Valencia zuletzt die Ligaspiele gegen den FC Getafe und bei Betis Sevilla jeweils 2:1 gewonnen.


Quelle
: & Foto: timos-fanpage.de

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21.09.2007
» Die erste Chance für Timo Hildebrand

Valencias 2. Torhüter bekommt durch Quique Flores seine erste Chance sich beim Valencia CF in der Partie gg. Betis Sevilla zu beweisen, um sich gg. die Nummer 1 Cañete durchzusetzen sw. zu überzeugen.

Santiago Cañizares weist eine Verletzung im Oberschenkel vor womit er gg. Betis Sevilla und anscheinend auch gg. Getafe ausfällt, wie im Marca zu lesen war.

Nachdem er in den ersten Ligaspielen und dem ersten Champions-Spiel die Bank drücken musste, darf
*Der Karpfen nun in den Teich!*



Das Glück bei Treffern, das Valencia zur Zeit *gepachtet* hat - sollte Timo in dieser Begegnung nicht verlassen.


Quelle:
timos-fanpage.de

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11.09.2007
» Hildebrands Kampf gegen 'ältere Herrschaften'

Timo gegen den Rest der Welt !
Timo Hildebrand fristet in der deutschen Fußball- Nationalmannschaft und beim FC Valencia gleich ein doppeltes Reservisten-Dasein, doch Humor und Kampfeslust hat der Torhüter noch nicht verloren.

'Es ist schön für mich, dass ich mal wieder spielen kann. Es ist bei der Nationalmannschaft so, dass man lange warten muss, bis die älteren Herrschaften abtreten', sagte der frühere Stuttgarter bei der in den Hörsaal 1 der Kölner Sporthochschule verlegten DFB-Pressekonferenz - und hatte beim überwiegend jungen Publikum mit seiner despektierlichen Äußerung die Lacher auf seiner Seite.

Im Testländerspiel gegen Rumänien bekommt Hildebrand eine neue Chance, seine Ansprüche mit Leistung unter Beweis zu stellen. Joachim Löw setzt trotz großer Konkurrenz zumindest vorerst weiter Vertrauen in seine Nummer 2. 'Wir wollen Timo die Möglichkeit geben, sich über die gesamte Spielzeit zu zeigen. Er lauert auf seine Chance', sagte der Chefcoach.

Erstmals in diesem Jahr und damit auch erstmals nach seinem viel diskutierten Wechsel nach Spanien hütet der 28 Jahre alte Hildebrand das DFB-Tor. Bei seinem letzten von bislang fünf Einsätzen hatte er im November 2006 beim 1:1 auf Zypern keinen guten Eindruck hinterlassen und war maßgeblich für das Gegentor verantwortlich. Eine gute Rückrunde mit dem Meistertitel beim VfB Stuttgart ließ die Kritiker aber wieder verstummen.

Dabei muss Hildebrand aufpassen, dass er nicht selbst bald als 'ältere Herrschaft' betrachtet und im Nationalteam letztlich zu einem Opfer im Kampf der Generationen wird. Mit dem derzeit angeschlagenen Stammtorwart Jens Lehmann (37) vor der Nase sowie den jungen - und von Löw erneut hochgelobten - Nachwuchsleuten Manuel Neuer (21) und Rene Adler (22) im Nacken ist Hildebrands Position in der DFB-Auswahl noch schwieriger als bei seinem neuen Arbeitgeber Valencia. Dort muss sich der 28-Jährige der Auseinandersetzung mit Stammkraft Santiago Canizares (37) stellen. 'Ich bin überzeugt, dass er sich die Nummer 1 erarbeiten kann', sagte Löw. Ein starker Hildebrand mit Stammplatz in Valencia würde den Bundestrainer vor einer Torwart-Diskussion für das Nationalteam bewahren.

An Rumänien als Gegner hat Hildebrand zwiespältige Erinnerungen. Am 28. April 2004 feierte er beim 1:5-Debakel sein Länderspieldebüt, doch der Tag verlief in jeglicher Hinsicht anders als geplant. Nach der Abreise des auch damals verletzten Lehmann wurde Hildebrand im Learjet kurzfristig nach Bukarest eingeflogen. Stammtorwart Oliver Kahn ließ sich nach vier Gegentoren in der ersten Halbzeit frustriert auswechseln, flüchtete in den Mannschaftsbus und bekam so gar nicht mit, wie Hildebrand 45 Minuten in einem längst verlorenen Spiel ran durfte. 'Es ging am Abend schon wieder nach Hause. Das war ein schneller Tag', berichtete er von seinem Zwölf-Stunden-Trip nach Bukarest.

Quelle: sport.de

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30.08.2007
» Einzug des Valencia CF in der Champions League 2 : 1


Am gestrigen Abend fand das Rückspiel für die Qualifikation der Champions League IF Elfsborg gegen Valencia CF statt. Die Begegnung endete mit einem verdienten 2 : 1 Sieg für den spanischem Club.
Mit einem Gesamtsieg von 5 : 1 zog der Valencia CF souverän in die Champions League ein.

Schon in der 1 Hälfte der Partie fielen die ersten beiden Tore, die von Ivan Helugera in der 3 Minute mit einem Kopfball und von Andersson in der 30 Minute vollzogen wurden. In der der zweiten Halbezeit hat Valencia den größten Ballbesitzt an Elfsborg abgetreten, der dazu vom intensiven Regen des Kunstrasens beeinträchtigt wurde.

Laut der spanischen Presse wird dem C.F Valencia unsportliches Verhalten vorgeworfen , die der Club bei den Akteuren nicht nötig hat und Elfsborg die Einstellung von Valencia beanstandet.

David Villa hat uns mit seinem Tor in der 90 Minute im Nachschuss sehnlichst erlöst.
Joaquin der sich an der Vorlage des Tores beteiligte und Villa somit die Vorlage gab, scheiterte jedoch zunächst am schwedischen Torhüter Wiland, dem der Ball aber Körper abprallte und Villa somit die Chance ausnutzte und Valencia zum 2 : 1 führte.

Timo der in dieser Partie positiv zum Einsatz kam, kann dieses Spiel als Pluspunkt verbuchen.

Quelle: timos-fanpage.de

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21.08.07
» "Muss mich vor niemanden verstecken !"
Muss mich vor niemanden verstecken !
London
- Seit Jahren wird Deutschland im internationalen Fußball wegen seiner vielen Top-Torhüter beneidet.

Seit dieser Saison spielen die aktuelle Nummer eins und zwei sogar bei europäischen Spitzenklubs.
Doch vor dem ersten Länderspiel am Mittwoch im Londoner Wembley-Stadion gegen England (ab 20.30 Uhr ) droht der DFB-Auswahl plötzlich ein Torwart-Problem.

Jens Lehmann patzte zuletzt zweimal bei Arsenal London. Und Timo Hildebrand droht bei seinem neuen Verein FC Valencia die Ersatzbank.

Sport1.de
sprach mit dem Ex-Stuttgarter über seine ungewohnte Situation, den Konkurrenzkampf im Tor der Nationalmannschaft und Valencias Interesse an HSV-Kapitän Rafael van der Vaart.

Sport1:
Eine ereignisreiche Saison liegt hinter Ihnen. Haben Sie eigentlich Zeit gehabt, die Meisterschaft mit dem VfB zu verarbeiten?
Timo Hildebrand:
Nach der WM hat die Saison sofort angefangen, und auch dieses Jahr ging es sofort weiter. Im Urlaub hatte ich aber ein bisschen Zeit und Ruhe, und ich schaue mir ab und zu die Bilder von der Meisterschaft an.

Sport1:
Kommen die Erinnerungen jetzt wieder hoch, wenn Sie bei der Nationalmannschaft Ihre alten Stuttgarter Teamkollegen treffen?
Hildebrand:
Natürlich freue ich mich, die Jungs zu sehen. Ich finde es schade, dass Sami Khedira sich verletzt hat. Und ich gönne es Serdar Tasci, dass er den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat. Es ist sehr interessant zu erfahren, was jetzt in der neuen Mannschaft los ist. Die Jungs wollen ja auch wissen, wie es in Spanien läuft.

Sport1: Und wie läuft es angesichts des Konkurrenzkampfes mit dem langjährigen Stammkeeper Santiago Canizares?
Hildebrand: Wir haben ein normales, professionelles Verhältnis.

Sport1: Wie viele Spiele haben Sie bisher gemacht?
Hildebrand:
Beim Emirates Cup in London habe ich gegen Paris St. Germain und am Wochenende gegen Parma 90 Minuten gespielt. Leider haben wir beide Spiele verloren (0:3 gegen Paris, 0:2 gegen Parma, Anm. d. Red.). Zwischendurch habe ich noch eine Halbzeit gespielt.

Sport1:
Haben Sie schon mit Ihrem Trainer über die Situation gesprochen?
Hildebrand: Bisher noch nicht. Ich wollte am Anfang einfach auch die Eindrücke wirken lassen. Ich mache mir da keine großen Sorgen.

Sport1: In Deutschland war oft zu lesen, Sie hätten schlechte Karten, seit Manager Carboni, der Sie geholt hat, den Verein verlassen hat. Stimmt das?
Hildebrand: Es gibt auch andere Spieler, die von Carboni geholt wurden. Es ist auch der falsche Ansatz zu sagen, dass ein Spieler Probleme hat, weil der Manager nicht mehr da ist. Ich kann ja nichts dafür, dass der Trainer und der Manager Probleme miteinander hatten. Wenn der Trainer mich nicht gewollt hätte, dann hätte er das bestimmt gesagt. Sonst wäre ich jetzt nicht in Valencia.

Sport1:
Wie lange können Sie sich erlauben nicht zu spielen? Nächstes Jahr steht die Europameisterschaft auf dem Programm....
Hildebrand:
Klar ist es nicht gut, wenn man nicht spielt. Aber ich mache mir momentan noch keine großen Sorgen. Ich kann zum ersten Mal richtig nachempfinden wie es ist, wenn alles neu ist. Man muss sich erst einmal umstellen und eingewöhnen. Man muss geduldig sein und auf sich selbst vertrauen.

Sport1:
Was sagt der Bundestrainer dazu?
Hildebrand: Ich habe mit Jogi Löw darüber gesprochen. Jeder braucht seine Eingewöhnungszeit, aber ich gehe fest davon aus, dass ich mich in Valencia durchsetzen werde. Ich weiß, dass ich die Qualität habe und mich nicht zu verstecken brauche.

Sport1:
Jens Lehmann hat in England zweimal gepatzt. Rechnen Sie sich Chancen aus, bei der EM die Nummer eins zu sein?
Hildebrand: Ich bin nach Valencia gegangen, um mich dort durchzusetzen. Wenn ich das schaffe, brauche ich mich vor niemandem zu verstecken. Ich habe hohe Ansprühe an mich selbst und will etwas erreichen. Wenn ich Gas gebe, kommt der Rest von alleine. Bei der WM war unsere große Stärke, dass sich niemand in den Vordergrund gestellt hat. So war es auch letztes Jahr beim VfB. Es darf nicht um Eitelkeiten gehen, wenn man einmal nicht spielt. Das gehört eben zum Mannschaftsport dazu.

Sport1:
Freuen Sie sich auf das neue Wembley-Stadion, oder hätten Sie lieber einmal im legendären alten Wembley gespielt?
Hildebrand
: Klar hätte ich da gern gespielt. Ich war beim Emirates Cup im neuen Stadion von Arsenal, aber ich glaube, Wembley wird noch mal eine Steigerung.

Sport1
: Wenn Sie zurück sind in Valencia, könnten Sie vielleicht bald auf Rafael van der Vaart treffen. Was halten Sie von seiner möglichen Verpflichtung?
Hildebrand:
Er ist ein Top-Spieler. Er wäre auf jeden Fall eine Verstärkung, obwohl wir schon richtig gute Spieler haben. Für mich wäre er auch eine gute Verbindung zu den anderen Spielern. Er hat eine spanische Mutter und könnte wahrscheinlich für mich übersetzen.

Sport1: Und wie ist Ihre Meinung zu seinem Verhalten beim HSV?
Hildebrand: Das war schon ziemlich extrem. Ich weiß nicht, was im Hintergrund abgelaufen ist, aber ich habe so etwas auch noch nicht erlebt. Ich habe damals gesagt, ich würde gern im Ausland spielen und neue Erfahrungen sammeln. Aber er hat gesagt "Ich will weg" und "Ich habe Schmerzen". Das war schon ein anderes Niveau und löste selbstverständlich Diskussionen aus.

Sport1: Aber am Sonntag hat er dann wieder gespielt - und war sogar der Matchwinner.
Hildebrand:
Ich finde es gut, dass er den Elfmeter geschossen hat. Wenn er Leistung zeigt, werden ihm die Fans wahrscheinlich verzeihen.

Quelle: tiscalli.de

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15.08.07
Qualifikations CL gegen Elfsborg -3 : 0

 Timo auf Banka
Topspiel von Valencia

valencia - Elfsborg
Bereits in der 6. Minute fiel das erste Tor für Valencia und Vicente traf. Der Schock stand der schwedischen Mannschaft ins Gesicht geschrieben, die 1. Halbzeit wurde vomValencia C.F. dominiert.

Bis zum der ersten Halbzeit dominierte der Fußballclub Valencia, nur eine Chance bot sich dem IF Elfsborg die Canizares abwehren konnte. Nach der Halbzeit war es wieder der Valencia C.F. der Spielführend agierte.

Das 2:0 in der 58. Minute wurde durch Silva erzielt, ab diesem Moment war die schwedische Mannschaft nicht mehr zu motivieren. Den Sack zu, machte dann Morientes in der 70. Minute.

Das Spiel war durchgängig in der Hand von Valencia. Timo Hildebrand,  der als 2. Besetzungen das Geschehen  von der Bank aus mitverfolgen konnte, kam leider nicht zum Einsatz. Das Spiel endete 3 : 0 gg. Elfsborg / Schweden

Quelle: TF.de - 15.August 07

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04.08.2007
» Manchaster City vs. Valencia C.F.
Valenacia C.F.
0 : 1 was will man mehr !


Ein Spiel in denen fast jeder Spieler von Valencia C.F. zum Einsatz kam.
Außer Manchena (Abwehr) Joaquin (Mittelfeld) und Albelda (Mittelfeld) die bis zum Ende durchhielten. Gleich zu Anfang schoss Silva in der 9 Minute das 0 zu 1 und behielt den Stand bis zur 90 Minute der Partie.

Albiol und Vicente waren jedoch die herausragenden Spielemacher des gesamten Spieles. Das Auswechseln in der zweiten Halbzeit sorgte aber für Rytmusprobleme der gegnerischen Mannschaft was aber den Spielverlauf keinen Abruch tat.

Der 2. Teil lief eher ruhig ab wobei Timo an zwei guten Paraden beteiligt war, die ihnen die Stürmer der Mannschaft Manchaster City vorsetzten 87 min. , die zum Glück über die Latte ging. sw. in einer 1 zu 1 Situation endete.

Der Stürmer Angulo handelte sich eine Gelbe Karte ein, die durch Eigenverschulden nur berechtigt war.
Nach einem starken Revalisten (lt. Quique) hat Manchester City jedoch in dieser Partie nicht ausgesehen!
ALBIOL, der noch immer den Rythmus sucht kann beruhigend den Heimweg antreten, er hat seinen Einsatz genial gemeistert.

Quelle: TF.de
29.07.2007
» Emirates Part two - 0 : 3
CF.Valencia
Paris Saint Germain vs Valencia C.F. - im Tor
Timo Hildebrand


Gestern auf der Bank - Heute im Tor !

Anders wie gestern gg. Inter Milan zeigte sich heute der Valencia C.F. gegen PSG machtlos und verlor mit überzeugenden 3 : 0.

PSG hatte die Spieler bereits in der ersten Halbzeit im Mittelfeld unter Kontrolle gehabt, da die Franzosen ein höllisches Tempo vorlegten und sich dadurch viel Chancen sw. Vorteile ergaben.

Ohne Gnade hat PSG für 2 schnelle Tore in der 14min durch Dianè sw. in der 29 min von N.Gog gesorgt, ohne das Hildebrand wirklich eingreifen konnte.

Durch die Auswechslung in der 2 Halbzeit durch Morientes, Joaquín und Strauch erlangte das Spiel wieder an Initiative, die in der ersten Halbzeit gefehlt hatte.

In der Ersten Minute nach Wiederanpfiff der 2. Halbzeit gelang es Baraja nicht das Tor von Alonzo nach einer großen Chanche zu treffen.

Auf den letzten Metern der Partie sorgte Levantes ex Spieler Luyindula für den Rest und holte aus zum Gegenschlag, indem er Timo in der 84min das 3. Tor einschenkte.

Die Mannschaft wird nach 12 Tagen Aufenthalt in Ermelo (Holland) und der Teilnahme im Turnier ' Emirates Cup ' London verlassen und ca um 0:45 wieder im heimischem Valencia eintreffen.

Foto: Superdeporte
Quelle: TF.de

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28.07.2007
» Unser Bankdrücker ...

HildebrandEmirates Cup in London

Heute am 28.07.2007 fand das erste Spiel für den Emirates Cup gegen den Inter Milan statt. Valencia C.F. gewann dieses Spiel mit 2 : 0 .
In der 12 Minute schoss Gavilàn das 1 zu 0 sw. in der 38 min. konnte der Stürmer Villa die Fürhrung zum 2 : 0 ausbauen und festhalten.

Das Spiel hätte noch höher gewonnen werden können, da sich die Mannschaft viele weitere Chancen erarbeitet hat.

Leider konnte Timo nur als Zuschauer auf der Bank das Spiel verfolgen, da er sich einen *Hexenschuss* beim vorgestriegen Training in Ermelo zuzog, der vorort behandelt wurde.
Um sich weiterhin beweisen zu können und nicht beim Training nachzuhängen, ist schnelle Besserung von nöten, damit Timo auch die Chanche hat im Tor zu stehen.

Am Sonntag den 29.07.07 findet dann die Begegnung Valencia C.F. gegen Paris St. Germain, ebenfalls im Emirates Stadion in London statt. Das Spiel beginnt nach Deutscher Zeit um 15 Uhr.

Foto: Marcelo A. Ullúa
Quelle: TF.de

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© by Regina Strauß