Sinsheim - Am Samstag (15.30 Uhr/SWR) beim Eröffnungsspiel gegen eine Regionalauswahl lernt Timo Hildebrand seinen neuen Arbeitsplatz kennen: die Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim. Bei 1899 Hoffenheim will der Torhüter zu alter Stärke zurückfinden und sagt im Gespräch mit Carlos Ubina über seine Position: "Es gibt dieses Einzelgängertum."
Herr Hildebrand, Sie tragen das Trikot mit der Nummer 28. Glauben Sie, zum Rückrundenstart in einer Woche die Nummer eins im Hoffenheimer Tor zu sein?
Das hat der Trainer zu entscheiden. Ich denke aber, dass mich Ralf Rangnick geholt hat, damit ich der Mannschaft helfe, und am besten kann ich das auf dem Platz.
Was können Sie nach Ihrem Wechsel vom FC Valencia zur TSG 1899 an positiven Impulsen einbringen?
Ich kann mich durch meine Art und meine Erfahrung einbringen. Die letzten eineinhalb Jahre in Spanien haben mich geprägt, und auch in Hoffenheim gibt es Spieler, die hintendranstehen. Diese kann ich unterstützen. Zudem habe ich schon einige Bundesligajahre hinter mir, habe international sowie in der Nationalmannschaft gespielt, und in Hoffenheim stehen viele Spieler erst am Anfang ihrer Karriere - somit kann ich manchem sagen, wie es läuft. Damit will ich aber nicht sagen, dass ich mich über sie stelle.
Dennoch sind Sie die erste Starverpflichtung in Hoffenheim.
Ich habe erst vor kurzem gelesen, dass meine Mitspieler mich nicht als Star betrachten. Dieser Status hat sich in der Vergangenheit einfach so entwickelt, auch durch die Umstände meiner Vertragsverlängerung beim VfB Stuttgart 2005. Das war damals ein riesiger Hype, aber ich sehe mich nicht als Star, sondern als Teamplayer.
Sie haben ein halbes Jahr lang nicht mehr gespielt. Fehlt Ihnen Spielpraxis?
Bei den Testspielen habe ich mich gut gefühlt und auch keinen Fehler gemacht.
Erstmals sind Sie in einer Mannschaft aber auch einer der Älteren.
Hier sind es tatsächlich extrem viele junge Spieler, aber ich fühle mich wohl. Die Mannschaft hat mich gut aufgenommen, und es gibt niemanden, der Stunk macht. Fühlen Sie sich zum ersten Mal alt?
Nein, so alt bin ich mit 29 auch noch nicht.
Was haben Sie zuletzt gelernt?
Spiele von der Tribüne zu beobachten. Im Ernst - ich habe gelernt, wie schwierig es ist, in einem fremden Land und ohne ausreichende Sprachkenntnisse Fuß zu fassen. Haben Sie das Sprachproblem unterschätzt?
Ich denke nicht. Ich hatte vorher ja schon Spanisch gelernt, aber das bringt nur bedingt etwas. Wir waren zum Beispiel die ersten zwei Wochen gleich im Trainingslager, und ich saß am Tisch und konnte einfach nicht mitreden. Denn zum einen sprechen die Spanier schnell, zum anderen können sie kaum Englisch. Aber im Grunde war das ja genau das, was ich wollte. Ich wollte diese Situationen, um als Persönlichkeit zu reifen.
Sie sind mit großen Erwartungen gegangen. Wieso hat es sportlich nicht geklappt?
Es war nicht alles schlecht. Es war einfach ein schlechter Zeitpunkt, um nach Valencia zu wechseln. Wenn ich zu dieser Saison gegangen wäre, der Trainer hinter mir gestanden und die Mannschaft funktioniert hätte, dann wäre vieles anders gelaufen. Ich will jedoch keine Ausreden suchen, aber das sind für mich Erklärungen. Die Mannschaft hat katastrophal gespielt, Präsidenten sind gegangen und gekommen, ebenso die Trainer, und der Verein hatte Geldprobleme. Dazu hatte ich einen Kollegen, der nicht wirklich einer war. Ich habe versucht, damit umzugehen, aber man rennt wie gegen eine Wand.
Und Santiago Canizares, der Kollege, der keiner war? Was hat der getrieben?
Anfangs hat er noch mit mir gesprochen, dann aber nicht mehr. Und wie ich von anderen Torhütern erfahren habe, hat Canizares immer ein Problem mit Konkurrenten gehabt. Für ihn gab es da nur Feindschaft und keine Kameradschaft.
Muss man als Torwart so sein, denn es gibt ja auch andere Beispiele wie Oliver Kahn, die sehr dominant aufgetreten sind.
Ich bin auch dominant - aber auf meine Weise. Man muss immer dirigieren und Verantwortung übernehmen als Torwart. Es gibt schon dieses Einzelgängertum, weil es im Team diese Position auf dem Platz nur einmal gibt. Und die Dominanz eines Torhüters zeigt sich auf die verschiedensten Weisen: der eine schreit herum, der andere geht dir an die Gurgel, und ich will mich da nicht verbiegen lassen. Damit bin ich beim VfB Stuttgart auch gut gefahren, wie jeder weiß. Und wie würden Sie Ihre Art beschreiben?
Seriös. Kein großes Theater machen, niemanden blöd angehen. Aber natürlich muss man auch mal dazwischenhauen.
Wie reagieren Sie auf die Nachricht, dass der FC Valencia nach der Verletzung von Renan Brito nun ein Torwartproblem hat?
Ich empfinde keine Schadenfreude. Ich habe in dem halben Jahr, in dem ich auf der Tribüne saß, keinen Krieg angezettelt, weil das nicht meine Art ist. Ich werde das auch jetzt nicht tun. Das Kapitel ist beendet.
Wie schlimm waren die vergangenen Monate mit der Ausbootung aus der Nationalmannschaft vor der EM?
Das EM-Aus war ziemlich hart. Ich war anschließend im Urlaub, um etwas abzuschalten. Es war mir deutlich anzumerken, dass es mir brutal viel ausgemacht hat. Für mich war es nach vier Jahren Nationalmannschaft schon rätselhaft, auf einmal weg zu sein.
Konnte Ihnen der Bundestrainer Joachim Löw mittlerweile schlüssig erklären, warum er Sie nicht mitgenommen hat?
Schlüssig? Nicht wirklich. Ich musste die Entscheidung aber akzeptieren. Ich habe das jetzt verarbeitet, und es bleibt nichts hängen. Ich will hier nun Spiele gewinnen und wieder Spaß haben am Fußball.
In der Vergangenheit gab es immer wieder schwierige Situationen, die auf Ihr Beraterumfeld, vor allem Dusan Bukovac, zurückgeführt wurden. Wann haben Sie entschieden, sich in dem Bereich neu aufzustellen?
Bereits im Sommer. Insofern stimmt es nicht, dass dies eine Bedingung der Hoffenheimer für meinen Wechsel hierher war. Ich hatte schon vorher entschieden, dass ich neue Impulse brauche.
Haben Sie sich schlecht beraten gefühlt?
Nein. Ich bin immer meinem Bauch gefolgt und habe selbst entschieden - natürlich nach Rücksprache mit Leuten, die mir nahestehen. Der FC Valencia war mein Wunschverein, und der Berater zu der Zeit hat es möglich gemacht. Warum sind Sie jetzt nicht zu einem anderen ausländischen Club gewechselt?
Nach den Erfahrungen, die ich gemacht hatte, wollte ich das einfach nicht.
Sie haben Dinge erwähnt, die Ihnen das Leben in Valencia schwergemacht haben. Haben Sie auch Fehler bei sich gesucht?
Ich habe ständig überlegt, was ich selbst zu der Situation beigetragen habe. Und natürlich habe ich auf dem Platz Fehler gemacht, aber ansonsten habe ich nicht viel gefunden.
Hat es Ihnen an Offenheit gemangelt?
Man braucht seine Zeit. Ich konnte dort nie so locker mit den Jungs umgehen, wie ich es hier tue, weil ich die spanische Sprache nicht hundertprozentig beherrsche.
Wohin kann der Weg von 1899 führen?
Weit. Ich hoffe es jedenfalls. Das ist ja auch ein Grund, warum ich gekommen bin. Es wird topprofessionell gearbeitet, alle Voraussetzungen werden geschaffen, um gute Leistungen zu bringen, und es lässt sich auch keiner aus der Ruhe bringen.
Oft heißt es, dass in Hoffenheim außergewöhnlich trainiert wird. Stimmt das?
Wir haben vor kurzem eine Spielform gemacht, bei der jeder Spieler zwei Tennisbälle in den Händen halten musste. Dadurch konnte man nicht ziehen oder grätschen, außerdem wurde die Koordination geschult. Es gibt aber keine Sensationen im Training, es wird nur sehr auf Details geachtet.
Sinsheim (dpa) - Ex-Nationaltorwart Timo Hildebrand hat beim Bundesliga-Tabellenführer 1899 Hoffenheim einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010 unterschrieben. Dies gaben der Aufsteiger und der 29-Jahre alte Fußball-Profi auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Hoffenheim bekannt.
Hildebrand hatte seinen Kontrakt beim spanischen Erstligisten FC Valencia aufgelöst und kehrt ablösefrei nach Deutschland zurück. «Ich will in Hoffenheim einen Neuanfang machen und zu meiner alten Topform zurückfinden», sagte Hildebrand.
Kommentar:
Na dann, Viel Glük Timo .... wir hoffen Du bist bald wieder der alte - also schön die Klappe halten und trainieren.
Manchmal denkt man sich bei Hildebrand : "Was treibt der Mensch überhaupt ?"
Fangen jetzt wieder diese Geheimniskrämereien wieder an? Das jammern - er fühle sich mit seiner jetzigen Situation nicht wohl, sagt von sich aus: "Der Verein CF Valencia habe keine Verwendung mehr für ihn ec.pp"
Ah ja, jetzt ist nun plötzlich wieder alles beim Alten ... diese Wandlung kann verstehen wer will ...
Das jammern von Hildebrand geht also weiter!
Sich dabei noch auf seiner Homepage über die Pressemitteilung belustigen um alle bloß zu stellen
wer was abschreibt oder her hat, anstatt den Elan beim trainieren zu zeigen den er beim VfB hatte um wieder beim Cf Valencia im Tor stehen zu dürfen. Völlig richtige Entscheidung vom Trainer Emery Timo Hildebrand weiterhin auf die Tribühne zu setzten.
Wir stellen also fest: Hildebrand läßt sich weitethin von Unai Emery mit Hoffnung im Tor zu stehen beduseln. Trainiert also unter Vorbehalt weiter beim Verein und steht wohlmöglich bald wieder im Tor?
Es gibt auch keine Freistellung vom Verein ... Freuen wir uns auf seine nächste Etappe die er uns präsentiert oder wieder dementiert.
Wer Fans zensiert oder nur hinhält - verliert!!! Jede Fehlmeldungen wie die der Freistellung kann durch Klartext und Aufrichtigkeit vermieden werden. Sein loses Mundwerk hat ihm schon einiges an Wehmut gekostet - und das mit Recht.
Perfekt: Spekulationen in den letzten Tagen haben sich als richtig erwiesen. Timo Hildebrand wird den Club Valencia CF mit sofortiger Wirkung verlassen.
Der spanische Pokalsieger 2008 ist von seinem Club freigestellt
Valencia. Nach einem langen Gespräch zwischen Hildebrand, seinen neuen Beratern Florian Krunreyund Martin Stopper sowie dem Sportdirektor des Vereins Fernando Gomez haben sich die Verantwortlichen auf eine Trennung geeinigt. Der Ex-Keeper vom VfB Stuttgart darf damit den Club sofort verlassen, sich bei einem anderen Verein fit halten.
Im Winter dann, wenn der Transfermarkt wieder öffnet, darf er abslösefrei woanders neu anfangen. Auch Valencia-Trainer Unai Emery betätigte das: „Timo war einfach nicht konstant genug, er hat es nicht geschafft, mental mit seiner Situation fertig zu werden.“
Nun ... auf Hinhaltetacktik steht Timo nicht - er will ins Tor ! Warum soll er sich von Emery warmhalten lassen und auf die Chance warten um bereit zu sein. Andres Palop, Torhüter CF Sevilla 1999 bis 2005 stand Jahrelang hinter Canizares und wurde nicht ins Tor berufen.
Es könnte sich schon in den nächsten Tagen entscheiden, wo er ab sofort mittrainiert und ab dem Winter spielt!
Quelle:spox.com
und alle anderen die es berichtet hatten.
Die längst ausgemusterte Torwartlegende Valencias, Santiago Cañizares, sagte in der Presse, Hildebrand habe beim Supercup in Madrid grottenschlecht gehalten. Deshalb wäre es nur normal, dass der Club derzeit den Brasilianer Renan bevorzuge - obwohl der erst seit wenigen Tagen in Spanien lebt.
Laut Internet legte Hildebrand Canizares einen schlechten Stiel nach: "Dass da ein ehemaliger Mitspieler wie ex-Torwart Canizares in den Chor einstimmt, via Medien über mich ablästert – na ja: eine Frage des Charakters. Meiner Meinung nach ist das ist schlechter Stil. Egal. Stehe ich drüber. "
Was ist wichtiger - seinen Stammplatz im Tor von Valencia zurück zu erobern - sich erneut in die Mannschaft einbringen - sich mit vollem Einsatz auf sein Training zu konzentrieren oder sich wie ein Kleinkind benehmen das man den Lutscher wegnimmt - wegen einer labidaren Aussage des Ex-Torwartes Santiago Cañizares.
Wenn Hildebrand drüber steht, denkt er nicht über Ex Legenden wie Santiago Cañizares nach . Eine clevere Lösung wäre es gewesen nicht zu reagieren, denn jetzt hat Canete erreicht was er wollte - Hildebrand reagiert. Dumm genug um sich wieder den Medien zu presentieren um ins Gespräch zu bleiben.
Man kommt sich bei solch Reaktion wie im Kindergarten vor - Canetes Äußerungen sind von abgebrannter logischer Natur das sollte Hildebrand überfliegen können, sich nicht angegriffen fühlen und zum Gegenschlag ausholen.
Bei der Nationalmannschaft ausgebootet, bei der Presse im Kritik-Kreuzfeuer und im Klub nach der Verpflichtung von Renan Brito wohl endgültig auf dem Abstellgleis: Timo Hildebrand ist mit 29 Jahren am vorläufigen Tiefpunkt seiner Karriere angelangt.
Selbst 1899 Hoffenheim lehnte ab, als der Keeper dem Bundesliga-Aufsteiger kurz vor Ende der Transferperiode noch angeboten wurde.
"Der Berater ist auf uns zugekommen, aber wir haben abgesagt. Hildebrand spielte in unseren Überlegungen nie eine Rolle", bestätigte Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser gegenüber Sport1.
Auch die angeblich interessierten Galatasaray Istanbul und AS Rom verzichteten letztlich auf eine Verpflichtung des ehemaligen Stuttgarters.
Jetzt ist das Transferfenster geschlossen, ein Wechsel ist erst wieder im Winter möglich. Bis dahin droht Hildebrand in Valencia auf der Bank oder gar der Tribüne zu versauern.
Hildebrand schäumt
Der Betroffene selbst ist stocksauer und todunglücklich über seine schwierige Situation. Gleich Drei Mal sprach er am Wochenende bei der Vereinsführung vor, um seine Lage zu klären und Perspektiven abzustecken.
"Timo wollte nachfragen, was der Verein über ihn denkt", sagte Valencias Vize-Präsident Fernando Gomez. "Er muss um seinen Platz mit den anderen beiden Torhütern kämpfen. Für ihn gelten dieselben Regeln wie für die anderen Spieler auch."
Die Realität war für den Profi trotzdem ernüchternd: Beim Saisonauftakt Valencias gegen Real Mallorca (3:0) wurde Hildebrand von Trainer Umai Emery kurzfristig auf die Tribüne verbannt.
Frust vorm TV
Darüber war der Keeper wiederum so verärgert, dass er die Partie nach spanischen Presseberichten nicht im Mestalla-Stadion, sondern lediglich daheim im TV verfolgte. Nun droht ihm vermutlich eine Geldstrafe durch den Verein.
"Wir haben 23 Profis im Kader, aber nur elf können spielen", stellte Emery fest.
Der negative Eindruck von Hildebrand hat sich beim Coach angeblich im Training gefestigt. Hildebrand hatte in den Vorbereitungsspielen nicht immer den besten Eindruck gemacht. Im Finale des spanischen Superpokals gegen Real Madrid kassierte er in Hin- und Rückspiel sechs Gegentreffer. In der Presse hagelte es Hohn und Spott.
Emery machte dem siebenmaligen deutschen Nationaltorhüter dann auch wenig Hoffnung auf eine Rückkehr ins Tor. Hildebrand vorerst zur Nummer drei abzustufen, war laut dem Trainer "eine zu 100 Prozent sportliche Entscheidung".
Abschied im Winter
Jetzt will der Torhüter den Verein im Winter verlassen, falls er beim Pokalsieger weiterhin nicht zum Einsatz kommt. Dies habe Hildebrand Gomez bereits mitgeteilt.
So lange er nur noch zweite Wahl ist, dürfte auch die erhoffte Rückkehr in die DFB-Auswahl in den Sternen stehen. Zuletzt hatte Joachim Löw ein klärendes Gespräch nach Hildebrands EM-Ausbootung angekündigt und betont, dass der WM-Teilnehmer nach wie vor zum Kandidatenkreis gehöre.
"Es ist sicher schwer für ihn, da der Trainer in Valencia ja seine Entscheidung klar getroffen zu haben scheint. Das macht die Situation in der Nationalmannschaft nicht gerade leichter für ihn", sagte der Bundestrainer nun der "Bild"-Zeitung.
SZ: Herr Hildebrand, haben Sie denn, im Gegensatz zu Bernd Schuster, eine Erklärung für die 2:4-Niederlage im Supercup gegen Real Madrid, das am Ende nur noch neun Spieler auf dem Platz hatte?
Hildebrand: Es war ein verrücktes Spiel. Normalerweise musst du ein Spiel gegen Neun kontrollieren. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, Fußball zu spielen.
SZ: Schuster sagte, es gebe Teams, die könnten in Überzahl nicht so gut agieren. Valencia zählt offenbar dazu. Zumindest vermutet er wohl richtig, dass Ihrer Elf Reals rote Karten nicht gut getan haben.
Hildebrand: Das stimmt. Aber das darf nicht passieren. Gegen neun musst du einfach spielen, den Gegner ausspielen. Wir haben den Rhythmus heruntergefahren und dabei vergessen, weiter auf das gegnerische Tor zu spielen.
SZ: In der zweiten Halbzeit entwickelte sich so etwas wie ein Privatduell zwischen Ihnen und Reals Außenstürmer Arjen Robben, Sie hatten drei, vier hervorragende Szenen. Dann kam das eher unglückliche dritte Gegentor.
Hildebrand: Ein Konter. Wir verlieren den Ball im Mittelfeld ziemlich blöd, ich bin zurückgelaufen, er schießt ziemlich schnell und gut.
SZ: Der vierte Treffer, als Higuain einen Rückpass abfing, war ein Missverständnis zwischen Ihnen und Alexis?
Hildebrand: Es war zu laut im Stadion, da konnte man nichts hören. Ich bin extra zur Seite gelaufen, um ihm zu helfen; er dachte, ich bin alleine, und hat den anderen Spieler nicht gesehen.
SZ: Sie haben jetzt noch mal Konkurrenz bekommen beim FC Valencia. Der Klub hat für eine Ablösesumme von vier Millionen Euro den brasilianischen Olympiatorwart Renan verpflichtet.
Hildebrand: Er ist ja noch nicht da... Im Ernst: Er kommt diese Woche. Wir werden sehen. Ich gehe davon aus, dass ich Nummer eins bin.
SZ: Was macht Sie da so sicher? Haben Sie mit Ihrem Trainer Unai Emery über Ihre Position geredet?
Hildebrand: Nein. Ich habe ihn schon gefragt, ob wir miteinander reden können. Aber das Gespräch hat noch nicht stattgefunden. Ich hoffe, wir können das in den nächsten Tagen nachholen.
SZ: Wie geht es in der Nationalmannschaft weiter? Auch da steht ja noch ein Gespräch mit Bundestrainer Löw aus. Torwarttrainer Köpke hat sich derweil schon mal über Ihre Reaktion nach der EM-Ausbootung beklagt.
Hildebrand: Wie hätte ich denn reagieren sollen? Ich glaube, das wurde erst ein Argument, als es (vor dem Spiel gegen Belgien/d. Red.) zur Nachnominierung von Tim Wiese kam. Vorher hatte ich das noch nie gehört. Ich hoffe, dass es bald zu einem Gespräch kommt.
SZ: Haben Sie das Gefühl, dass die Nationalmannschaftstür für Sie wieder etwas weiter zugefallen ist?
Hildebrand: Nach allem, was ich letztes Jahr, in diesem Sommer und auch heute hier in Madrid erlebt habe, weiß ich um so genauer, dass im Fußball alles mögliche passieren kann. Zwei Jahre (bis zur WM 2010/d. Red.) sind eine lange Zeit. Man kann Argumente für jemanden finden, man kann Argumente gegen jemanden finden. Ich bin gespannt, was weiterhin passieren wird.
SZ: Bereuen Sie es, nach Valencia gegangen zu sein?
Hildebrand: Ich werde das immer wieder gefragt. Ich weiß wirklich nicht, warum ich es bereuen sollte.
SZ: Der Supercup in Spanien ist ein offizielles Turnier, andererseits Teil der Saisonvorbereitung. Wie schwer wiegt eine Niederlage wie heute?
Hildebrand: Wir haben eine Supervorbereitung gehabt, jetzt zweimal gegen Real Madrid gespielt, die stärkste Mannschaft. Haben im ersten Spiel dominiert, hätten im zweiten Spiel mehr draus machen müssen. Wir hätten das Turnier gewinnen müssen, das müssen wir uns vorwerfen. Aber man hat gesehen, dass wir anders auftreten als letztes Jahr.
SZ: Welche Ziele haben Sie jetzt?
Hildebrand: Ich glaube, man kann kein Ziel aussprechen, dafür ist die vergangene Saison zu kurios verlaufen. Wir sind im Uefa-Cup, da möchten wir ziemlich weit kommen. Und in der Liga oben angreifen. Wir sind eine gute Einheit mit einem guten Trainer.
Alexander Müller zur Demontage von Timo Hildebrand
Auf der Suche nach Synonymen für den Ausdruck "einen Eiertanz aufführen" stößt man im Wörterbuch auf die Begriffe "kneifen" und "sich vor etwas drücken". Wie auch immer man es nennen will: Bundestrainer Joachim Löw tut genau das und demontiert so unverständlicherweise einen der besten deutschen Torhüter.
Als Timo Hildebrand - bis dahin die sichere Nummer zwei hinter Jens Lehmann - kurz vor der EM ausgemustert wurde, drucksten Löw und Torwart-Trainer Andreas Köpke seltsam herum, befragt nach den Gründen für die plötzliche Ausbootung. Man wolle dazu so kurz vor dem Turnier keine Stellung nehmen, wurde knapp beschieden. Eine Erklärung hat es indes bis heute nicht gegeben.
Wenn jetzt mit Tim Wiese ein Keeper nachnominiert wird, der die Regel Nummer eins innerhalb der Nationalelf - "Kritisiere niemals öffentlich den Bundestrainer oder einen deiner Kollegen" - gleich mehrfach verletzt hat, dürfte das Hildebrand zurecht sprachlos machen. Zumal Löw dem Wahl-Spanier noch in der vergangenen Woche ein baldiges Comeback in Aussicht gestellt hatte. Löw täte gut daran, dieses unwürdige Hickhack zu beenden. Denn langsam leidet darunter auch seine eigene Autorität.
Recht hat er der Mannheimer ... Beim BuLi-Auftakt erklärte Löw der anwesenden Presse in der ARD:
"Mit Timo steht noch ein Gespräch an. Da gab es einige Äußerungen, die uns nicht gefallen haben, deswegen haben wir uns für Wiese entschieden"
Wie verzweifelt muß ein Bundestrainer sein um so tief in die Tasche zu greifen und mit wiedersprüchlichen Aussagen zu glänzen. Hildebrand hat das gleiche Recht sich über seine Unmut zu äussern wie einst damals das *rosa Hemd* Tim Wiese.
Andererseits:
Die Besetzung des N11 Torwartpostens war schon immer ein Unterfangen, das schwierig und oft ungerecht war.
War ein Sepp Maier damals wirklich soviel besser als ein W. Kleff oder ein Norbert Nigbur und musste damit dieser Maier einfach immer spielen?
Die N11 ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Torwart über lange Zeiten einst der Nationaltorwart war.
Und damit kann Löw nun brechen.
Wie Hildebramd im Spiegel Interview sagte: Löw zieht sein Ding durch und hält daran fest.
Wenn der Auswwahlprozess wirklich ergebnisoffen geführt wird und dann der Torwart für die Zeit bis Südafrika 2010 gefunden wird, warum nicht etwas aufwändiger suchen und testen.
Der Bundestrainer sollte aber Spielern wie Hildebrand in der Nationalmannschaft der schon Jahre dazugehröt, den dazugehörigen respeckt erweisen und ihn nicht wegen einer Aussage zensieren u. ausmustern.
»Hildebrand dementiert angebliche Kontakte zu Bayern
Fußball-Nationaltorwart Timo Hildebrand hat Berichte in der spanischen Presse über angebliche Kontakte zum FC Bayern München dementiert.
Er habe nicht die Absicht, nach München zu wechseln und Nachfolger von Oliver Kahn zu werden, erklärte der Keeper des spanischen Erstligisten FC Valencia. «In München suchen sie nach einem zweiten Torhüter, und ich möchte dort nicht auf der Bank sitzen», sagte Hildebrand nach spanischen Medienberichten.
Die in Valencia erscheinende Zeitung «Las Provincias» hatte den Ex-Stuttgarter wiederholt mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Der Torwart bekräftigte, dass seine jüngste Deutschland-Reise rein private Gründe gehabt habe. Er habe sich in der Heimat auch nicht wegen seiner Hüftverletzung behandeln lassen, die er im spanischen Pokalfinale gegen den FC Getafe erlitten hatte: «Ich habe volles Vertrauen in die Vereinsärzte.»
Quelle: FTD.de
Zitat: «In München suchen sie nach einem zweiten Torhüter, und ich möchte dort nicht auf der Bank sitzen»
Aber Kameni, der bei Espanyol die Kiste freihält - soll es tun wenn diese Meldungen stimmen ?
Vielleicht kann er sich dann beweisen wer die Nummer 1 im Tor von Valencia ist - ohne Suspendierung des anderen - ohne nur gut dabei weggekommen zu sein - sondern einfach nur durch Qualität !
Timo Hildebrand sponsert Kunstrasen-Kleinspielfeld in Hofheim/Vorarbeiten kosten 30000 Euro
glh. HOFHEIM Die Aktion des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ,,1000 Mini-Spielfelder für Fußball-Deutschland" wird demnächst auch in Hofheim sichtbare Früchte tragen: Der Zuschlag unter 69 Bewerbungen in ganz Hessen zur DFB-Finanzierung eines Kunstrasenplatzes im Kleinformat ist unter Dach und Fach.
Allerdings müssen seitens der betreffenden Gemeinden oder der Vereine zunächst entsprechende Vorleistungen erbracht werden, die zum einen die Bereitstellung der Platzfläche und zum anderen die Untergrundbauarbeiten wie Drainage und Befestigungen beinhalten. Vielerorts haben sich Sponsoren bereit erklärt, diese Vorarbeiten zu finanzieren - für Hofheim hat sich diesbezüglich sogar ein prominenter ,,Big Spender" eingesetzt: kein Geringerer als Timo Hildebrand, derzeit Torwart beim FC Valencia in Spanien.
Er hat durch die Unterstützung des örtlichen Fußballvereines FV Hofheim in seiner Kinder- und frühen Jugendzeit das Rüstzeug für seine beispielhafte Sportkarriere mit dem runden Leder erhalten. Das hat der erfolgreiche Fußballstar nicht vergessen und möchte mit seinem Engagement in dieser Sache seinem Heimatort Hofheim ,,etwas zurückgeben", als Dank für die Weichenstellung, die ihn zwischen den berühmt-berüchtigten Torpfosten bis in die deutsche Nationalmannschaft geführt hat.
Die erforderlichen Vorarbeiten werden zirka 25000 bis 30000 Euro kosten, diese Summe spendiert Timo Hildebrand komplett. Vor Ort managt sein Bruder Volker Hildebrand das Projekt ,,Timo-Platz", er nahm Kontakt zur Stadtverwaltung und zum FVH auf, um die Voraussetzungen zur Realisierung der Klein-Kunstrasenfläche auszuloten.
Bürgermeister Erich Maier sowie der Magistrat und der Fußballverein signalisierten sogleich begeisterte Zustimmung, diese Aktion durchzuziehen. Das Gelände dafür liegt neben dem bereits bestehenden Kunstrasenplatz im Sportpark Hofheim, und zwar im südlichen Bereich angrenzend an die Kleintierzucht-Anlage. Das dortige Terrain wird als Trainingsplatz vom FVH benutzt, das künftige Kleinspielfeld soll aber nicht explizit durch den Fußballverein belegt werden. ,,Timo möchte, dass alle Jugendlichen darauf spielen können - er selbst war früher immer draußen auf dem `Bolzer`, so nannten die Jungs damals ihren Kickerplatz", umriss Volker Hildebrand im Gespräch mit unserer Zeitung die Intention von Bruder Timo.
Der Hofheimer Nibelungenschule soll am Vormittag der Vorrang zur Belegung des Platzes eingeräumt werden, am Nachmittag stünde die Fläche jedermann aus den Reihen des Nachwuchses zur Verfügung, und am Abend könne der FV Hofheim sein Training dort oder auf dem eigenen Kunstrasen absolvieren.
Timo Hildebrand sitzt im Café Kiosko Gran Ciudad unter einer Palme, blickt zum Hafen und blinzelt in die Sonne. 'Sensationell das Wetter hier, was?', sagt der deutsche Nationaltorwart.
Nach acht teilweise harten Monaten in Valencia verziehen sich für den Ex-Stuttgarter die Wolken allmählich ebenso wie der Gegenwind. 'Wenn man bedenkt, wie lange ausländische Spieler oft brauchen, bis sie sich in der Bundesliga zurechtfinden - dann habe ich es hier gut hingekriegt', sagt er in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Jetzt arbeitet Hildebrand in Sonderschichten an seinem nächsten großen Ziel: 'Natürlich habe ich den Anspruch, irgendwann im Tor der Nationalmannschaft zu stehen. Auf Torwartkrieg habe ich aber keinen Bock.'
Auf der Empore seines Appartements in der Innenstadt stehen Bilderrahmen mit seinen VfB-Trikots und Medaillen vom letztjährigen Titelgewinn und Pokalfinale - und ein großes Foto: Der blonde Keeper hält die Meisterschale hoch. Hildebrand hat zwar viel Besuch aus Deutschland - nicht jedoch von seinen früheren VfB-Kollegen. Dabei könnte der 28-Jährige viel erzählen, wie es so ist in der Primera Division als einziger deutscher Profi neben Christoph Metzelder von Real Madrid, mit dem Hildebrand per SMS Kontakt hält, und David Odonkor vom FC Sevilla
Vom Absprung aus Stuttgart hatte sich Hildebrand eine persönliche Weiterentwicklung versprochen. 'Am Anfang war's schwer. Du sitzt mit deinen Kollegen am Tisch und kannst nicht quatschen.' Mittlerweile kommt ihm nicht mehr alles Spanisch vor, zumal er sich mit einer vierköpfigen Familie vor Ort angefreundet hat, bei der er oft zu Mittag isst. Ins gemachte Nest konnte er sich ohnehin nicht setzen: Hildebrand musste sich erst einmal den Stammplatz von Idol Santiago Cañizares erobern, erlebte das Aus in der Champions League, einen Trainerwechsel und kämpft immer noch mit der Mannschaft gegen die sportliche Talfahrt. 'Ich bin in eine brutal schwierige Situation gekommen', erklärt er.
Zuletzt mussten beim FC Valencia einige seiner Mitspieler als Zeugen vor Gericht, weil der von Trainer Ronald Koeman aussortierte Nationalspieler David Albelda - vergebens - eine Entschädigung von 60 Millionen Euro forderte. 'Unglaublich', sagt Hildebrand. Albelda sowie die ebenfalls in Ungnade gefallenen Cañizares und Miguel Angel Angulo trainieren weiter mit, 'für die Stimmung in der Mannschaft ist das nicht optimal'. Diese Woche trat auch noch Präsident Juan Soler zurück.
Das alles ist an dem siebenfachen Nationalspieler nicht abgeperlt. Die Medien gehen hart ins Gericht mit dem Deutschen, die Zeitung 'Marca' bezeichnet ihn schon mal als 'Kandidaten für den Titel des unbeständigsten Torwarts der Liga'. Doch er wurde auch als 'Heiliger Hildebrand' bezeichnet - als er seinem Club das 1:1 im Pokal beim FC Barcelona rettete. Einen richtigen Patzer, sagt er selbst, habe er sich nur bei der 0:1-Niederlage bei Atletico Madrid erlaubt.
'Es ist schon ein anderes Niveau in Spanien. Nicht umsonst spielen hier die besten Fußballer der Welt', sagt Hildebrand ohne Pathos und nippt an seinem Cappuccino. 'Hier kann ich mich profilieren, ob ich dann bei der Nationalmannschaft spiele, entscheiden andere.'
Am 5. April wird der aus dem hessischen Hofheim stammende Keeper 29. 'Oliver Kahn und Jens Lehmann haben auch erst mit 30 angefangen, in der Nationalmannschaft zu spielen', sagt Hildebrand. Über Lehmanns Bankdrücker-Dasein bei Arsenal London will er nicht sprechen. Im stillen Kämmerchen forciert die Nummer zwei jedoch die EM-Vorbereitung. Neben den gerahmten VfB-Trikots in seiner Wohnung steht ein Holzgerät mit Seilzügen. Regelmäßig lässt er einen Gyrotonic- Trainer aus Hamburg und eine Trainerin aus München einfliegen: Die Übungen helfen, die Muskeln geschmeidig zu machen. Für die beiden und einen belgischen Osteopathen aus Stuttgart hat Hildebrand sogar eine Wohnung angemietet.
'In den Vereinen wird viel zu wenig präventiv gearbeitet', erklärt Hildebrand. 'Für mich ist das selbstverständlich. Ich spiele dann einfach besser.' Seine Übungen zeichnet der Schlussmann sogar auf Video auf. Als Torwart kann man sich eben nicht den kleinsten Fehler erlauben - vor allem, wenn man Lehmann vor der Nase und Robert Enke, René Adler und andere Herausforderer im Nacken hat.
Nationalkeeper Timo Hildebrand vom spanischen Top-Klub FC Valencia übt Kritik an der Bewertung seiner Leistungen in der Primera Divison. "Ich bin alle Spiele seit Januar durchgegangen und finde, dass ich konstant gut gehalten habe. Ohne Patzer. Bis eben auf diesen einen Fehler gegen Atletico. Und darauf wird jetzt herumgeritten", sagte der 28-Jährige dem kicker.
Nach seiner starken Vorstellung beim 1:1 im Pokal gegen den FC Barcelona hatte die spanische Presse nach dem 0:2 am Samstagabend bei Espanyol Barcelona wieder mit Häme die Leistung des ehemaligen Keepers von Meister VfB Stuttgart kommentiert. "Der Deutsche ist ein Spezialist darin, keine Konstanz zu zeigen. Das ist eine Sünde für einen Torwart", lästerte die Marca und bedachte Hildebrand mit der Note
"mangelhaft".
Trotz der immer wieder aufkeimenden Kritik an seinen Leistungen beim FC Valencia hat Hildebrand die Hoffnung, bei der EM in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) anstelle der nominellen Nummer eins Jens Lehmann (FC Arsenal) im Tor der deutschen Nationalmannschaft zu stehen, offenbar noch nicht aufgegeben. "Ich habe oft gesagt, dass ich Fußball spiele, um die Nummer eins zu sein. Darum bin ich nach Spanien gegangen und messe mich hier mit den Besten der Welt", meinte Hildebrand.
Hildebrand sollte wirklich konstanter werden. es bringt nichts an einem Tag wie ein Weltmeister zu halten und am anderen Tag so gravierende Fehler zu machen. Es war nicht der erste Fehler den er gemacht hat.
Die Schwankungen sind kaum zu verstehen - er ist doch nicht seit gestern Torwart.
Auf seiner Hp schreibt er aber zum Pokalspiel, "wir standen in der Defensive gut" ... schwer zu verstehen, wenn man dann 14 Paraden zeigen konnte.
Im Kicker sagt er, dass ein Mitspieler an seine Schulter gestossen ist, deswegen war er beim fangen behindert. Das ist aber keine Entschuldigung dafür die Abwehr nicht richtig gestellt zu haben.
Auch die Absprache stimmt hinten und vorne nicht. Da ist noch einiges zu verbessern.
Wer die Nummer 1 bleiben möchte muss konstant im Tor bleiben.
Der FC Barcelona ist im Halbfinal-Hinspiel des spanischen Pokals gegen den FC Valencia nur knapp einer Niederlage entgangen.
Xavi erzielte den 1:1-Ausgleich für "Barca" erst in der dritten Minute der Nachspielzeit.
Bis dahin hatte Timo Hildebrand seiner Mannschaft durch mehrere Glanzparaden das Tor sauber gehalten. Auch vor dem Gegentreffer hatte der Deutsche gegen Samuel Eto'o gut pariert, war beim Abstauber von Xavi aber machtlos.
Zuvor hatte David Villa (69.) den FC Valencia in Führung geschossen.
Das Handspiel von Eto'o wurde anscheinend vom Schiedsrichter übersehen.
Der Abpraller von Eto'o und der Nachschuss von Xavir auf Hildebrand konnte nicht gehalten werden.
Sollte ein Handspiel nicht im Strafraum abgepfiffen werden ?
» Timo Hildebrand: « Da ist schon allerhand passiert »M
Deutschlands Nationaltorhüter Timo Hildebrand (28) über die Turbulenzen seines Vereins und die wortlosen Trainings- und Mediendebatten, an denen er nicht teilnehmen will.
Timo Hildebrand, Sie haben vor fünf Wochen Ihr erstes Interview auf Spanisch gegeben. Wars schwierig? Timo Hildebrand: Ich habe schon öfters auf spanisch geredet und verstehe es eigentlich schon ziemlich gut. Allerdings fällt mir das sprechen schon noch schwer.
Mit wem unterhalten Sie sich ausserhalb der Trainings auf spanisch?
Timo Hildebrand: Mit Mannschaftskollegen, spanischen Bekannten oder Leuten, die ich auf der Strasse treffe.
Das Verhältnis zwischen den Fans des FC Valencia und dem Verein ist seit einigen Wochen angespannt. Trainer Ronald Koeman steht in der Kritik und liess vergangene Woche unter Ausschluss der
Öffentlichkeit trainieren. War das eher isolierend oder angenehm? Timo Hildebrand: Naja, so stimmt das nicht ganz. Am Donnerstagvormittag durfte die Presse beispielsweise zusehen. Und am Tag vor einem Spiel ist es ja eh normal, dass man unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert. Für mich macht das keinen Unterschied. Aber es ist sinnvoll, wenn man gewisse Spielzüge einstudieren kann und dabei nicht jeder zuschaut.
Die Sportmedien in Valencia sind um einiges aggressiver als in Stuttgart.
Timo Hildebrand: Klar, hier gibt es eine Tageszeitung, die praktisch ausschliesslich über den FC Valencia schreibt. Und diese muss schliesslich jeden Tag aufs Neue gefüllt werden. Aber ich verstehe noch nicht so gut spanisch, als dass ich alles mitbekommen würde.
Aber Sie lesen die Zeitungen.
Timo Hildebrand: Manchmal ja. Auch, um meine Spanischkenntnisse zu vertiefen.
Wie sieht ihre Bilanz nach einem halben Jahr FC Valencia aus?
Timo Hildebrand: Ich habe viel erlebt: Trainer gefeuert, grosse Veränderungen innerhalb der Mannschaft, ich selber von der Ersatzbank zur Nummer eins. Da ist schon allerhand passiert.
Gab es Momente, in denen Sie an ihrem Wechsel gezweifelt hatten?
Timo Hildebrand: Nein gar nicht.
Auch nicht, als Sie die ersten Monate auf der Ersatzbank gesessen haben? In Stuttgart hätten Sie eine ruhige Kugel schieben können. Timo Hildebrand: Nun, wenn ich nach Stuttgart schaue, dann ist es dort im Moment alles andere als ruhig...
Also gut: Aber wären sie in Stuttgart geblieben, hätten Sie Ihren Stammplatz auf sicher gehabt.Timo Hildebrand: Ich wusste ja, was mich in Valencia erwartet. Und ich wusste, dass ich um einen Platz kämpfen musste. Dazu war ich bereit.
Santiago Cañizares, die bisherige Nummer eins, ist im Dezember vom Verein suspendiert worden. Aus rechtlichen Gründen trainiert er aber nach wie vor mit dem Team. In den Trainings soll er kein Wort reden.
Timo Hildebrand: Ja das ist so, er redet kein Wort.
Ist das nicht eine Belastung für Sie? Timo Hildebrand: Nein. Ich mache meine Arbeit mit dem Trainer und konzentriere mich auf meinen Job.
Wie ist denn die Stimmung im Team allgemein?
Timo Hildebrand: Sie wird immer besser, mit jedem Sieg. Aber für uns ist wichtig, dass wir den Anschluss in der Meisterschaft wieder finden. Und nach sieben Punkten in den drei letzten Meisterschaftsspielen und der Halbfinalqualifikation für die Copa del Rey sind wir da auf einem gutem Wege.
Fühlen Sie sich im turbulenten Umfeld des FC Valencias wohl? Timo Hildebrand: Ich habe mich von Anfang wohl gefühlt und tue das auch heute noch.
Trainer Koeman soll eine schwarze Liste führen, auf denen jene Spieler stehen, die im Sommer den Verein verlassen müssen.
Timo Hildebrand: Das konnte man in den Zeitungen lesen.
Hat er dies der Mannschaft in irgendeiner Form kommuniziert?
Timo Hildebrand: Nein.
Fürchten Sie sich vor dieser Liste?
Timo Hildebrand: Nee, wieso?
Weil Sie erst seit zwei Monaten die Nummer eins sind, im Umfeld des FC Valencias in den vergangenen Monaten einiges passiert ist und weil so eine schwarze Liste ja auch von grossem Misstrauen zeugt. Timo Hildebrand: Darüber mache ich mir keine Gedanken.
Stichwort Nationalmannschaft:
Der Kampf um die Nummer eins scheint nach dem Spiel gegen Österreich wieder neu lanciert.
Timo Hildebrand: In den Medien schon.
Und bei Ihnen?
Timo Hildebrand: Ich spiele seit vier Jahren in der Nationalmannschaft und möchte auch in diesem Jahr nicht an dieser Debatte teilnehmen.
Wie schätzen Sie denn Ihre Chancen ein? Timo Hildebrand: Das ist eine Frage, die Sie an Jogi Loew richten sollten.
Was hat er Ihnen denn nach dem Länderspiel gegen Österreich gesagt?
Timo Hildebrand: Dass er zufrieden ist, dass ich in Valencia regelmässig spiele.
Sagte er Ihnen auch, wann er die Entscheidung trifft, wer an der EURO 2008 im Tor stehen wird Timo Hildebrand: Nein.
Was sagt denn Ihr Gefühl? Timo Hildebrand: Dass ich in der anhaltenden Diskussion über uns Torhüter keine Angriffsfläche bieten möchte. Du kommst nicht mit Quatschen in die Nationalelf, sondern durch konstant gute Leistungen. Und die will ich bringen. Alles andere entscheiden dann die Trainer.
Die Zeitung Marca berichtet: Der Verein auf der Suche nach einem neuen Torwart.
Im Gespräch ist Altstar Palop vom FC Sevilla. Der spielte schon einmal in Valencia, allerdings hinter Cañizares nur die zweite Geige. Deshalb wechselte er 2005 nach Sevilla. Jetzt, 34 Jahre alt, ist er offenbar der Traumkandidat für den VCF.
Nicht nachvollziehbar, denn beim VCF geht es ohnehin nicht zu wie in anderen Vereinen. Angeblich wird auch ein neuer junger Torwart gesucht - denn Trainer Ronald Koeman scheint nicht so viel von Hildebrand zu halten. Der Verein wolle ihn vielmehr abgeben.
Die Frage ist hier *warum sollte man Timo Hildebrand abgeben wollen* - er spielt derzeit gut und man kann sich auf ihn verlassen, er strahlt Ruhe beim Spiel aus und dirigiert seine Abwehr dahin, wo er sie braucht.
Das Systhem von Koeman scheint im Moment auch zu greifen ...
Einen zweifelsfrei fehlerlosen Torwart müsste man sich dann aufs Papier malen.
Es ist offensichtlich, dass Valencia nach einen geeigneten zweiten zuverlässigen Torhüter sucht, da Mora nicht wirklich stark genug für eine Nr. 2 im Tor ist. Altstar Palop, ist ein 34-jähriger zweifellos guter Torhüter, der sich durchsetzten könnte. Allerdings ist Palop noch bis 2011 unter Vetrag beim CF Sevilla. Sollte der CF Valencia, der in der Tabelle hinter den CF Sevilla steht, ihn in der Tat verpflichten, wird er sich garantiert nicht auf die Bank setzen lassen - sondern wird die Nr. 1 für sich beanspruchen.
Gerade mal so hat es der deutsche Nationalhüter Timo Hildebrand mit seinem Club Valencia CF. geschafft ins Halbfinale zu gelangen. Bei Atléticos Siegestreffer durch Valera (60.) sah Hildebrand nicht gut aus- hat aber mehrer Paraden gehabt wo er schlimmeres verhinderte.
Atletico führte nach 18 Minuten durch ein Eigentor von Miguel (9.) und einen Treffer von Sergio Agüero 2:0. Valencia glich durch ein Eigentor von Santana (27.) und Juan Manuel Mata (35.) aus. Der Siegtreffer durch Juan Valera Esprin (60.) reichte Atletico nicht mehr zum Weiterkommen.
Der sechsmalige Meister verlor zwar das Viertelfinal-Rückspiel bei Atletico Madrid 2:3 (2:2), kam nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel aber aufgrund der auswärts erzielten Tore weiter.
Erfolgserlebnis für Timo Hildebrand und den FC Valencia - aber Atletico hatte nun mal verdammt gute Stürmer - nichts desto trotz - Koeman kann aufatmen und hoffen das die schwarze Serie bald ein Ende hat.
Mit dem Heimsieg wurde der Grundstein zum Einzug in das Halbfinale der Copa del Rey gelegt.
Mit einem Taktvollen 1 : 0 wurde Atlético de Madrid von den im Mastella spielenden Valencia CF Kader nach Hause geschickt.
Im zweite Halbzeit des Viertelfinalspiels schob Timo Hildebrand im Tor des Vf. Valencias eine ruhige Kugel. Sein Team war gegen Atletico Madrid die klar dominierende Mannschaft, dennoch reichte es am Ende ebenfalls nur zu einem knappen Erfolg.
Das Tor des Tages erzielte David Silva, der nach einer Eckballsituation einen Abpraller aufnahm und mit links das Leder ins Netz schoss (32.). Begünstigt wurde der Erfolg Valencias von einem zuvor erfolgten Platzverweis des Brasilianers Thiago Motta.
Man glaubt es kaum - noch vor keine 2 Wochen spielte der VCF gegen die gleiche Mannschaft gegen Atlético in der Primera Divisiòn ein unzumutbaren Fusball Desaster zusammen und heute wird gesiegt ... was bei einer Topmannschaft zu denken gibt und eigentlich nicht vorkommen sollte.
Die heutige Partie im Pokal ( COPA Del Ray ) Betis - Valencia CF endete mit einem 1 : 2 Sieg.
Somit darf der kriselnde spanische Erstligist Valencia CF auf ein Weiterkommen im Pokalwettbewerb hoffen.
Der EX-Stuttgarter Portero war maßgeblich am 2:1 (2:0)-Sieg seines Teams im Achtelfinal-Hinspiel des Königspokals bei Betis Sevilla beteiligt. Nach dem Doppelschlag zum 2:0 durch Joaquín (4. sw. in der 11. Minute) und dem Anschlusstreffer durch Sevillas Pavone kurz vor der Pause rettete der 2. National - Tormann den Sieg in der 73. Minute mit einer Parade gegen den einschussbereiten Caffa.
Bei beiden Teams regnete es Gelb-Roten Karten gegen Somoza (Betis) und Arizmendi (Valencia).
Beide Mannschaften beendeten das Spiel mit nur jeweils zehn Profis.
Nach dem 0:0 in der Liga gegen UD Levante hatte Hildebrand schon zuletzt sehr gute Kritikenin der spanischen Presse erhalten.
Na entlich :-) Zum Jahresanfang hat Timos Team seine Hompage ein neues Outfit verpasst.
Die fleißigen Macher vom Homepageteam haben sich tolle Sachen einfallen lassen.
Ein Zeitgemäß gelungener Auftritt ...
Bessere Aufteilung der einzelnen Themen in Kategorien ...
Podcasts mit kurzen Mitteilungen ... *hmpf*
Videoabteilung mit selbstgestrickten Videos
Mit neuer Flash-Gallery - für seine Fotoparaden ...
Einer Spieltabelle . damit man auf den neustem Stand ist ..
und der beliebten Fanecke -
(die allerdings für mich persönlich zu wünschen übrig lässt was den DL-Bereich betrifft) -, und sicherlich noch erweitert wird.
Ganz NEU - Seine Neue Internetpräsenz wird nun in 3 Sprachen angeboten ...
(Seine spanische Version sollte aber nochmals im Text überdacht werden!)
Den Grafikern gebührt Hochachtung - Toller Header.
einige Scriptfehler müssten bei einer Mehrfachinstallation alledings noch behoben werden.
Toll gemacht Jungs ...
FETTES MINUS:
Wo bleibt die Erwähnung der Patenschaft von SOS-Kinderdorf.evfür das er sich einsetzt?
Alles doch nur reine PR und Trug? TIMO - PFUIIIIIIII !!!!
»Hildebrand-Rivale Cañizares will Karriere beenden
Torwart Santiago Cañizares, Ex-Rivale des deutschen Nationalkeepers Timo Hildebrand beim FC Valencia, erwägt nach seiner Ausmusterung eine Beendigung seiner Karriere.
Eine endgültige Entscheidung werde er treffen, sobald sein Vertrag beim spanischen Fußball-Erstligisten gekündigt wurde, sagte der 46-malige Nationalspieler. «Wahrscheinlich war das Ligaspiel gegen den FC Barcelona am vorigen Wochenende das letzte meiner Karriere. Welcher Verein will einen Torwart verpflichten, der 38 Jahre alt ist?»
Cañizares hatte von Trainer Ronald Koeman die Nachricht erhalten, dass er beim FC Valencia nicht mehr zum Einsatz kommen werde. Auch der langjährige Kapitän David Albelda, der zum Stamm der spanischen Nationalelf gehört, wurde ausgemustert.
Der defensive Mittelfeldspieler, ein gebürtiger Valencianer, brach bei seinem Abschied in Tränen aus. Koeman und Clubchef Juan Bautista Soler hätten nicht das «Niveau», ihn zu demütigen, sagte der 30-Jährige. Er wird mit Juventus Turin und englischen Clubs in Verbindung gebracht.
Albelda und Cañizares gehörten zum Kern des Teams, das 2000 und 2001 das Finale der Champions League erreichte. Es wurde bekannt, dass auch Valencias Allroundspieler Miguel Angel Angulo sich einen neuen Verein suchen kann.
Timo Hildebrand scheint es schlimmer erwischt zu haben als gedacht.
Er bekommt zur Zeit nur noch Physiotherapie mit Physotherapeuten und Training im Schwimmbad.
Um die Mannschaft mental zu unterstützen hat Trainer Koeman den Spielern einen Phsychater vor die Nase gesetzt, der an jeden Spieler Bücher verteilte (Wie ich mein Leben in den Griff kriege), da es seiner Meinung von Nöten war und auch zu begrüßen ist.
Vielleicht hilft es der Mannschaft an sich selbst zu arbeiten um entlich wieder auf dem Platz eine gemeinsame und gewachsene Teamfähige Mannschaft zu sein.
Aus dem Kader geflogen: Canizares und Albelda wurden wegen unkameradschaftliches Verhalten vorerst suspendiert.
Koeman reagierte und duldete das Verhalten der beider Spieler nicht.
Allerdings ist es fraglich warum Koeman keine Kritik ab kann, die ein Spieler äußert. Canizares ist bekannt dafür - zu sagen was er denkt. Im Moment ist Fact - Canizares und Albelda sind für 2 Spiele nicht dabei und die Zukunft beim
CF. Valencia unklar. Koeman hält in jedem Fall an Timo Hildebrand fest
Zu Großer Freunde ist Alexis wieder in Aufbau und Bewegungstherapie
Der im Sommer vom deutschen Fußball-Meister VfB Stuttgart zum FC Valencia gewechselte Nationaltorhüter Timo Hildebrand hat Gerüchte dementiert, er werde den spanischen Champions-League-Teilnehmer wieder verlassen.
Es stimme nicht, dass er in Valencia Probleme habe und mit einem erneuten Wechsel liebäugele. Das sei «alles Quatsch mit Soße», erklärte der 28-Jährige auf seiner Internet-Seite. Allerdings stehe er beim Auswärtsspiel von Valencia bei CA Osasuna wegen einer leichten Rückenverletzung nicht im Kader.
Es habe ihn zwar «im ersten Moment ziemlich gewurmt», dass er von seinem Trainer Ronald Koeman nach der Rückkehr von der deutschen Nationalmannschaft auf die Ersatzbank gesetzt wurde. Der Holländer hatte dem Torwart-Oldie Santiago Canizares den Vorzug gegeben. Das sei ein «Rückschlag» gewesen, meinte Hildebrand nun. Von seinen Rückenbeschwerden abgesehen fühle er sich aber «sauwohl».
Der Blondschopf war zuletzt mit Bundesligist VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht worden. Dort war Torwart Simon Jentzsch von Trainer Felix Magath für die Partie beim VfB Stuttgart aus dem Kader gestrichen worden. Zudem hatte Hildebrand einst beim VfB unter Magath gespielt, bis der Coach 2004 zum FC Bayern München wechselte.
«Ich empfinde es als ungerecht und fahrlässig, wenn in Deutschland der Eindruck erweckt wird, ich hätte bisher eine wacklige Saison gespielt, stünde in der Kritik und vor einem Vereinswechsel», erklärte Hildebrand auf seiner Homepage weiter. Sein Alltag zeige ihm: «Das Gegenteil ist die Realität.»